Seniorin sollte Geld auf kosovarisches Konto überweisen
Bankmitarbeiterin verhindert Betrug

Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin verhinderte in Attendorn, dass eine Seniorin um ihr Erspartes gebracht wurde.
  • Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin verhinderte in Attendorn, dass eine Seniorin um ihr Erspartes gebracht wurde.
  • Foto: SZ-Archiv
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sz Attendorn. Einen Trickbetrug durch ein Gewinnspielversprechen verhinderte am Donnerstag eine Bankmitarbeiterin. Eine 81-Jährige erhielt laut Mitteilung der Polizei ein Schreiben, in dem ihr mitgeteilt wurde, dass sie einen satten Gewinn in Höhe von 58 000 Euro erhalten würde. Sie wählte die auf dem Brief angegebene Rufnummer und wurde von einer Mitarbeiterin der vermeintlichen Gewinnspielorganisation angewiesen, einen hohen vierstelligen Betrag zur Ausstellung einer Gewinnurkunde zu überweisen.

Summe sollte auf Konto im Kosovo fließen

Als die Geschädigte die Summe auf ein kosovarisches Konto überweisen wollte, wurde eine Bankmitarbeiterin skeptisch und riet der Geschädigten, die Polizei zu informieren.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang ausdrücklich vor dieser Art von Trickbetrug. Das Vorgehen ist bei den angeblichen Gewinnversprechen immer ähnlich: Vor einer Gewinnübergabe werden die Opfer dazu aufgefordert, eine Gegenleistung wie „Anwalts- oder Notargebühren“ zu erbringen. Es erfolgt aber keine Gewinnauszahlung.

Polizei gibt Tipps zum Schutz vor Trickbetrug

Die Polizei gibt daher einige Tipps, wie Bürgerinnen und Bürger sich schützen können:

  • Fragen Sie sich zunächst, ob Sie bei einem Gewinnspiel teilgenommen haben. 
  • Generell gilt: Ein seriöses Unternehmen wird die Gewinnausschüttung niemals an eine Bedingung, wie das Zahlen von Gebühren, knüpfen. 
  • Zahlen Sie nie Geld, um einen vermeintlichen Gewinn zu erhalten. 
  • Geben Sie keinen persönlichen Daten wie Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches weiter. 
  • Legen Sie sofort auf, wenn Sie die Seriosität des Anrufers anzweifeln und informieren Sie umgehend die Polizei. 

Weitere Hinweise finden Interessierte im Internet: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/gewinnversprechen/.

Autor:

Redaktion Olpe aus Stadt Olpe

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