Bahnhofsquartier Attendorn
Alternative zu Wall-Center präsentiert

So könnte eine Alternative zu den bisherigen Planungen am Attendorner Bahnhofsquartier aussehen.
  • So könnte eine Alternative zu den bisherigen Planungen am Attendorner Bahnhofsquartier aussehen.
  • Foto: Eicker Architekten (Entwurf)
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

sz Attendorn. Das geplante Wall-Center ist seit Monaten eines der beherrschenden Themen in Attendorn. Nun meldet sich eine Initiative „Entwicklung Bahnhofsquartier“ zu Wort und macht deutlich, dass es Alternativen zum ursprünglichen Entwurf gebe.

Einkaufszentrum am Busbahnhof

Zur Erinnerung: Die Stadt Attendorn plant, ein Einkaufszentrum am alten Busbahnhof zu errichten, in dem sich unter anderem ein großflächiger Vollsortimenter, ein Drogeriemarkt und ein Textil-Discounter ansiedeln sollen. Investor ist die Firma ITG aus Düsseldorf. Die Initiative „Entwicklung Bahnhofsquartier“, bestehend aus Bürgern, Einzelhändlern und Wirtschaftsunternehmern aus Attendorn, befürchtet, dass die bisherige Planung negative Auswirkungen auf den bestehenden Einzelhandel im Innenstadtbereich haben könnte. „Wir sind keine Wall-Center-Gegner“, ist der gemeinsame Tenor der Initiative. „Als Attendorner Bürger ist es uns allen sehr wichtig, im Bahnhofsquartier eine dem Innenstadtentwicklungskonzept folgende Projektierung umzusetzen.“

Beteiligung der Bürger

Die Stadtverwaltung habe bei der Entwicklung der Innenstadt bislang stets großen Wert auf die Beteiligung der Menschen gelegt. „Diese Tradition sollte fortgesetzt und die Interessen der Betroffenen bei solch weitreichenden Ansiedlungen wie dem Wall-Center aktiv aufgegriffen werden.“
Wie eine alternative Planung für das Bahnhofsquartier aussehen könnte, zeigt ein Entwurf des Architekturbüros Eicker Architekten, das von einem stark interessierten Projektentwickler beauftragt wurde: großzügige Parkmöglichkeiten zeitgemäß als Tiefgarage – das Konzept der ITG sieht diese im Erdgeschoss vor – , zum Stadtentwicklungsplan passende ebenerdige Einzelhandelsflächen und als Besonderheit eine gläserne Passage, die den Bahnhof mit der Innenstadt verbindet und die Passanten ins Stadtzentrum leitet.

Investor bereits gefunden

Optional sind Wohnflächen im Obergeschoss mit Ausrichtung zum Ostwall vorgesehen. Einen potenziellen Investor habe man bereits gefunden, so die Initiative. Weiter haben bei einer Neuausschreibung, die laut Initiative aufgrund eines aktuellen Grundstückkaufs im Plangebiet und der damit einhergehenden notwendigen Neuplanung wichtig wäre, starkes Interesse bekundet, sich mit entsprechenden Konzepten bei der Politik und den Bürgern um das Projekt zu bewerben. Der Entwurf von Eicker Architekten sei nur als eine erste Idee von vielen zu sehen.

Das Richtige für Attendorn

„Bei einer neuen Planung sollten wir die Chance nutzen, zusammen mit allen Beteiligten gemeinsam Pläne zu entwickeln und zu überlegen, was für Attendorn im Bereich des Einzelhandels das Richtige ist. Auch die Wirtschaft hat großes Interesse daran, den guten, eingeschlagenen Weg weiterzugehen.“ Daher appelliert die Initiative an den Attendorner Stadtrat, sich für ein neues Ausschreibungsverfahren einzusetzen.

Autor:

Olpe aus Stadt Olpe

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