VDM Metals: Der nächste Verkauf

 In der jüngeren Vergangenheit wurde jede Menge Geld in die Modernisierung der VDM-Standorte gesteckt. Alles in allem ließ sich der Vorbesitzer, der finnische Stahlkonzern Outokumpu, die Neuerungen allein in Geisweid rund 35 Mill. Euro kosten. Dort wurde eine neue Warmwalzanlage (Foto) errichtet, die das Unternehmen Ende 2013 in Betrieb nahm. Archivfoto: mac
  • In der jüngeren Vergangenheit wurde jede Menge Geld in die Modernisierung der VDM-Standorte gesteckt. Alles in allem ließ sich der Vorbesitzer, der finnische Stahlkonzern Outokumpu, die Neuerungen allein in Geisweid rund 35 Mill. Euro kosten. Dort wurde eine neue Warmwalzanlage (Foto) errichtet, die das Unternehmen Ende 2013 in Betrieb nahm. Archivfoto: mac
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ch - Das Unternehmen wird schon wieder verkauft – und mit ihm werden auch die 70 Beschäftigten der Thyssen-Krupp-Edelstahltochter VDM Metals in Kürze einen neuen Arbeitgeber haben: So sollen nach SZ-Informationen die Verträge zwischen dem Konzern Thyssen-Krupp und der Düsseldorfer Investorengruppe Lindsay-Goldberg-Vogel fertig in der Unterschriftenmappe liegen; am Donnerstag wird die VDM-Belegschaft in der Stadthalle Unna über den Verkauf unterrichtet. Jürgen Sonneborn, Betriebsratsvorsitzender des Geisweider VDM-Werkes an der Oberen Kaiserstraße, bestätigte am Mittwoch das Treffen der insgesamt 1600 Beschäftigten: „Der Gesamtbetriebsrat und auch Thyssen-Krupp-Arbeitsdirektor Markus Bistram werden uns auf den neuesten Stand der Dinge bringen!“

Das Geisweider VDM-Werk ist in Nordrhein-Westfalen der kleinste Standort neben Werdohl, Altena, Unna und Essen. Das Unternehmen VDM insgesamt (Bruttoumsatz: etwa 1,2 Mrd. Euro jährlich) wird seit Monaten zum Verkauf angeboten. Zuletzt, Anfang März, waren noch drei Bieter für die Thyssen-Krupp-Tochter im Rennen. Der Luxemburger Stahlkonzern Aperam und ein Konsortium um Benedikt Niemeyer, ehemaliger Chef der Unternehmensgruppe Schmolz + Bickenbach, die in direkter Nachbarschaft zu VDM in Geisweid einen großen Produktionsstandort der Deutschen Edelstahlwerk betreibt, waren neben den Düsseldorfern mit von der Partie.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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