Wechsel von Helios zu Vamed

 Umgruppierung innerhalb des Konzerns: Helios-Akutklinik, Reha-Kliniken und das MVZ in Bad Berleburg wechseln bereits zum 1. Juli von Fresenius Helios zu Fresenius Vamed. Foto: Archiv
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sz/vö Diese Nachricht kam zumindest für Außenstehende wie aus heiterem Himmel, intern schienen die Würfel schon länger gefallen zu sein: Die Helios-Klinik Bad Berleburg, die Helios-Rehakliniken Bad Berleburg und das Medizinische Versorgungs-Zentrum (MVZ) Bad Berleburg werden zum 1. Juli innerhalb des Fresenius-Konzerns von Helios zu Vamed wechseln. Grund dafür ist nach Helios-Angaben eine Neuordnung der Unternehmensbereiche bei Fresenius: Das Unternehmen mit Sitz in Bad Homburg überträgt das stationäre Reha-Geschäft und die Helios-Pflegeeinrichtungen auf Vamed. Damit bündele Fresenius seine Reha- und Pflege-Kompetenzen künftig bei Vamed, sein Akut-Geschäft und die akutnahe Versorgung blieben bei Helios, heißt es in einer Pressemitteilung. Insgesamt würden 38 Helios-Gesundheitseinrichtungen und 13 Service-Gesellschaften wechseln.

Sowohl innerhalb der Kliniken als auch in der Struktur der Sparte werde sich durch den Übergang nichts verändern: Alle Mitarbeiter würden mit unveränderten Arbeitsverträgen und Konditionen übernommen, auch alle lokalen und regionalen Strukturen blieben erhalten. „Wir werden auch nach dem Wechsel eng mit Helios verbunden sein. Zwischen den Akut-Häusern und den Reha-Kliniken wird es weiterhin einen intensiven Austausch geben, um unsere Patienten optimal zu versorgen“, betont Dr. Dr. Jan Leister, Geschäftsführer der Helios Rehakliniken GmbH. 

Die Verlagerung der Bad Berleburger Kliniken von Fresenius Helios zu Fresenius Valmed kam für die Mitarbeiter offenbar ebenso überraschend wie für die Gewerkschaft Verdi: „Für uns ist das komplett neu, wir kennen nur die Pressemitteilung. Wir könnten jetzt spekulieren, aber das bringt niemanden weiter“, sagte Gewerkschaftssekretär Thomas Mehlin auf Anfrage der Siegener Zeitung. Selbst in Belegschaftskreisen sei zuvor nichts durchgesickert. Eine persönliche Einschätzung ließ sich der Verdi-Mann dennoch entlocken: „Leider haben sich alle Umstrukturierungen in der Vergangenheit immer zum Nachteil der Mitarbeiter ausgewirkt. Es wäre wünschenswert, wenn das diesmal nicht so eintreten würde.“

Verdi werde die nächsten Tage und Wochen dazu nutzen, so Thomas Mehlin, um sich in der Sache zu informieren. „Danach sehen wir weiter.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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