Wohnhaus ausgebrannt

 Ohne Drehleiter wäre es ein schwieriger Einsatz gewesen, so konnten die Feuerwehren das Dach öffnen, um lose Ziegel zu entfernen und sich einen ersten Überblick zu verschaffen.  Löscharbeiten im Inneren des Hauses waren in den ersten Stunden unmöglich. Nach diesem schweren Feuer und der Menge an Wasser ist das Gebäude nicht mehr bewohnbar. Fotos: thor  Links sind die Reste des Wohnmobils zu sehen, das in einem Carport stand; davor brannte auch ein BMW aus.
  • Ohne Drehleiter wäre es ein schwieriger Einsatz gewesen, so konnten die Feuerwehren das Dach öffnen, um lose Ziegel zu entfernen und sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Löscharbeiten im Inneren des Hauses waren in den ersten Stunden unmöglich. Nach diesem schweren Feuer und der Menge an Wasser ist das Gebäude nicht mehr bewohnbar. Fotos: thor Links sind die Reste des Wohnmobils zu sehen, das in einem Carport stand; davor brannte auch ein BMW aus.
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thor - Erneut ist es am Dienstag im AK-Land zu einem schweren Brand  gekommen.  An der Steckensteiner Straße in Mittelhof, nur wenige Meter oberhalb der Sieg, wurde ein Wohnhaus von den Flammen völlig zerstört. Auch ein Wohnmobil und ein BMW brannten zum Teil bis zur Unkenntlichkeit aus. Das Haus, in dem in einem Anbau auch ein Ingenieurbüro für Netzwerktechnik untergebracht war, dürfte nicht mehr zu retten sein, der Schaden daher einige hunderttausend Euro betragen. Betroffen sind insgesamt drei Hausbewohner. Eine 62-Jährige wurde laut Polizei vorsorglich mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Gegen 14.30 Uhr waren sämtliche Löschzüge der Verbandsgemeinde Wissen alarmiert worden, zur Unterstützung rückten auch die Kameraden aus Scheuerfeld und Steinebach an, sodass letztlich rund 100 Einsatzkräfte vor Ort waren. An einen Innenangriff sei beim Eintreffen schon nicht mehr zu denken gewesen, schilderte Einsatzleiter Marco Reifenrath, stellv. Wehrführer der Feuerwehr Wissen, die Lage. Die Bewohner hätten wohl noch selbst Löschversuche unternommen, letztlich aber ohne Erfolg. Offensichtlich sei das Feuer von einem Carport auf das Gebäude übergesprungen.

So blieb den Wehrleuten nur noch ein massiver Löschangriff übrig, das Wasser wurde sowohl aus der Sieg als auch aus umliegenden Hydranten entnommen. Erst nach rund zwei Stunden wagten sich die ersten Helfer ins Innere des Gebäudes, um Glutnester ausfindig zu machen.

In dem Carport stand zum Zeitpunkt des Brandausbruchs ein Wohnmobil, von dem so gut wie nichts mehr übrig blieb (der davor geparkte BMW war immerhin noch als Auto zu identifizieren). Ob hier die Ursache des Feuers liegt, müssen die Ermittlungen der Experten der Kriminalpolizei Betzdorf zeigen. Behördenleiter Franz Orthen wollte jedenfalls am Dienstag noch keine Mutmaßungen anstellen. Auch Bürgermeister Michael Wagener war am Mittag sofort nach Mittelhof geeilt, um sich ein Bild vom Ausmaß der Schäden zu machen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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