Klare Stellungnahme
Diakonie, Caritas, Gewerkschaften: Kein Verständnis für „Montagsspaziergänge“

Die Diakonie, die Caritasverbände Altenkirchen und Betzdorf sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund im Landkreis Altenkirchen positionieren sich klar gegen die "Montagsspaziergänge".
  • Die Diakonie, die Caritasverbände Altenkirchen und Betzdorf sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund im Landkreis Altenkirchen positionieren sich klar gegen die "Montagsspaziergänge".
  • Foto: dach
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sz Kreis Altenkirchen. Die Diakonie, die Caritasverbände Altenkirchen und Betzdorf sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund im Landkreis Altenkirchen erklären in einer gemeinsamen Stellungnahme deutlich ihren Unmut über die zunehmende Radikalisierung einer lauten Minderheit. Es sei unbestritten, dass das Versammlungsrecht Teil der demokratischen Kultur in unserem Lande ist. Trotzdem gelte es, das Pandemie-Geschehen einzugrenzen sowie ältere und kranke Menschen zu schützen, heißt es in der Pressemitteilung.

Corona-Proteste: Keine Spaltung der Gesellschaft

„Deshalb haben wir großes Verständnis für die Pandemie-bedingten Auflagen auch bei Demonstrationen. Hinzu kommt, dass jede Person, die sich an den unangemeldeten Spaziergängen beteiligt, sich darüber im Klaren sein muss, mit wem man sich da zusammentut. Niemand kann behaupten, er wüsste nicht, dass die Aktionen häufig durch demokratiefeindliche Gruppierungen und Einzelpersonen gesteuert sind, die es bewusst darauf anlegen, Gewalt zu provozieren und den Eindruck einer Spaltung der Gesellschaft zu vermitteln.“

Corona-Politik: Erneuter "Spaziergang" durch Altenkirchen

Montagsspaziergänge: "Darf sich die Gesellschaft nicht gefallen lassen"

Schon nach dem ersten Klick in einschlägigen Chatgruppen offenbarten diese Protagonisten ihre Umsturzphantasien, Gewaltandrohungen und sogar Todesdrohungen gegenüber politisch Verantwortlichen, Repräsentanten des Staates und Gewerkschaftern, heißt es in dem Schreiben. „Wir wünschen uns stattdessen ein solidarisches Zeichen für all diejenigen, die sich seit zwei Jahren den Auswirkungen der Pandemie mit ihrer Arbeitskraft entgegenstellen. Pflegekräfte, Krankenhauspersonal, Ärzte, Lehrkräfte und zunehmend auch Polizisten und viele mehr brauchen Unterstützung und Wertschätzung statt höheren Druck durch unverantwortliches Verhalten einiger weniger. Gewalttätige Sprache führt unweigerlich auch zu Taten. Das darf sich die Zivilgesellschaft nicht gefallen lassen.“

Autor:

Redaktion Altenkirchen aus Betzdorf

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