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389. Ausgabe des Volksfestes
1000 Gäste feiern Kirmes in Arfeld

Die Band spielt, es wird getanzt: Da ist die Corona-Pandemie weit weg und das Gefühl der guten alten Zeit wieder da.
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  • Die Band spielt, es wird getanzt: Da ist die Corona-Pandemie weit weg und das Gefühl der guten alten Zeit wieder da.
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  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

lh Arfeld. Die Burschenschaft Arfeld hat die Herausforderung, eine Kirmes in der Corona-Pandemie sicher zu gestalten, mit Bravour bewältigt. Bei Einbruch der Dunkelheit setzte sich der Fackelzug der Burschenschaft Arfeld in Bewegung und marschierte durch den feierlich geschmückten Ortskern. Das Ziel: Nach langem Warten endlich wieder das Festzelt neben dem Sportplatz. Nachdem im vergangenen Jahr die Kirmes durch strenge Corona-Regeln, Abstand und mobile Angebote eingeschränkt wurde, konnte die 389. Auflage des traditionellen Arfelder Kirchweihfestes wieder mit zahlreichen Besuchern im Zelt stattfinden. „Es ist ein sehr schönes Gefühl, mit so vielen Leuten wieder hier oben zu stehen“, freute sich Tim Limper, Vorsitzender der Burschenschaft Arfeld.

lh Arfeld. Die Burschenschaft Arfeld hat die Herausforderung, eine Kirmes in der Corona-Pandemie sicher zu gestalten, mit Bravour bewältigt. Bei Einbruch der Dunkelheit setzte sich der Fackelzug der Burschenschaft Arfeld in Bewegung und marschierte durch den feierlich geschmückten Ortskern. Das Ziel: Nach langem Warten endlich wieder das Festzelt neben dem Sportplatz. Nachdem im vergangenen Jahr die Kirmes durch strenge Corona-Regeln, Abstand und mobile Angebote eingeschränkt wurde, konnte die 389. Auflage des traditionellen Arfelder Kirchweihfestes wieder mit zahlreichen Besuchern im Zelt stattfinden. „Es ist ein sehr schönes Gefühl, mit so vielen Leuten wieder hier oben zu stehen“, freute sich Tim Limper, Vorsitzender der Burschenschaft Arfeld. Gemeinsam hatten die rund 70 Burschen und Mädchen der Burschenschaft bereits im Mai mit den Vorbereitungen begonnen und alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Kirmes stattfinden zu lassen.

Burschenschaft arbeitet für die Kirmes Arfeld verschiedene Konzepte aus

„Wir hatten insgesamt sechs verschiedene Konzepte ausgearbeitet, um auf alles vorbereitet zu sein“, erinnerte sich Tim Limper und gab einen Einblick, wie aufwändig und umfangreich sich die Organisation in diesem Jahr gestaltet hatte. Über 600 Anrufe und 400 E-Mails waren in den vergangenen Wochen nötig, um die Kirmes mit den örtlichen Behörden abzusprechen. Für das finale Konzept konnte sich der Vorstand um Tim Limper erst entscheiden, als eine neue Corona-Verordnung verabschiedet wurde. So konnte die Burschenschaft mit ihrer konkreten Planung erst vor wenigen Tagen beginnen und die Regeln für die Gäste ankündigen. Für die Feier im Zelt galt Samstag und Sonntag die 3-G-Regel: Geimpfte und Getestete sowie Besucher mit einem aktuellen negativen PCR-Test durften in das Zelt.

Die Burschenschaft nähert sich mit einem Fackelzug dem Festzelt der Arfelder Kirmes.

Per Luca-App mussten sich alle Besucher am Eingang registrieren. Für diejenigen, die noch einen PCR-Test brauchten, hatte die Burschenschaft extra am Freitag eine Test-Station im Ort eingerichtet. Insgesamt 50 Gäste nutzten die Gelegenheit, sich für die Kirmes testen zu lassen. Die Tests fanden zeitlich passend statt, sodass bis Samstagabend alle negativen Ergebnisse vorlagen – und einer Partynacht wie „vor Corona“ nichts mehr im Wege stand. Und die Mühe hatte sich gelohnt: „Unser Ziel war ganz klar: Wir wollten wieder eine Kirmes feiern, wie es vor Corona war – mit allen Angeboten und Möglichkeiten“, erklärte der Vorsitzende rückblickend. Die limitierte Auflage von 1000 Karten für Samstag war innerhalb von zwei Wochen restlos ausverkauft, eine Abendkasse gab es nicht.

Kirmes Arfeld erste Großveranstaltung in Corona-Zeiten

Die Arfelder Kirmes bildet damit die erste Veranstaltung dieser Art und Größe, die nach der Pandemie im gesamten Altkreis wieder stattfinden durfte. Bei der großen Nachfrage sorgte die Burschenschaft im Vorfeld für eine ausreichende Sicherheit: „Wir haben extra die Security-Kräfte aufgestockt und die Polizei ist ebenfalls auf Abruf, wenn was passieren sollte“, versicherte Tim Limper. Der Vorsitzende bedankte sich auch beim Kreis Siegen-Wittgenstein, dem Land NRW und letztendlich der Stadt Bad Berleburg für die kooperativen Absprachen und die große Hilfe, die die Burschenschaft durch die Behörden während der Planung erfahren hatten. „Wir haben große Unterstützung bekommen, dass wir die Kirmes mit einem vernünftigen Konzept auf die Beine stellen konnten“, freute sich Tim Limper.
Die Bewirtung übernahm das Team vom Steffes Hof in Weidenhausen. Mit Einbruch der Dunkelheit stand auch in diesem Jahr die Partyband „Elevation“ auf der Zeltbühne und eröffnete die langersehnte Tanzfläche mit lauten Rock-Hits und feurigen Metal-Covern der letzten Jahre – und heizte den Gästen im Festzelt bis spät in die Nacht ein.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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