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Niederdreisbacher Audi-Team gewinnt gleich drei Titel
Triumph in der Eifel

Christopher Mies und Ricardo Feller im Land Audi R8 LMS, hier vor Luca Stolz im Toksport-WRT Mercedes-AMG GT3, sicherten sich mit einem Sieg und Rang 10 den Titel in der Internationalen Deutschen GT-Meisterschaft.
  • Christopher Mies und Ricardo Feller im Land Audi R8 LMS, hier vor Luca Stolz im Toksport-WRT Mercedes-AMG GT3, sicherten sich mit einem Sieg und Rang 10 den Titel in der Internationalen Deutschen GT-Meisterschaft.
  • Foto: byJogi/Muhr
  • hochgeladen von Silas Münker (Volontär)

simon Nürburgring. Riesiger Jubel beim Niederdreisbacher Motorsport Team von Montaplast by Land-Motorsport. Die Titelentscheidung im ADAC GT Masters ist gefallen, die Mannschaft um Wolfgang und Christian Land feiert mit den Fahrern Ricardo Feller (Schweiz) und Christopher Mies (Düsseldorf) ihren zweiten Titel in der GT

simon Nürburgring. Riesiger Jubel beim Niederdreisbacher Motorsport Team von Montaplast by Land-Motorsport. Die Titelentscheidung im ADAC GT Masters ist gefallen, die Mannschaft um Wolfgang und Christian Land feiert mit den Fahrern Ricardo Feller (Schweiz) und Christopher Mies (Düsseldorf) ihren zweiten Titel in der GT3-Serie in Deutschland.

Drei Teams durften sich vor den Finalrennen 13 und 14 auf dem 3,6 Kilometer langen Grand-Prix Kurs des Nürburgrings noch reale Hoffnungen auf den Titel in der Deutschen GT-Meisterschaft machen. An der Spitze die als Tabellenführer in die Eifel gereiste Westerwälder Equipe, die mit ihrem Audi R8 LMS mit der Startnummer 29 gerade einmal 4 Punkte (165) mehr mit zum Finale brachte als Luca Stolz (Brachbach) und Maro Engel (Monaco) im Toksport-WRT Mercedes-AMG GT3 (161). Schon etwas abgeschlagen aber nicht zu unterschätzen, Michael Ammermüller (Pocking) und Mathieu Jaminet (Frankreich) im Porsche 911 GT3 R, die 148 Zähler auf ihrem Konto gesammelt hatten. Bei noch 56 zu vergebenden Punkten war also für Hochspannung gesorgt.

Für den ersten Renndurchgang stellten der junge Schweizer Ricardo Feller im Land-Audi und Luca Stolz im Mercedes-AMG ihre Flitzer in die erste Startreihe auf die Positionen 1 und 2. Vom Start weg ließ der Schweizer im Audi keine Zweifel darüber aufkommen, wer den Sieg in diesem Rennen davontragen würde und zog an der Spitze des 26 Fahrzeuge starken Feldes auf und davon. Auch Partner Christopher Mies hatte keine Mühe, mit einem eindrucksvollen Stint einen Start-Ziel-Sieg einzufahren und eine Vorentscheidung im Kampf um den Titel zugunsten der Mannschaft aus Niederdreisbach zu fällen. Zudem zeigten die direkten Kontrahenten mit Luca Stolz und Maro Engel Nerven und konnten ihren Mercedes-AMG nur auf Position 4 über die Ziellinie bringen. Der Punktestand nach dem vorletzten Saisonrennen sprach mit 17 Punkten Vorsprung für die Land-Mannschaft und den Audi mit der Nummer 29 vor Stolz und Engel. Der Rückstand von Ammermüller/Jaminet betrug dort 25 Zähler.

Der Rennsonntag musste also die Entscheidung bringen. Mies stellte seinen Audi im Qualifying auf Rang 4. Engel im Mercedes erreichte Position 7. Ammermüller im Porsche ging von Position 2 aus der ersten Reihe ins Entscheidungsrennen. Nach einem turbulenten Start mit mehreren Kollisionen und einem etwas schwereren Unfall folgte eine Rennunterbrechung mit der der roten Flagge.

Nach einer längeren Unterbrechung und dem Re-Start wurde das Rennen auf 75 Prozent Distanz gekürzt. Dabei platzten die Meisterschaftsträume für Luca Stolz und Maro Engel nach einer Durchfahrtsstrafe für einen vermeidbaren Feindkontakt. Das Mercedes-Duo fiel ans Ende des Feldes zurück und gab schließlich aussichtslos und punktlos auf. Durch dieses Ergebnis rutsche die Mercedes-Mannschaft sogar noch auf Rang 3 in der Gesamtwertung zurück.

Das Land-Duo Christopher Mies und Ricardo Feller konnte das Rennen daraufhin defensiver gestalten, reichte doch ein 14. Rang bei einem Sieg von Ammermüller/Jaminet, die mittlerweile die Führung übernommen hatten, aus, um den Titel zu sichern. Mit kontrollierter Fahrweise erledigte das Audi-Duo diese Vorgabe souverän: Mit Rang 10 holten sich Feller und Mies nicht nur die Fahrermeisterschaft, sondern der Mannschaft von Montaplast by Land-Motorsport auch den zweiten Team-Titel in der Liga der Supersportwagen. Der junge Schweizer holte sich zudem auch den Titel in der Juniorenwertung.
„Es ist schwer, dieses Wochenende in Worte zu fassen“, sagte ein überglücklicher Christian Land. „Ich bin unfassbar stolz auf die gesamte Crew. Wir waren ein eingeschworenes Team, das das ganze Jahr an einem Strang gezogen hat. Was uns heute zum zweiten Mal gelungen ist, ist unglaublich. Danke an alle Beteiligten, die das möglich gemacht haben.“

Auch Wolfgang Land zeigte sich vom Erfolg und vor allen Dingen dem zweiten Sieg in der Teamwertung beeindruckt: „Dieser Erfolg unterstreicht die unglaubliche Mannschaftsleistung“, sagte er. „Jeder einzelne unserer Crew – vom Catering-Personal über unsere Mechaniker und Ingenieure bis hin zu unseren Partnern – hat einen großen Anteil daran. Dafür möchte ich meinen tiefsten Dank aussprechen.“
Das zweite Team von Land-Motorsport, Christopher Haase (Kulmbach) und Sandro-Luca Trefz (Wüstenroth), hatte auch an diesem Wochenende Pech. Am Samstag kämpften die Audi-Piloten im hinteren Mittelfeld und landete auf Position 20. Im Sonntagslauf verpasste das Land-Duo mit Rang 16 die Punkteränge knapp.

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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