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A-Kreisliga Westerwald/Sieg
Sechs-Punkte-Spiel bleibt ohne Verlierer

Das Spiel auf dem Schönsteiner Hartplatz zwischen Alsdorf (rote Trikots) und Schönstein (schwarze Trikots) war gestern 90 Minuten lang ein Duell auf Augenhöhe mit offenem und unberechenbarem Ausgang.
  • Das Spiel auf dem Schönsteiner Hartplatz zwischen Alsdorf (rote Trikots) und Schönstein (schwarze Trikots) war gestern 90 Minuten lang ein Duell auf Augenhöhe mit offenem und unberechenbarem Ausgang.
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  • hochgeladen von Silas Münker

Sportfreunde Schönstein - SG Alsdorf/Kirchen 2:2 (1:0) Wenn am Ende eines intensiven, unterhaltsamen und offen geführten Sechs-Punkte-Spiels beiden Teams nur ein Punkt bleibt, macht das keinen Trainer froh. Aber eben auch nicht unglücklich, weil der Punkteabstand gewahrt bleibt. So war es auch gestern auf dem Hartplatz in Schönstein, wo die Elf um Spielertrainer Marcus Meyer in diesem Jahr ihre einzigen Siege verbucht hat (5:2 gegen Nauroth und 2:0 gegen Hamm) und die auf eigenem Platz in diesem Jahr noch sieglose Gäste-Elf um das neue SGA-Interims-Spielertrainer-Gespann Robin Stockschläder/Agron Himaj mit der Erinnerung an den höchsten Saisonsieg (6:0 im Hinspiel) auf ihren dritten Sieg im sechsten Auswärtsspiel hoffte.

Sportfreunde Schönstein - SG Alsdorf/Kirchen 2:2 (1:0) Wenn am Ende eines intensiven, unterhaltsamen und offen geführten Sechs-Punkte-Spiels beiden Teams nur ein Punkt bleibt, macht das keinen Trainer froh. Aber eben auch nicht unglücklich, weil der Punkteabstand gewahrt bleibt. So war es auch gestern auf dem Hartplatz in Schönstein, wo die Elf um Spielertrainer Marcus Meyer in diesem Jahr ihre einzigen Siege verbucht hat (5:2 gegen Nauroth und 2:0 gegen Hamm) und die auf eigenem Platz in diesem Jahr noch sieglose Gäste-Elf um das neue SGA-Interims-Spielertrainer-Gespann Robin Stockschläder/Agron Himaj mit der Erinnerung an den höchsten Saisonsieg (6:0 im Hinspiel) auf ihren dritten Sieg im sechsten Auswärtsspiel hoffte.

Unberechenbar wie beide Teams war aber auch der Verlauf der Partie, in der Schönstein mit seiner zentralen Achse der Brüder-Paare Sebastian und Michael Trautmann bzw. Renè und Marcus Meyer sofort die größere Cleverness und größere Robustheit in die Waagschale warf und das Team der Alsdorfer Youngster mit hohem Aufwand um das gewohnt körperlose Spiel im Mittelfeld brachte. Soll heißen: Schönstein hatte die größeren Spielanteile und mehr Standards in Tornähe, aber – wiederholt wegen umstrittener Abseitsentscheidungen von Schiedsrichter Marco Herrlich – auch nur wenig Abschlüsse. Dem ersten guten auf der einen (Pfostenschuss von Ole Schäfer) folgte nur eine Minute später (32.) der erste gute – ebenfalls aus dem Nichts – von Sportfreunde-Spielertrainer Marcus Meyer auf der anderen zum 1:0: zweiter Ball, 16 m, 16. Saisontor. Nun folgte die beste Zeit der Sportfreunde gegen eine unsortierte Gäste-Kette um Spielertrainer Robin Stockschläder, der nach einem Foul an Marcus Meyer (41.) von Glück reden konnte, dass sich Herrlich mit seinem ersten Elfmeter-Pfiff Zeit ließ. Denn bis dahin war noch einiges passiert, das bis zum Abpfiff beste Unterhaltung garantierte.

Kurz nach der Pause glückte Leon Gertz mit einer verunglückten Flanke bzw. einem Geniestreich der schmeichelhafte Ausgleich (48.), wodurch Alsdorf immer besser ins Spiel kam und das Spiel durch einen von Robin Stockschläder verwandelten Elfmeter (62./10. Saisontor) nach einem Foul von Torwart Kevin Wagener am zweiten SGA-Spielertrainer, Agron Himaj, innerhalb einer Viertelstunde sogar drehte. In die folgende Phase Alsdorfer Matchbälle, die recht leichtfertig vergeben wurden, fiel aber auch Elfmeter-Pfiff Nummer 2, diesmal nach einem angeblichen Foul von Torwart Tunahan Akin an René Meyer, den Bruder Marcus an den Innenpfosten knallte, um sieben Minuten später dann doch noch sein Saison-Tor Nummer 17 – wieder aus dem Nichts – bejubeln zu können (84.). War das 2:2 ein gewonnener Punkt oder waren es zwei, die am Ende der Saison beiden Teams fehlen könnten? Marcus Meyer: „Wir hätten in der ersten Hälfte mehr aus unseren Chancen machen müssen – und ich in der zweiten.“ Agron Himaj: „Wir haben heute zum dritten Mal gepunktet und sind mit dem einen Punkt zufrieden, der für uns am Ende goldwert sein kann.“

SG Herdorf - DJK Friesenhagen 2:1 (1:1) Zunächst lief es für den Zweiten aus Friesenhagen wie am Schnürchen, denn die DJK dominierte das Geschehen und ging folgerichtig durch Felix Jung in Front (14.). „Im Anschluss hat uns aber die Trinkpause in die Karten gespielt, denn von da an waren wir hellwach und haben am Ende vom Zeitpunkt her glücklich, insgesamt aber nicht unverdient gewonnen“, so SG-Coach André Stoffel, der sich zunächst über den Ausgleichstreffer von Mika Weber freuen durfte (35.). Nach einem Anrennen auf das Gästegehäuse sah es dennoch nach einem Unentschieden aus, ehe der eingewechselte Alessio Cervo in der Nachspielzeit nach einer Ecke einmal mehr seine Joker-Qualität bewies (90.+1).

SG Nauroth - SG Betzdorf 1:3 (0:3) „Im ersten Durchgang waren die Betzdorfer cleverer, womit die Partie nach dem Doppelschlag vor dem Halbzeitpfiff eigentlich gelaufen war“, kommentierte Trainer Steffen Dörner die Niederlage der aufopferungsvoll kämpfenden Hausherren, die durch Jannick Kessler nach der Pause nur zum 3:1 kamen (67.), obwohl sie „mit ein bisschen mehr Spielglück sogar noch einen Zähler hätten holen können“ (Dörner). Die Tore für Betzdorf erzielten A-Junior Mikael Kasikci (19.) und Niklas Spies (41./44.).

SG Gebhardshainer Land Steineroth - VfB Niederdreisbach 2:3 (1:1) SG-Trainer Enis Caglayan wähnte sich lange Zeit im falschen Film, denn „wir haben von Beginn an das Geschehen dominiert, kassieren aber mit dem ersten Gegenangriff das 0:1“. Dafür zeichnete Niklas Bender verantwortlich, der einen Elfmeter zur schmeichelhaften Führung nutzte (29.). Die SG erholte sich aber schnell, und Pascal Lüneberg glich noch vor der Pause - ebenfalls per Foulelfmeter - aus (44.). Caglayan konnte auch im zweiten Durchgang nur staunen: „Wir zeigen hier ansehnlichen Offensivfußball, sodass unsere Führung permanent in der Luft liegt, und kassieren dann in dieser Phase einen Doppelschlag.“ Julian Harnischmacher nach einem Konter (61.) und Max Ermert (67.) waren die Torschützen. In der Folge fehlte der SG, die „weiterhin geduldig auf den sicheren Ligaverbleib warten muss“ (Caglayan), die Kraft zur Wende, auch wenn Philipp Berkemeier noch das 2:3 gelang (71.).

SG Lautzert - SG Daaden 5:1 (1:0) 
Mit dem 20. Sieg im 24. Spiel hat die unbesiegte SG Lautzert die Meisterschaft und den Aufstieg drei Wochen vor dem Saisonende perfekt gemacht. Auch für die weiterhin abstiegsbedrohten Daadener war der Spitzenreiter eine Nummer zu stark. Der überragende Akteur beim Ligaprimus war einmal mehr Goalgetter Mario Pavelic, der die Gäste mit einem Viererpack im Alleingang abschoss (48./69./83./87.). Den fünften Treffer steuerte Marvin Krebs bei (38.). Daadens Spielertrainer Maximilian Ramb, für dessen Team Alwin Berwanger das 1:3 erzielte (75.), ärgerte sich dennoch: „Für uns haben heute eigentlich nur drei Punkte gezählt. Dann ist bei einem 1:5 besonders ärgerlich, dass wir wieder vermeidbare Standard-Gegentreffer bekommen haben, obwohl wir insgesamt in einer stabilen Grundordnung gestanden und wenig Räume zugelassen haben. Am Ende hat das der Gegner einfach nur gut genutzt.“

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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