Amprion ante portas
Netzbetreiber will fehlenden Strommast bauen

Am Durchbruch laufen seit geraumer Zeit die Arbeiten an der Amprion-Trasse. Im August soll der fehlende Mast in Brachbach errichtet werden.
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damo Brachbach. Die Freude unter den Anliegern wird sich in überschaubaren Grenzen halten: Im August will Amprion den noch fehlenden Strommast errichten – und die Zufahrt zur Baustelle wird die Straße Auf dem Härdtchen sein.

Nachbarschaft lehnt die Zufahrt ab

Zur Erinnerung: Als diese Planungen bekannt geworden sind, hatte sich an der kleinen Wohnstraße schnell Protest formiert – und an der ablehnenden Haltung der Nachbarschaft hat sich nichts geändert. Dabei stehen vor allem zwei Aspekte im Vordergrund: Zum einen sorgen sich die Anlieger um die Sicherheit, wenn reger Lkw-Verkehr auf der schmalen Straße herrscht; zum anderen fürchten sie, dass die Straße in Mitleidenschaft gezogen wird und sie auf den Kosten sitzen bleiben, Deshalb hatte die Gemeinde auch mehrfach versucht, eine andere Zuwegung zu der Baustelle durchzusetzen. Aber: Alle Bemühungen sind ohne Erfolg geblieben, und jetzt rückt der Beginn der Baumaßnahme mit großen Schritten näher.

Halteverbot während der Bauphase

So will der Stromnetzbetreiber Mitte August mit der Errichtung des Masts beginnen; vorher sind aber schon Wegebaumaßnahmen nötig, teilt Amprion auf Anfrage der SZ mit. Eine alternative Anbindung der Baustelle sei nicht möglich, bekräftigt das Unternehmen seine bisherige Position: „Inzwischen haben wir geprüft, wie wir die Masten der westlich von Brachbach verlaufenden Leitungstrasse bestmöglich erreichen können. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Zuwegung über die Straße Auf dem Härdtchen erfolgen soll.“

Weil die Straße schmal ist, muss während der Bauphase ein beidseitiges Halteverbot eingerichtet werden, teilt Amprion mit: Werktags zwischen 7 und 17.30 Uhr darf nicht am Straßenrand geparkt werden. Und: „Bei intensivem Baustellenverkehr wird zusätzlich Sicherungspersonal etwa 30 Minuten vor Arbeitsbeginn die Zugänglichkeit der Straße prüfen.“

Aber auch die Gemeinde Brachbach will ihrerseits dafür sorgen, dass ein paar Spielregeln eingehalten werden. Das machte Ortsbürgermeister Steffen Kappes jetzt im Gemeinderat deutlich. „Die Ortsgemeinde wird genau darauf achten, dass Streckenposten eingesetzt und Schritttempo gefahren wird“, sagte Kappes. Zudem wies er noch einmal darauf hin, dass ein Gutachten zum Straßenzustand vorliege – damit sei es ein Leichtes, später Schäden dokumentieren zu können.

Autor:

Daniel Montanus (Redakteur) aus Betzdorf

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