Nicht nur die Buben waren spitze

 Um Punkt 21.35 Uhr waren die Wittgensteiner Spitzbuben am Samstagabend zurück auf der ganz großen Bühne und brachten die Stimmung in der prall gefüllten Festhalle auf der alten Brache regelrecht zum Kochen – bis in die tiefe Nacht hinein. Foto: Björn Weyand
  • Um Punkt 21.35 Uhr waren die Wittgensteiner Spitzbuben am Samstagabend zurück auf der ganz großen Bühne und brachten die Stimmung in der prall gefüllten Festhalle auf der alten Brache regelrecht zum Kochen – bis in die tiefe Nacht hinein. Foto: Björn Weyand
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bw - So viel war auf der alten Brache in Rüppershausen schon lange nicht mehr los! Ganz klar: Der große Festkommers mit anschließender Partynacht aus Anlass der gemeinsamen 650-Jahr-Feier von Oberndorf und Rüppershausen wird den Veranstaltern aus beiden Jubiläumsdörfern wie auch allen Gästen noch sehr lange in bester Erinnerung bleiben. Die Sitzplätze waren beim offiziellen Teil des Abends schon ausgebucht, noch deutlich voller wurde es dann indes zur Rückkehr der Wittgensteiner Spitzbuben auf die große Bühne, denn die Festhalle platzte aus allen Nähten und selbst draußen standen Gäste am Rondell. Riesiger Jubel kam auf, als die sieben Musiker die ersten Töne Alpenrock zum Besten gaben. Ihr Auftritt war die Krönung eines insgesamt denkwürdigen Abends.

Durch den führten, weil Barbara Schöneberger nicht die richtigen Schuhe für die Festhalle hat, Hannelore Schaumann und Margarete Zavoral in Hochdeutsch und auf Platt. Dietmar Stiller blickte als Vorsitzender der ARGE 650 Jahre Obern-Ropershußen auf die Vorbereitungen des gemeinsamen Dorfjubiläums zurück. Bereits im August 2011 habe das erste Treffen stattgefunden und an dessen Ende stand der Entschluss, „das Jubiläum nicht so lautlos verstreichen zu lassen“. Seit den Anfängen ist eine Menge entstanden in beiden Dörfern. Das Jubiläumsfest sei ein Verdienst der Gemeinschaft, daher sei kein einzelner Schirmherr erforderlich. „Jedes einzelne Vereinsmitglied ist bei uns Schirmherr“, freute sich Dietmar Stiller.

Die Festrede hielt der Kirchenhistoriker Dr. Ulf Lückel, der einen kurzweiligen Blick in die Historie der beiden Ortschaften lieferte – und Beitrittsformulare für den Wittgensteiner Heimatverein verteilte, schließlich seien aus den beiden Dörfern nur wenige Menschen im Heimatverein Mitglied. Vor 650 Jahren seien beide Orte in einer Urkunde ja erstmals erwähnt worden. Das bedeute freilich nicht, dass die beiden Plätze vorher nicht besiedelt gewesen seien. Trotzdem sei die erste bis jetzt bekannte Beurkundung ein Fixdatum, das es jetzt zu feiern galt. Das gelungene Jubiläum fasste Sebastian Stiller recht treffend zusammen: „Darauf können wir zu Recht stolz sein“, fand der Ortsvorsteher.

Eine Eigendynamik habe sich hier entwickelt. Und er wünschte sich, dass dieses Gemeinschaftsdenken künftig weiter Bestand haben werde. Wer aber den Abend mit vielen Anekdoten, alten Bildern und Beiträgen des frischgebackenen Meisterchores „Cantabile“ und des Männergesangvereins Oberndorf-Rüppershausen erlebt hat, der dürfte daran gar keinen Zweifel haben.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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