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Corona in der Einrichtung "Hand in Hand"
14 Bewohner des Sehlberghofs in Quarantäne

Insgesamt 14 Bewohner des Sehlberghofs in Aue befinden sich in Quarantäne. In der Einrichtung des Vereins Hand in Hand war es zu einem Corona-Fall gekommen.
  • Insgesamt 14 Bewohner des Sehlberghofs in Aue befinden sich in Quarantäne. In der Einrichtung des Vereins Hand in Hand war es zu einem Corona-Fall gekommen.
  • Foto: Timo Karl
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

tika Aue. Bislang hatte es vornehmlich Kitas und Familienzentren getroffen, nun grassiert das Coronavirus auch in der sozialtherapeutischen Einrichtung „Hand in Hand“ in Aue. Insgesamt 14 Bewohner des Sehlberghofs in der Bad Berleburger Ortschaft befinden sich in Quarantäne, wie der Kreis Siegen-Wittgenstein am Donnerstag mitteilte. Weitergehende Angaben machte die Verwaltung – aus Gründen des Datenschutzes – allerdings nicht.
Lage unter KontrolleDie Lage in der Einrichtung in Aue ist allerdings offenkundig unter Kontrolle. „Es geht uns allen gut, auch die infizierte Person hat nur leichte Symptome und die Kontaktpersonen sind ermittelt“, erklärte Beate Zydek aus der Geschäftsführung der sozialtherapeutischen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft.

tika Aue. Bislang hatte es vornehmlich Kitas und Familienzentren getroffen, nun grassiert das Coronavirus auch in der sozialtherapeutischen Einrichtung „Hand in Hand“ in Aue. Insgesamt 14 Bewohner des Sehlberghofs in der Bad Berleburger Ortschaft befinden sich in Quarantäne, wie der Kreis Siegen-Wittgenstein am Donnerstag mitteilte. Weitergehende Angaben machte die Verwaltung – aus Gründen des Datenschutzes – allerdings nicht.

Lage unter Kontrolle

Die Lage in der Einrichtung in Aue ist allerdings offenkundig unter Kontrolle. „Es geht uns allen gut, auch die infizierte Person hat nur leichte Symptome und die Kontaktpersonen sind ermittelt“, erklärte Beate Zydek aus der Geschäftsführung der sozialtherapeutischen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft. Die Verantwortlichen würden den Anordnungen des Gesundheitsamtes und der Heimaufsicht folgen. Weitere Details nannte Beate Zydek auf Anfrage der Siegener Zeitung nicht.
„Aufgrund unserer zusätzlichen Arbeitsbelastung und zum Schutz der uns anvertrauten Menschen mit Hilfebedarf und der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der sozialtherapeutischen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Hand in Hand“ dürfe sie „keine weiteren Auskünfte geben“, berichtete Beate Zydek.

Menschen mit und ohne Hilfebedarf

Der Sehlberghof, der Teil des gemeinnützigen Vereins Hand in Hand ist, versteht sich als Gemeinschaft, in der erwachsene Menschen mit und ohne Hilfebedarf leben und arbeiten. Der Fokus liegt nach Angaben der Einrichtung auf der Sozialtherapie der Persönlichkeitsentwicklung, der Übung von Verantwortung, der Gestaltung von Beziehungen, der Entwicklung von Identitätsempfinden und „einer immer wieder neu zu belebenden Freude an der Arbeit und der Verwirklichung von persönlichen Zielen der Menschen mit besonderen Bedürfnissen“.
Seit September 2014 ist der Verein Hand in Hand zudem Kooperationspartner der Siegener Werkstätten der AWo. Die Arbeitsplätze in Landwirtschaft, Weberei und Hauswirtschaft auf dem Sehlberghof sind als Werkstatt für behinderte Menschen organisiert, die Beschäftigten mit Hilfebedarf sind Mitarbeiter der AWo auf ausgelagerten Arbeitsplätzen.

Autor:

Timo Karl (Redakteur) aus Erndtebrück

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