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Fußball-A-Kreisliga Westerwald-Sieg
Derby findet keinen Sieger

Die SG Daaden (gelbe Trikots) musste den zweiten Heimsieg der Saison wieder einmal vertagen, weil sich die Gäste aus Alsdorf als unerwartet spielstarker Gegner entpuppten.
  • Die SG Daaden (gelbe Trikots) musste den zweiten Heimsieg der Saison wieder einmal vertagen, weil sich die Gäste aus Alsdorf als unerwartet spielstarker Gegner entpuppten.
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SG Daadden/Biersdorf - SG Alsdorf/Kirchen 0:0 Torlose Spiele sind selten nach dem Geschmack der Trainer. So auch gestern im Direnbachtal in Daaden, wo die beiden A-Liga-Tabellennachbarn SG Daaden/Biersdorf und SG Alsdorf/Kirchen/Freusburg/Wehbach 90 Minuten lang ein durchaus unterhaltsames, ausgeglichenes und bis zum Abpfiff auch spannendes Derby boten, ohne am vorletzten Spieltag der Hinrunde mit einem Dreier und/oder mit einem Tor den erhofften Befreiungsschlag im Abstiegskampf landen zu können.

Dabei hatten die Gäste in Hälfte eins etliche gute Konter- und Abschlusschancen, um gegen das Daadener Team um Spielertrainer Max Ramb, dessen einziger Heimsieg (3:1 gegen Niederfischbach) schon fast zweieinhalb Monate zurückliegt, vorzulegen.

SG Daadden/Biersdorf - SG Alsdorf/Kirchen 0:0 Torlose Spiele sind selten nach dem Geschmack der Trainer. So auch gestern im Direnbachtal in Daaden, wo die beiden A-Liga-Tabellennachbarn SG Daaden/Biersdorf und SG Alsdorf/Kirchen/Freusburg/Wehbach 90 Minuten lang ein durchaus unterhaltsames, ausgeglichenes und bis zum Abpfiff auch spannendes Derby boten, ohne am vorletzten Spieltag der Hinrunde mit einem Dreier und/oder mit einem Tor den erhofften Befreiungsschlag im Abstiegskampf landen zu können.

Dabei hatten die Gäste in Hälfte eins etliche gute Konter- und Abschlusschancen, um gegen das Daadener Team um Spielertrainer Max Ramb, dessen einziger Heimsieg (3:1 gegen Niederfischbach) schon fast zweieinhalb Monate zurückliegt, vorzulegen. In puncto Abschluss war aber auch früh auf beiden Seiten erkennbar, wo bei beiden Mannschaften der Schuh drückt, weil sich beide offensichtlich zurzeit auf den „Killerinstinkt“ eines Robin Stockschläder oder Rinor Maxhuni verlassen (müssen). Auch gestern ohne Erfolg, obwohl sich Rinor Maxhuni alle drei Top-Chancen mühsam erarbeitete und obwohl Robin Stockschläder dreimal gut abschloss, aber – wie auch Till Knoblich und Leon Gertz – im reaktivierten Marvin Kohlhaas im SGD-Tor seinen Meister fand. Max Ramb: „Wir sind bis zur Pause nicht gut ins Spiel gekommen und müssen uns bei Marvin bedanken, dass wir ohne Gegentor in die Kabine gegangen sind.“

Nach der Pause hatte der Meister der Fußabwehr, Marvin Kohlhaas, allerdings erst einmal 20 Minuten Zeit zum Durchatmen, weil seine Vorderleute nach einigen Umstellungen wesentlich mehr Zugriff aufs Spiel bekamen. Ramb: „Die zweite Hälfte ging eindeutig an uns, wir haben 20 Minuten lang nur auf ein Tor gespielt.“

Nur: Trotz guter Chancen für Max Ramb, Furkan Celebi und Rinor Maxhuni stand wieder ein Torwart dem möglichen 1:0 im Weg, nun Tunahan Akin. Damit ging auch das größte Lob des Tages von Gäste-Trainer Dirk Freudenberg an den Mann zwischen den Pfosten. „Er hat uns in der Drangphase der Daadener im Spiel gehalten.“ Recht offen ging es indes auf beiden Seiten im letzten Drittel der Partie zu, was bei beiden Trainern nicht unbedingt Freudensprünge auslöste. Freudenberg: „Mit der Niederlage und der sehr schlechten Vorstellung vor einer Woche in Nauroth im Hinterkopf mussten wir vorsichtig zu Werke gehen. Das bedeutet dann auch, irgendwann einzusehen, dass man heute mit einem Punkt einigermaßen zufrieden sein muss.“

Bei seinem Team war das der Fall, nachdem Fabian Reifenrath, Leon Gertz und Till Knoblich die letzten Matchbälle vergeben hatten. Beim Ramb-Team kam die Einsicht, sich vorsichtshalber mit einem Punkt zu begnügen, erst mit dem letzten Abschluss der Partie durch den Spielertrainer selbst. Denn, so Ramb: „Wir haben bis zum Schluss alles versucht, waren uns aber schon vor dem Spiel recht sicher, dass die wirklich wichtigen Spiele für uns erst noch kommen, wenn wir in den nächsten Wochen gegen die drei Tabellenletzten spielen.“

SV Adler Niederfischbach - SG Gebhardshainer Land 1:1 (0:1) Adler-Trainer Andreas Waffenschmidt konnte dem Remis gegen das Kellerkind Positives abgewinnen. „Ich bin mit dem 1:1 zufrieden, denn zum einen spiegelt es das Spielgeschehen wider, und zum anderen zeigt es, in welchen Bereichen wir noch Fehler machen. Ich hoffe, bei den Jungs ist ein Lernprozess in Gang gesetzt worden.“ Nach zwei Minuten besorgte Joshua Brenner mit einer traumhaften 25-m-Fackel die Führung für den Außenseiter, der es daraufhin verpasste, das Resultat in die Höhe zu schrauben. Nach der Pause gaben die Adlerträger den Ton an und kamen durch Linus Spies zum Ausgleich (56.). In der Schlussphase agierten beide Seiten mit „offenem Visier“, ein „Lucky Punch“ glückte aber keinem Team mehr.

VfL Hamm - SG Herdorf 4:5 (3:1) In einem furiosen Schlussspurt sicherten sich die Gäste doch noch den Erfolg, der zwischenzeitlich in weiter Ferne lag. Denn zunächst hatte der VfL, auch begünstigt durch die Herdorfer Schläfrigkeit, das Heft in der Hand und lag nach Toren von Simon Langemann (9./26.) und Markus Giesbrecht (40.) bei einem Gegentreffer von Marco Schlosser (33.) vorn. Jannis Stock gelang per Doppelpack der späte Ausgleich (70./84.) für die Herdorfer, ehe Mika Weber das Spiel komplett drehte (86.). Die Freude währte aber nur kurz, denn Florian Bauer egalisierte wiederum für den VfL (90.+1.). Die Krone setzte dem ganzen Geschehen schließlich Tim Solbach auf, der mit dem 5:4 (90.+4) endgültig zum Matchwinner für die Grün-Weißen wurde.

DJK Friesenhagen - SSV Weyerbusch 4:1 (2:0) 
Die einseitige Begegnung wurde hart und aggressiv geführt, was nicht zuletzt in einer Ampelkarte für DJK-Akteur Felix Jung wegen Meckerns und Foulspiels gipfelte (78.). Auch sorgte die wenig klare Linie von Schiedsrichter Sebastian Schimanski für ein zerfahrenes Match, „das nach dem frühen 4:0 schnell und auch in der Höhe verdient entschieden war“ (DJK-Abteilungsleiter Josef Schmallenbach). Der erfolgreichste Spieler war einmal mehr Janosch Schmallenbach, der zwei Treffer erzielte (11.-Foulelfmeter/45.+1) und Sebastian Erner das 2:0 (25.) auflegte. Das 4:0 steuerte „Sünder“ Jung bei (48.), während Jannik Künstler Ergebniskosmetik für den SSV betrieb (72.).

SG Westerburg 2. - SG Nauroth/Mörlen/Norken 3:1 (2:1)  Die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte hatte sich Coach Steffen Dörner anders vorgestellt, wobei er wusste, warum das Wiedersehen in die Binsen ging und seine Naurother den nächsten Befreiungsschlag im Tabellenkeller verpassten: „Wir haben die erste halbe Stunde verschlafen und im zweiten Durchgang aus unserer Überlegenheit kein Kapital geschlagen.“ Schon nach drei Minuten sorgte Hachrem Dachraoui mit einem fulminanten 20-m-Schuss für die 1:0-Führung, die Johannes Derscheid ausbaute (25.). Die Naurother schlugen durch Felix Schütz zurück (37.), brachten danach aber nichts Zählbares mehr auf den Spielberichtsbogen. Das schaffte nur noch Johannes Dillbahner (90.+1).

SG Guckheim - Sportfreunde Schönstein 6:2 (2:1)  Einmal mehr erwiesen sich die Sportfreunde als auswärtsschwach, schläfrig in den Anfangsphasen und löchrig in der Defensive. Entsprechend deutlich fiel das Resultat durch Tore von Robin Krick (4./67.), Maurice Memel (8./47.), Nico Lauf (53.) und Maximilian Werner (73.) bei Gegentreffern durch Spielertrainer Marcus Meyer (16.) und SG-Akteur Marcel Jung (61./Eigentor) aus.

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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