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Anbau und neues Fahrzeug
Brachbacher Feuerwehr hat Grund zur Freude

Die „Offiziellen“ freuten sich genauso wie alle anderen über das runderneuerte Feuerwehrhaus (v.  l.): Ortsbürgermeister Steffen Kappes, Wehrleiter Ralf Rötter, Bürgermeister Andreas Hundhausen, Wehrführer Philipp Kappes, Peter Kappes vom Förderverein und Florian Jendrock, stellv. Brand- und Katastrophenschutzinspekteur.
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  • Die „Offiziellen“ freuten sich genauso wie alle anderen über das runderneuerte Feuerwehrhaus (v. l.): Ortsbürgermeister Steffen Kappes, Wehrleiter Ralf Rötter, Bürgermeister Andreas Hundhausen, Wehrführer Philipp Kappes, Peter Kappes vom Förderverein und Florian Jendrock, stellv. Brand- und Katastrophenschutzinspekteur.
  • Foto: Achim Dörner
  • hochgeladen von Anja Bieler-Barth (Redakteurin)

dach  Brachbach.  Sich endlich wieder gemeinsam freuen – und auch gemeinsam feiern: Die Einweihung der Anbauten an die Feuerwehrunterkunft und die sogenannte Indienststellung eines neuen Fahrzeugs nahmen die Brachbacher Kameraden am Freitag zum Anlass, um ein paar gesellige Stunden zu verbringen. Allerdings stand der Abend deutlich unter dem Eindruck der Flutkatastrophe im Ahrtal. Peter Kappes etwa sagte „danke für die fantastische Leistung. Das ist mir sehr nahe gegangen.“ Damit lobte der stellv. Vorsitzende des Fördervereins selbstverständlich die Kameraden, die ihre Mitstreiter aus dem Landkreis Ahrweiler unterstützt hatten (die Siegener Zeitung berichtete).
Eigenleistung erbracht Dabei ist das Engagement alles andere als vorbei.

dach  Brachbach.  Sich endlich wieder gemeinsam freuen – und auch gemeinsam feiern: Die Einweihung der Anbauten an die Feuerwehrunterkunft und die sogenannte Indienststellung eines neuen Fahrzeugs nahmen die Brachbacher Kameraden am Freitag zum Anlass, um ein paar gesellige Stunden zu verbringen. Allerdings stand der Abend deutlich unter dem Eindruck der Flutkatastrophe im Ahrtal. Peter Kappes etwa sagte „danke für die fantastische Leistung. Das ist mir sehr nahe gegangen.“ Damit lobte der stellv. Vorsitzende des Fördervereins selbstverständlich die Kameraden, die ihre Mitstreiter aus dem Landkreis Ahrweiler unterstützt hatten (die Siegener Zeitung berichtete).

Eigenleistung erbracht

 Dabei ist das Engagement alles andere als vorbei. Bereits kommende Woche werde erneut eine Einheit aus der Verbandsgemeinde Kirchen dort in den Einsatz gehen, wie Andreas Hundhausen mitteilte. An Kirchens Bürgermeister, qua Amt auch Chef der Feuerwehr, war es, den Brachbacher Floriansjüngern für ihre Eigenleistung zu danken, die Wehrführer Philipp Kappes später mit 1600 Arbeitsstunden bezifferte. Damit sank der Betrag, den die Verbandsgemeinde investieren musste. Am Ende waren es rund 900 000 Euro – für eine neue Fahrzeughalle, einen neuen Sanitärtrakt, einen neuen Raum für die Jugendfeuerwehr und diverse weitere Umbauten. Das sei allerdings „letztlich eine Investition in die Sicherheit der Bürger“, so Hundhausen. Und gerade in den vergangenen Wochen hätten die Kameraden bewiesen, dass „wir uns auf unsere Feuerwehrleute verlassen können“.
In dieses Horn stieß auch Ralf Rötter. Der Wehrleiter verwies darauf, dass mit dem Boot der Brachbacher Wehr im Kreis Ahrweiler 55 Personen „aus teilweise akuter Lebensgefahr gerettet“ worden seien. „Darunter ein zwei Wochen alter Säugling.“ Und die Bootsführerausbildung im Vorfeld sei durchaus mit einige bürokratischen Widrigkeiten verbunden. Kein Wunder, dass er sein Grußwort mit einem Wilhelm-Busch-Zitat eröffnete: „Ausdauer wird früher oder später belohnt. Meist später.“ Rötter stellte – auch im Lichte weiterer Feuerwehr-Bauprojekte in der Verbandsgemeinde Kirchen – die Frage: „Brauchen wir eigentlich so viel Feuerwehr?“ Es wunderte nicht, dass der Wehrleiter selbst eine eindeutige Antwort hatte: „Ja.“
Florian Jendrock machte sich Gedanken, was in einem Feuerwehrhaus so alles geschieht. Unter anderem kam er zu dem Schluss: „Hier entstehen Freundschaften.“ Der stellv. Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des AK-Kreises hob die „bedingungslose Hilfsbereitschaft“ von Feuerwehrleuten hervor. Allein in den vergangenen zwei Wochen seien 1200 Kräfte aus AK-Land (von sämtlichen Organisationen) im Ahrtal im Einsatz gewesen. „Und wir sind vor allem froh, dass alle wieder gesund zurückgekommen sind.“

Dank an alle Helfer

Brachbachs Wehrführer Philipp Kappes meinte auch in Bezug auf diesen Einsatz zu seinen Kameraden: „Danke an die Familien und Partner, die häufig auf euch verzichten müssen.“ Er bedankte sich aber auch bei der Firma Opfer und Christ, die dem Löschzug einen VW-Bus zur Verfügung gestellt hatte. Der Förderverein hatte für rund 8000 Euro den notwendigen Umbau finanziert.
Pastor Markus Christoph Watrinet segnete Fahrzeug und Anbau, auf dass die Einsatzkräfte „vor Unfall und Unglück bewahrt bleiben“. Und es wurde noch jemand erwähnt: Brachbachs Ortsbürgermeister Steffen Kappes meinte, dass auch der Amtsvorgänger von Bürgermeister Hundhausen seinen Anteil am runderneuerten Feuerwehrhaus habe. „Maik, auch nach oben ein herzliches Dankeschön. Du bist heute auch dabei.“

Die „Offiziellen“ freuten sich genauso wie alle anderen über das runderneuerte Feuerwehrhaus (v.  l.): Ortsbürgermeister Steffen Kappes, Wehrleiter Ralf Rötter, Bürgermeister Andreas Hundhausen, Wehrführer Philipp Kappes, Peter Kappes vom Förderverein und Florian Jendrock, stellv. Brand- und Katastrophenschutzinspekteur.
 Pastor Watrinet segnete das neue Fahrzeug.
Autor:

Achim Dörner (Redakteur) aus Betzdorf

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