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Corona-Mehrkosten für Schulen im AK-Kreis
83.000 Euro für das Putzen von Klinken und Griffen

Der Kreisausschuss hat sich mit der Putz-Situation an den Schulen in Trägerschaft des Kreises beschäftigt – die Mehrkosten bis Jahresende sind erheblich.
  • Der Kreisausschuss hat sich mit der Putz-Situation an den Schulen in Trägerschaft des Kreises beschäftigt – die Mehrkosten bis Jahresende sind erheblich.
  • Foto: Pixabay (Symbolbild)
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

dach Kreis Altenkirchen. Dass das Coronavirus etwas mit unser aller Verhältnis zur Hygiene gemacht hat, ist unbestritten. Das schlägt sich auch in der Reinigung von öffentlichen Gebäuden nieder. Und so beschäftigte sich der Kreisausschuss in seiner Sitzung am Montag mit der Putz-Situation an den Schulen in Trägerschaft des Kreises, immerhin 16 Stück.
In Vor-Pandemie-Zeiten richtete sich auch der AK-Kreis nach der entsprechenden DIN, nämlich der Norm mit der Nummer 77.400. Demnach sind Toiletten und Flure jeden Tag zu reinigen, Klassenräume alle zweieinhalb Tage.
Klar, nach dem Lockdown im Frühjahr sah das anders aus. Seit Anfang Mai wirbelten jeden Tag Reinigungskräfte durch die Klassenzimmer – aber eben nur durch die, die auch genutzt wurden.

dach Kreis Altenkirchen. Dass das Coronavirus etwas mit unser aller Verhältnis zur Hygiene gemacht hat, ist unbestritten. Das schlägt sich auch in der Reinigung von öffentlichen Gebäuden nieder. Und so beschäftigte sich der Kreisausschuss in seiner Sitzung am Montag mit der Putz-Situation an den Schulen in Trägerschaft des Kreises, immerhin 16 Stück.
In Vor-Pandemie-Zeiten richtete sich auch der AK-Kreis nach der entsprechenden DIN, nämlich der Norm mit der Nummer 77.400. Demnach sind Toiletten und Flure jeden Tag zu reinigen, Klassenräume alle zweieinhalb Tage.
Klar, nach dem Lockdown im Frühjahr sah das anders aus. Seit Anfang Mai wirbelten jeden Tag Reinigungskräfte durch die Klassenzimmer – aber eben nur durch die, die auch genutzt wurden. Und da vor den Ferien meist nur rund 50 Prozent der Schüler auch Präsenzunterricht hatten, passten die Vorgaben auch in etwa zu dem, was der Kreis 2013 mit der Uniserve GmbH & Co Gebäudereinigung KG vereinbart hatte.

160 000 Euro bis zu den Herbstferien standen im Raum

Das änderte sich zu Beginn des aktuellen Schuljahrs. Denn der Hygieneplan des Landes sieht nun unter anderem auch die Reinigung von Türklinken, Fenstergriffen, Lichtschaltern, Handläufen, Tischen, Stühlen, Kopierern, Computermäusen und Tastaturen vor – mindestens einmal täglich.
Das alles nimmt Zeit in Anspruch. Und Zeit, das wissen auch die Firmen in der Reinigungsbranche, ist nun mal Geld. Geld, das die Uniserve in einem Angebot auf 165.000 Euro beziffert hat – für den Zeitraum bis zu den Herbstferien, wohlgemerkt. Die Mehrkosten bis zum Jahresende belaufen sich demnach auf 393.000 Euro.

Folgeaufträge bis zum Jahresende

Für den Kreisausschuss sind aber die Herbstferien zunächst einmal der zeitliche Horizont, der sich überblicken lässt – und er hat der Anpassung des Vertrags mit der Reinigungsfirma bis dahin zugestimmt. Das kostet den AK-Kreis 83.000 Euro zusätzlich, also die Hälfte dessen, was Uniserve eigentlich aufgerufen hatte. Dafür hat die Verwaltung allerdings ausgehandelt, dass den Böden nicht dieselbe Pflege zukommt wie in normalen Zeiten – sie jedoch mindestens einmal pro Woche geputzt werden. Die gesparte Zeit soll dann für die Reinigung von Klinken, Griffen und Co. genutzt werden.
Allerdings dürfte sich das Thema Corona nicht bis kommenden Monat erledigt haben. Und so hat sich der Kreisvorstand um Landrat Dr. Peter Enders mit dem Beschluss des Kreisausschusses auch gleich eine Ermächtigung geben lassen, auch nach den Herbstferien Folgeaufträge beschließen zu dürfen, zunächst bis zum Jahresende.

Autor:

Achim Dörner (Redakteur) aus Betzdorf

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