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A-cappella-Band Unduzo in Bad Berleburg
Mit Comedy-Hintergrund

Unduzo haben sich während des Musik-Studiums in Freiburg zusammengefunden. Zusammen mit der neuen Sängerin Sinnika Kimmich unterhielt die A-cappella-Band ihr Publikum im Bürgerhaus Bad Berleburg bestens.
  • Unduzo haben sich während des Musik-Studiums in Freiburg zusammengefunden. Zusammen mit der neuen Sängerin Sinnika Kimmich unterhielt die A-cappella-Band ihr Publikum im Bürgerhaus Bad Berleburg bestens.
  • Foto: Guido Schneider
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

schn Bad Berleburg.  Endlich wieder Kultur, könnte man sagen. Die Durststrecke in diesem Jahr war schon ganz schön lang. Die meisten Konzerte sind ausgefallen, wurden im besten Fall verschoben. Am vergangenen Donnerstag gastierte die A-cappella-Band Unduzo aus Freiburg im Breisgau in Bad Berleburg.Die ausgelegten Flyer mit dem Tourplan des aktuellen Programms „schweigen silber, reden gold“ zeigten noch einen vollgepackten Jahresplan. Das Wittgensteiner Gastspiel war eigentlich für den April vorgesehen. Doch dann kam alles anders, und auch Unduzo mussten in die Zwangspause.

Kein Knabenchor, sondern ComedyRichard Leisegang, Sänger und Background der Band, nahm sich nach dem kurzweiligen und amüsanten Programm Zeit, mit der heimischen Presse zu reden.

schn Bad Berleburg.  Endlich wieder Kultur, könnte man sagen. Die Durststrecke in diesem Jahr war schon ganz schön lang. Die meisten Konzerte sind ausgefallen, wurden im besten Fall verschoben. Am vergangenen Donnerstag gastierte die A-cappella-Band Unduzo aus Freiburg im Breisgau in Bad Berleburg.Die ausgelegten Flyer mit dem Tourplan des aktuellen Programms „schweigen silber, reden gold“ zeigten noch einen vollgepackten Jahresplan. Das Wittgensteiner Gastspiel war eigentlich für den April vorgesehen. Doch dann kam alles anders, und auch Unduzo mussten in die Zwangspause.

Kein Knabenchor, sondern Comedy

Richard Leisegang, Sänger und Background der Band, nahm sich nach dem kurzweiligen und amüsanten Programm Zeit, mit der heimischen Presse zu reden. Die Formation hat sich vor Jahren während des Studiums der Musik in Freiburg zusammengefunden und ist seitdem erfolgreich. Der Vorläufer war ein musikalisches Comedy-Duo, und das merkt man der Band bis heute an. „Wir haben nicht den Knabenchor-Hintergrund, den viele andere haben“, so Leisegang. Die Formation hebt sich durch ihre Interaktion mit dem Publikum, der Animation zum Mitmachen und durch die vielen Zwiegespräche auf der Bühne von vielen anderen A-cappella-Bands ab. Da ist dann auch nicht immer ganz klar, ob gerade etwas schiefgelaufen ist oder ob der Gag geplant war.

Sinnika Kimmich ist ganz neu dabei

Die Art, wie Unduzo auf der Bühne agiert und dabei immer locker bleibt, nimmt das Publikum auf eine leichte Art mit. Dazu kommen ausgezeichnete Stimmen, in die sich auch Sinnika Kimmich, die neue Sängerin, perfekt einfügt. Die kräftige Frauenstimme gibt der Band eine ganz eigene Note. „Im Februar hat Sinnika das Vorsingen gerockt, da war klar, wer in die Band kommt“, erklärte Leisegang. Ihre Vorgängerin war noch im Studium und musste sich aus der Formation zurückziehen. „Natürlich haben wir uns da verändert, aber das ist ja an der Stelle auch gut so“, gab der Musiker zu Protokoll.
Von der Bühne gab es selbst geschriebene Songs. Unduzo ist keine Coverband, aber hat natürlich das eine oder andere „Tribute“ im Programm. Die Stücke sind immer humorig, mit einem Augenzwinkern und auf den Punkt im Timing. Man merkt, dass die Lieder im Ursprung für Instrumente geschrieben und erst danach für A-cappella arrangiert werden.

Bis hierhin lief's trotz Krise ganz gut

Die Mitglieder der Band, die die Instrumente mit ihren Stimmen formen, müssen ganze Arbeit leisten. Dafür hört sich Unduzo eindeutig eigenständig an. Dank der fundierten Ausbildung hat die Band den Sommer ganz gut überstanden. Als Musiker und Dozenten haben alle zusätzliche Standbeine, die einen Teil der Ausfälle auffangen konnten. So war es für Sängerin Sinnika Kimmich das erste Konzert überhaupt mit Unduzo. Für die Bad Berleburger Kulturgemeinde war es wichtig, den Kulturbetrieb wieder anzukurbeln.

Autor:

Guido Schneider aus Siegen

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