SZ

A-Kreisliga Westerwald/Sieg
SG Betzdorf muss sich in Unterzahl mit Punkt begnügen

SV Adler Niederfischbach - SG Daaden 5:1 (4:0) Das Niederfischbacher Team von Trainer Andreas Waffenschmidt hat eine Woche nach dem erfolgreichen Restsaison-Start gegen Schönstein (3:2) mit dem zweiten Sieg im zweiten Heimspiel 2022 „einen großen Schritt zum Klassenverbleib getan, wieder gegen Gegner, gegen den wir in der Hinrunde noch verloren haben“ (Waffenschmidt).

In der Tat war von dem möglichen Selbstvertrauen, das die Daadener aus ihrem bis dato einzigen Heimsieg (!) am 5. September mit ins gestrige Spiel hätten nehmen können (3:1), von der ersten Minute an nichts zu sehen oder zu spüren. Im Gegenteil: Nach den ersten beiden Angriffen der Gastgeber über Jan Schmidt stand es bereits 2:0 für die Adler.

SV Adler Niederfischbach - SG Daaden 5:1 (4:0) Das Niederfischbacher Team von Trainer Andreas Waffenschmidt hat eine Woche nach dem erfolgreichen Restsaison-Start gegen Schönstein (3:2) mit dem zweiten Sieg im zweiten Heimspiel 2022 „einen großen Schritt zum Klassenverbleib getan, wieder gegen Gegner, gegen den wir in der Hinrunde noch verloren haben“ (Waffenschmidt).

In der Tat war von dem möglichen Selbstvertrauen, das die Daadener aus ihrem bis dato einzigen Heimsieg (!) am 5. September mit ins gestrige Spiel hätten nehmen können (3:1), von der ersten Minute an nichts zu sehen oder zu spüren. Im Gegenteil: Nach den ersten beiden Angriffen der Gastgeber über Jan Schmidt stand es bereits 2:0 für die Adler. Beim 1:0 hatte Jan Schmidt viel Platz auf seiner linken Außenbahn und spitzelte den ‚langen‘ Ball an Gäste-Torwart Tim Daub vorbei auf Stoßstürmer Simon Langenbach, der ins verwaiste Tor traf (2.). Das 2:0 (5.) machte Schmidt selbst, nachdem Fynn Barth auf der rechten Seite die desolate Viererkette der Daadener ausgehebelt hatte.

Damit nicht genug: 13 Minuten später entwischte Fynn Barth zentral der Kette und sorgte fürs vorentscheidende 3:0 (18.). Erst danach kam Daaden etwas besser ins Spiel, obwohl Spielertrainer Max Ramb früh seinen Linksverteidiger Jannik Hörster mit einer Kopfverletzung nach einem Zusammenprall mit Ralf Schmallenbach von Platz holen musste. Denn schon mit dem 3:0 ließen es die Adler spürbar langsamer angehen. Waffenschmidt: „Wir hatten das Glück, früh zwei Tore zu machen, und das Glück, dass wir aus den ersten vier Chancen vier Tore gemacht haben. Dann wird es schwierig, die Konzentration hoch zu halten.“

Fürs 4:0 reichte sie allemal, denn Lehren zogen die Gäste in der Defensive noch nicht aus dem bis dahin munteren Scheibenschießen. So war auch das 4:0 eine Co-Produktion der beiden Außen, Jan Schmidt und Fynn Barth, abgeschlossen von Jan Schmidt (27.). SGD-Spielertrainer Max Ramb: „Wir haben uns vor dem Spiel eingehend über die Spielweise der Niederfischbacher unterhalten. Mit der Vorgabe, Jan Schmidt bei den oft lang geschlagenen Bällen von Markus Schmidt nicht zu viel Platz zu lassen und sich etwas tiefer abzusetzen. Gehört hat das wohl keiner.“

Selbst nach der Pause meldete sich Jan Schmidt noch ein drittes Mal zu Wort, als er sein Trefferquote mit dem 5:0, diesmal nach Vorarbeit von Linus Spies, auf drei schraubte (55.). Die einzige Reaktion, die Daaden auf die fünf Gegentore zeigte, war das 5:1 durch Rinor Maxhuni (78.) nach dem „einzigen vernünftigen Angriff in 90 Minuten“ (Ramb). Ramb: „Es hat heute im Gesamtgefüge nichts gepasst. In der Defensive gab es zu viele individuelle Fehler, aber auch offensiv hat sich nichts getan. Der einzige, der uns vor Schlimmerem bewahrt hat, war Tim Daub im Tor.“ Trost hatte nur Waffenschmidt parat: „Wir waren sicherlich keine vier Tore besser als Daaden.“

SG Herdorf - SG Gebhardshainer Land 5:2 (1:1) Obwohl die Hellerstädter die komplette Begegnung dominierten, wurde der Erfolg gegen die formstarken und verbesserten Gäste erst in der Schlussphase unter Dach und Fach gebracht. Denn die Elf von Enis Caglayan erzielte die Tore durch Michael Becher (12.) und Robin Kastl (50.) aus dem Nichts, wodurch die Grün-Weißen zweimal einem Rückstand hinterherrennen mussten. Den machten Tim Solbach (38.) und Marcel Meyer (54.) wett. Erst ab der 70. Minute leerte sich der Akku der abstiegsbedrohten Gäste, sodass Jannis Stock (70.), Marco Schlosser (79.) und Stefan Münchow (88.) den zweiten Sieg innerhalb von fünf Tagen perfekt machten.

SG Betzdorf - Sportfreunde Schönstein 3:3 (0:2) Betzdorfs Spielertrainer Mirkan Kasikci konnte das Remis gegen Schönstein schwer einordnen, denn einerseits holte sein Team in Unterzahl einen 0:2-Rückstand auf, andererseits „haben wir in den Schlussminuten durch Dawid Gawenda zweimal das 4:3 auf dem Fuß“: Soll heißen: Die Siegstädter taten sich schwer mit den abgezockten Sportfreunden, die immer wieder durch taktische Fouls den Spielfluss störten und durch Treffer von Kasikcis Pendant Marcus Meyer (10.) und dessen Bruder René Meyer (35.) in Front gingen. Nach der Ampelkarte für Marius Hüsch wegen wiederholten Foulspiels (60.) sah es nach einer Überraschung aus, doch glich die SG durch Kasikci selbst (69.) und Marvin Cruces Acevedo (69.) aus, ehe noch einmal Marcus Meyer die Schönsteiner wieder in Führung schoss (75.). Auch darauf gaben die dezimierten Grün-Weißen noch eine Antwort durch Niklas Spies (3:3/84.).

DJK Friesenhagen - SG Guckheim 5:0 (1:0) „Am Ende fällt unser Erfolg ein bis zwei Treffer zu hoch aus, denn im ersten Durchgang haben die Guckheimer gut mitgehalten“, konstatierte DJK-Abteilungsleiter Josef Schmallenbach, der den Führungstreffer von Goalgetter Janosch Schmallenbach (40.) hervorhob, „der für uns als Büchsenöffner gedient hat“. Nach der Pause war der Favorit noch effektiver, während bei der tapferen SG spätestens mit dem 0:3 die Luft raus war. So trugen sich noch Tom Reimann (68.), Moritz Jung (79./90.) und erneut Schmallenbach (83.) in die Torschützenliste ein.

VfL Hamm - SG Alsdorf/Kirchen 2:3 (1:2) Die Partie hätte selbst in der Nachspielzeit noch ein ganz anderes Ende nehmen können, bestätigte Gästecoach Dirk Freudenberg. „Am Ende sind wir ein glücklicher, aber nicht unverdienter Sieger. Der VfL hatte allein in der Nachspielzeit noch zwei Möglichkeiten zum Ausgleich. Allerdings haben wir es zuvor verpasst, den Sack zuzumachen.“ Die Partie startete kurios mit zwei Eigentoren binnen 60 Sekunden durch Robin Stockschläder (7.) und Felix Lukas (8.). Im Anschluss markierte Rückkehrer und Winterpausen-Neuzugang Ole Schäfer die erneute Gästeführung (30.), die dieses Mal von Maximilian Lukas egalisierte wurde (50.). Für den Lucky Punch sorgte Tim Schulz, der zwar in der 45. Minute per Strafstoß an Keeper Niklas Quarz scheiterte, nach 57 Minuten aber den 3:2-Siegtreffer erzielte.

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r
ThemenweltenAnzeige
2 Bilder

Neues Angebot auf 57immo.de
Jetzt Immobilie von Experten bewerten lassen

Gründe für eine Immobilienbewertung gibt es viele: Sie kann erforderlich sein für den Kauf oder Verkauf eines Hauses, beim Schließen eines Ehevertrages oder auch beim Verschenken des Eigentums an die Kinder. Allgemein gilt: Wer den Wert seiner Immobilie kennt, hat in vielen Situationen einen Vorteil. Mit der Immobilienbewertung der Vorländer Mediengruppe bekommen Haus- und Wohnungsbesitzer nun ein passendes Werkzeug zur schnellen und zuverlässigen Einschätzung des Wertniveaus an die Hand – und...

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.