Planungen für 48. Internationale Musikfestwoche laufen
Wenn, dann im Bürgerhaus, nicht im Schloss

Die Internationale Musikfestwoche würde im Juli ins Bürgerhaus am Markt in Bad Berleburg umziehen. Hier können die Veranstalter die Abstandsregeln und Hygienevorschriften einhalten, im Schloss nicht.
  • Die Internationale Musikfestwoche würde im Juli ins Bürgerhaus am Markt in Bad Berleburg umziehen. Hier können die Veranstalter die Abstandsregeln und Hygienevorschriften einhalten, im Schloss nicht.
  • Foto: SZ-Archiv
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

sz/zel Bad Berleburg. „Wir blicken zuversichtlich auf den Sommer und hoffen, dass die 48. internationale Musikfestwoche vom 5. bis 12. Juli 2021 stattfinden kann.“ Das teilt die Kulturgemeinde Bad Berleburg auf ihrer Homepage und in den sozialen Medien mit. Die Veranstalter arbeiteten gemeinsam mit dem künstlerischen Leiter, dem Pianisten Sebastian Knauer, „an einem attraktiven Programm mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern“, heißt es. „Für den Fall, dass wir dürfen, wollen wir vorbereitet sein“, erklärte Andreas Wolf, 1. Vorsitzender der Kulturgemeinde, auf Nachfrage.

Gesundheitsschutz geht vor

„Um die Abstandsregeln und Hygienevorschriften einzuhalten, planen wir die Konzerte in diesem Sommer nicht auf Schloss Berleburg, sondern im Saal des Bürgerhauses am Markt. Dort können wir alle derzeit geforderten Maßnahmen zum Gesundheitsschutz der Besucherinnen und Besucher sowie der Künstlerinnen und Künstler einhalten“, heißt es vonseiten der Kulturgemeinde. Andreas Wolf erläutert: Das Foyer des Schlosses fasst – bei ausverkauften Konzerten – rund 250 Zuhörer. Wer schon mal da war, weiß: Hier ließen sich auch bei reduzierter Zuhörerzahl die Abstands- und Hygieneregeln kaum einhalten. Auch im Bürgerhaus könnte nur ein kleineres Publikum abstandssicher untergebracht werden: rund 100 Personen, schätzt Wolf.

Schlosshof-Open-Air denkbar, aber...

Auch an die Künstler auf der Bühne wird gedacht. „Sicher werden wir keine großen Ensembles holen“, sagt Andreas Wolf. Und unter freiem Himmel, auf dem Schlosshof? „Es gibt derzeit keine Denkverbote.“ Allerdings gehe ein Open-Air-Konzert mit rund 500 Personen im Publikum für ihn schon in Richtung Großveranstaltung …

Anfang Mai wird neu bewertet

Trotz möglicher Reiseverbote stünden keinesfalls nur nationale Künstler auf dem Zettel, so Wolf. Die Verträge würden mit „Corona-Zusatz“ gemacht, das sei auch schon vor einem Jahr so gewesen. Der Lockdown gehe nach jetzigem Stand bis 25. April. Anfang Mai wolle man wieder schauen und die Lage neu bewerten, so Wolf: „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“

Autor:

Regine Wenzel (Redakteurin) aus Siegen

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