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Fußball-Bezirksliga 5
SG Mudersbach/Brachbach: Mit wenig Mitteln viel erreicht

Die SG Mudersbach/Brachbach (blaue Trikots, hier beim 5:1-Kantersieg gegen den FC Freier Grund), hat bislang die (eigenen) Erwartungen übertroffen.
  • Die SG Mudersbach/Brachbach (blaue Trikots, hier beim 5:1-Kantersieg gegen den FC Freier Grund), hat bislang die (eigenen) Erwartungen übertroffen.
  • Foto: Uwe Bauschert
  • hochgeladen von Silas Münker

ubau Mudersbach/Brachbach. Wer hätte das vor der Saison gedacht? Die SG Mudersbach/Brachbach überwintert in der Fußball-Bezirksliga 5 auf dem 7. Tabellenplatz (22 Punkte) – und das mit einer positiven Bilanz (sieben Siege, ein Unentschieden sechs Niederlagen). Ganz klar: Die Sportgemeinschaft aus dem Kreis Altenkirchen war im bisherigen Saisonverlauf eine der großen Überraschungen in der „BL 5“.

Dabei deutete nach einer äußerst holprigen Vorbereitung wenig bis gar nichts auf eine derart positive Entwicklung des SG-Teams hin. Die Trainingsbeteiligung war mies, die personelle Not so groß, dass einige Testspiele abgesagt werden mussten. Trainer Stefan Häßler, der den Verein am Saisonende verlassen wird (die SZ berichtete), schob einen dicken Hals, ihm schwante Böses.

ubau Mudersbach/Brachbach. Wer hätte das vor der Saison gedacht? Die SG Mudersbach/Brachbach überwintert in der Fußball-Bezirksliga 5 auf dem 7. Tabellenplatz (22 Punkte) – und das mit einer positiven Bilanz (sieben Siege, ein Unentschieden sechs Niederlagen). Ganz klar: Die Sportgemeinschaft aus dem Kreis Altenkirchen war im bisherigen Saisonverlauf eine der großen Überraschungen in der „BL 5“.

Dabei deutete nach einer äußerst holprigen Vorbereitung wenig bis gar nichts auf eine derart positive Entwicklung des SG-Teams hin. Die Trainingsbeteiligung war mies, die personelle Not so groß, dass einige Testspiele abgesagt werden mussten. Trainer Stefan Häßler, der den Verein am Saisonende verlassen wird (die SZ berichtete), schob einen dicken Hals, ihm schwante Böses. Doch diejenigen SG-Akteure, die die Übungseinheiten auf dem Mudersbacher „Dammicht“ oder am Brachbacher „Häslich“ eher weiter unten auf ihrer Prioritätenliste hatten, rissen sich fortan zusammen, so dass das Team nach schwachem Saisonstart die Kurve kriegte.

Das lief gut

„Wir haben eine tolle Hinrunde gespielt. Der Tabellenstand und die Punktausbeute sind für unsere Verhältnisse top. Wir haben unseren treuen Zuschauern tolle Spiele geboten. Besonders unser schnelles Umschaltspiel über die schnellen Außenbahnspieler hat gut funktioniert. Es hat häufig richtig Spaß gemacht zuzuschauen“, bilanzierte der Sportliche Leiter Christian Scheurer, dem vor allem der 
3:1-Derbysieg gegen den FC Eiserfeld vor über 350 Zuschauern positiv in Erinnerung geblieben ist.

Hier ist Luft nach oben

„In der Defensive müssen wir noch aufmerksamer, noch konsequenter werden“, fordert Scheurer und spielt hier exemplarisch auf die Partie gegen Spitzenreiter Germania Salchendorf an, das die SG seinerzeit mit 1:5 verlor. „So einfache Gegentore wie in diesem Spiel dürfen wir nicht bekommen. Das ist eine Sache der Konzentration.“ Ein Manko ist auch, dass der Kader überschaubar groß ist.

So geht es weiter

„Unser Ziel ist nach wie vor ganz klar der Klassenerhalt – unabhängig von unserem aktuellen Tabellenstand. Wenn wir das mit unseren bescheidenen Mitteln schaffen und weiter überkreislich spielen könnten, wäre das für den Verein und die beiden Dörfer eine tolle Geschichte – auch, weil sich das Team in einem kleinen Umbruch befindet. Unser Wunsch ist, dass die Mannschaft an die guten Leistungen vor der Winterpause anknüpft“, sagt Scheurer, der im FC Freier Grund „den ärgsten Konkurrenten“ im Kampf um den Ligaverbleib sieht. Beflügelt durch den Trainerwechsel feierten die Hellertaler im letzten Spiel vor der Winterpause einen 5:1-Kantersieg beim SV Rothemühle und rückten dadurch näher ans rettende Ufer – und damit auch an die SG Mudersbach/Brachbach – heran.

Die personelle Situation

Einen externen Neuzugang und einen Rückkehrer vermeldet die „AK“-SG vor dem Start in die Rest-Saison. Torwart Phil Krevet, der zuletzt bei der SG Siegen-Giersberg angemeldet war, längere Zeit aber nicht mehr gespielt hat, stößt zum Kader der Sportgemeinschaft hinzu. „Das ist auch eine Reaktion auf die schwere Verletzung unseres Keepers Maximilian Maruska, der am Kreuzband operiert worden ist und für den Rest der Saison ausfällt“, erläutert Scheurer. Künftig werden Krevet und Jonas Prudlo das Torwart-Duo bilden.

Zu einem echten Faustpfand für die SG könnte indes das Comeback von Simon Beverungen werden. Der torgefährliche Offensivspieler hatte die Fußballschuhe vorübergehend an den Nagel gehängt, steht nun aber wieder zur Verfügung.

Autor:

Uwe Bauschert (Redakteur) aus Siegen

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