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„InfoTastic Academy“
Eine neue Welt voller Technik

Finja ist mit ihren Großeltern aus Wenden in die „InfoTastic Academy“ nach Attendorn gekommen. Auf dem Flugsimulator fühlt sie sich frei wie ein Vogel.
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  • Finja ist mit ihren Großeltern aus Wenden in die „InfoTastic Academy“ nach Attendorn gekommen. Auf dem Flugsimulator fühlt sie sich frei wie ein Vogel.
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yve Attendorn. Als sich die Türen zur neuen „InfoTastic Academy“ öffnen, warten schon die ersten Besucher auf Einlass. Sie möchten in eine andere Welt eintauchen – in eine Welt voller Technik. Und fliegen, sich frei wie ein Vogel fühlen. Patrick Schwane steht vor dem Flugsimulator. „Wer das nicht ausprobiert, hat etwas verpasst“, so der Vorsitzende des Vereins „InfoTastic“. Derweil füllt sich die Academy in Attendorn immer mehr.

Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene blicken sich erstaunt um. Die Räumlichkeiten sind so komplex ausgestattet, dass sie sich kurz sortieren müssen. „Guten Tag, ich bin gleich bei euch“, ruft ihnen Patrick Schwane auch schon zu.

yve Attendorn. Als sich die Türen zur neuen „InfoTastic Academy“ öffnen, warten schon die ersten Besucher auf Einlass. Sie möchten in eine andere Welt eintauchen – in eine Welt voller Technik. Und fliegen, sich frei wie ein Vogel fühlen. Patrick Schwane steht vor dem Flugsimulator. „Wer das nicht ausprobiert, hat etwas verpasst“, so der Vorsitzende des Vereins „InfoTastic“. Derweil füllt sich die Academy in Attendorn immer mehr.

Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene blicken sich erstaunt um. Die Räumlichkeiten sind so komplex ausgestattet, dass sie sich kurz sortieren müssen. „Guten Tag, ich bin gleich bei euch“, ruft ihnen Patrick Schwane auch schon zu. Er führt dann das Ehepaar Asch aus Wenden und deren Enkelkinder Finja, Lias und Hedi zu verschiedenen Stationen, erklärt den Umgang mit dem Tonstudio, informiert sie über Robotic, VR(Virtual Reality)-Technik, 3-D-Drucker, Laser-Drucker, CNC-Fräse und über vieles, vieles mehr.

„InfoTastic Academy“: Von VR-Brille und 3-D-Painting

Finja möchte gleich den Flugsimulator in Kombination mit einer VR-Brille testen, plötzlich betrachtet sie die Erde von oben, navigiert mit der Kraft ihrer Muskeln. „Wo hat man das schon?“, fragt ihre Großmutter erstaunt. Durch einen TV-Beitrag sei sie auf die Academy aufmerksam geworden. „Ich habe sofort gesagt, da müssen wir hin.“

Kassierer Marcel Münch und Vorsitzender Patrick Schwane (v. l.) vor dem großen Bildschirm, der via Touchscreen zu bedienen ist. Für den Besuch der Siegener Zeitung haben sie die SZ-Homepage geöffnet.
  • Kassierer Marcel Münch und Vorsitzender Patrick Schwane (v. l.) vor dem großen Bildschirm, der via Touchscreen zu bedienen ist. Für den Besuch der Siegener Zeitung haben sie die SZ-Homepage geöffnet.
  • Foto: Yvonne Clemens
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Ein paar Schritte weiter schaut Marcel Münch einem Jungen beim 3-D-Painting über die Schulter. Der Kassierer von „InfoTastic“ ist wie Patrick Schwane Lehrer am St.-Franziskus-Gymnasium in Olpe. Die Pädagogen berichten, sich vor einiger Zeit das Ziel gesetzt zu haben, die Digitalisierung an ihrer Schule voranzutreiben. Ihr Aktionismus war offenbar so ansteckend, dass sich nach und nach immer mehr Mitstreiter fanden – kreative und technikaffine Menschen, die ihre Kompetenzen in Vereinsstruktur nun in der „InfoTastic Academy“ bündeln.

In Attendorn ist es nun möglich, einen Spaziergang durch Barcelona zu unternehmen.
Patrick Schwane
Vorsitzender „InfoTastic“

„Jeden Tag ist ein Team vor Ort“, sagt Schwane. Entlohnt werden die Freiwilligen nicht. „Hier zu sein, macht uns einfach Spaß.“ Das Angebot richtet sich an Schulen, Kindergärten, Schüler, Studenten, Eltern, Erwachsene und an die ältere Generation, die gemeinsam Innovationen erleben möchten. Kürzlich sei eine Seniorin in der Academy gewesen, „sie hatte Probleme mit ihrem Mobiltelefon, wir haben der Frau schnell helfen können“.

„InfoTastic Academy“: Kostenlos an sechs Tagen in der Woche

Wer meint, vor Einlass in die Academy Eintritt zahlen zu müssen, der irrt. Kostenlos an gleich sechs Tagen in der Woche haben kleine und große Tüftler Gelegenheit, das große Repertoire an neuester technischer Ausstattung zu nutzen – ob Programmieren mit Scratch oder Python, Bauen mit Elektronik, Drohnen zum Fotografieren in die Luft steigen lassen oder mit der „Cardboard-VR“ fremde Länder erkunden. „In Attendorn ist es nun möglich, einen Spaziergang durch Barcelona zu unternehmen“, freut sich Schwane über die Mensch-Technik-Interaktion. Die Vormittage sind für Schulklassen und spezielle Kurse bestimmt, die Nachmittage sind stets für alle offen. Und am Abend sind Workshops für alle Generationen Programm – zum Beispiel „Wie bediene ich ein Smartphone?”, „Wie funktioniert ein Thermomix?” oder „Gestaltung meiner eigenen Website“.

Der junge Besucher erkundet gerade virtuelle Welten.
  • Der junge Besucher erkundet gerade virtuelle Welten.
  • Foto: Yvonne Clemens
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Das Projekt „InfoTastic Academy“ wird in Kooperation mit der heimischen Wirtschaft, der IHK und überregionalen IT-Unternehmen umgesetzt. Die Kosten belaufen sich auf 340.000 Euro, allein 220.000 Euro stammen aus dem Leader-Fördertopf.

Dass die Academy angenommen wird, ist beim Besuch der SZ sichtbar. Die Kombination aus virtuellen Welten, faszinierender Technik und praktischen Arbeitsfeldern zieht scheinbar magisch an. Selbst zur Ruhe zu kommen, ist an der Kölner Straße 14 a möglich. Zum Raumkonzept gehören schallgeschützte und von Glas umgebene Bereiche, die nach Nutzung automatisch gelüftet werden. „Wir verstehen uns hier auch als Treffpunkt“, erklärt Schwane. Bleiben und Austauschen sei ausdrücklich erwünscht. In der Academy gibt es Kaffee und Kaltgetränke, bald liegen auch Speisenkarten zum Bestellen bei Attendorner Gastronomiebetreiben aus – denn es sei natürlich auch die Kommunikation, die neben der Technologie im Mittelpunkt stehen solle.
Wer mehr über die Academy erfahren möchte, findet alle Informationen – auch zu allen Workshops – auf der Homepage der „InfoTastic Academy“.

Autor:

Yvonne Clemens (Redakteurin) aus Stadt Olpe

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