Rat votiert für Errichtung eines Mobilfunkmastes
Infrastruktur stärken

Im Bereich des Hochbehälters soll der neue Mobilfunkmast errichtet werden. Allerdings muss mit Vodafone noch ein Pachtvertrag vereinbart werden.
  • Im Bereich des Hochbehälters soll der neue Mobilfunkmast errichtet werden. Allerdings muss mit Vodafone noch ein Pachtvertrag vereinbart werden.
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  • hochgeladen von Marc Thomas

rai Friedewald. Der Ortsgemeinderat Friedewald hat mit großer Mehrheit grünes Licht für das Errichten eines Mobilfunkmastes gegeben: Im Bereich des Hochbehälters soll eine gemeindeeigene Fläche bereitgestellt werden. Nun muss zunächst mit dem Anbieter Vodafone ein Pachtvertrag vereinbart werden.

Das Aufstellen war bei der Sitzung im April debattiert worden (die SZ berichtete). Vor einer Entscheidung wollte man mehr Informationen zum Masten und etwaigen Strahlenbelastung. Diese haben die Ratsmitglieder zwischenzeitlich erhalten.

Offenbar relativierte sich die damals geäußerte Höhe des Mastes. Statt bis zu 100 Metern wurde nun von 42 Meter gesprochen, was wohl mit der Höhe des Standortes Hochbehälter zusammen hängt.

Vodafone auch an Nachbargemeinde Derschen gewandt

„Ich möchte nicht einen solchen Masten hier stehen haben, wenn es nicht unbedingt erforderlich ist“, sagte Ratsmitglied Matthias Becker, schließlich habe man schon einen 5G-Masten der Telekom. Man könne nicht jedem einen Mast genehmigen. Wie die Siegener Zeitung berichtete, hatte sich Vodafone mit derselben Absicht an die Nachbargemeinde Derschen gewandt, was Ortsbürgermeister Karl-Heinz Buhl aufgriff: „Wenn wir nicht zustimmen, so glaube ich, dann steht der Mast nur 200 Meter weit weg.“ Es gehe nun nur um das Aufstellen, der Vertrag müsse erst noch vereinbart werden.

Positive Rückmeldungen von Firmen

Im Nachgang der April-Sitzung habe er positive Rückmeldungen von Firmen erhalten, die auf EDV angewiesen sind und meinen, dass es Sinn mache, hier gut ausgestattet zu sein. Am Wasserbehälter liege Strom, der sicher für den Masten erforderlich sei. Seit einem Jahr erlebe man Homeoffice, sagte Ortsbeigeordneter Christoph Held.

Um einen Ort wie Friedewald attraktiver zu machen, sei eine vernünftige Infrastruktur nötig. „Für eine Infrastruktur im ländlichen Raum ist das hier sinnvoller als noch ein Bus, der leer herumfährt.“

Autor:

Rainer Schmitt (Freier Mitarbeiter) aus Betzdorf

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