Bewohner weigern sich, das Haus zu verlassen
Feuer in Dachgeschosswohnung in Attendorn

An der Straße Hofestatt schlugen Flammen aus dem Fenster einer Dachgeschosswohnung. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort.
  • An der Straße Hofestatt schlugen Flammen aus dem Fenster einer Dachgeschosswohnung. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort.
  • Foto: kaio
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

kaio Attendorn. Ein Feuer im Dachgeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses in der Attendorner Innenstand hat am Freitagabend zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gesorgt. Alleine die Feuerwehren aus Attendorn, Ennest und Bamenohl waren mit rund 80 Einsatzkräften zur Straße Hofestatt ausgerückt.

21-Jähriger erleidet Rachgasvergiftung

Der Alarm war gegen 18.45 Uhr über die Kreisleitstelle mit dem Einsatzstichwort „Feuer 3 Y“ ausgelöst worden. Dachstuhlbrand mit Menschenleben in Gefahr/Menschen im Gebäude verbirgt sich hinter diesem Kürzel. Flammen schlugen bereits aus dem Fenster einer Dachgeschosswohnung. Dort erlitt der 21-jährige Bewohner eine Rauchgasvergiftung. Auch wenn er das Haus eigenständig verlassen hatte, wurde er mit einem Rettungswagen zur weiteren Kontrolle ins Krankenhaus gefahren. Drei Rettungswagen des Kreises Olpe sowie einer vom DRK Attendorn waren vor Ort, zudem ein Notarzteinsatzfahrzeug. Die Polizei kümmerte sich um drei Bewohner, die in Wohnungen unter der eigentlichen Brandwohnung waren. Zwei von ihnen weigerten sich, dass Haus zu verlassen, da sie ihre Katzen retten wollten. Ein älterer, körperlich beinträchtiger Mann musste hinausgetragen werden. Sie blieben allesamt unverletzt.

Innenstadt von Attendorn abgesperrt

Über zwei Drehleitern wurde das Feuer aus der Luft bekämpft. Acht Feuerwehrleute unter Atemschutz löschten die Flammen in der Wohnung. Mit einer Wärmebildkamera wurden im Anschluss weitere Glutnester lokalisiert und abgelöscht. Wie die Feuerwehr erklärte, dürften die Wohnungen erst einmal nicht bewohnbar sein. Der Einsatz hatte außerdem zur Folge, dass Feuerwehr und Polizei die Attendorner Innenstadt mit Flatterband abgesperrt hatten. Mehrere Häuser und auch einige gastronomischen Betriebe waren für mehr als zwei Stunden abgeschnitten. Für Imbissbetreiber Kayar Gürsel kein großes Problem. Er lieferte die Ware einfach ans Flatterband.

Autor:

Kai Osthoff (Freier Mitarbeiter) aus Siegen

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