28 Mal krähen, um einmal zu gewinnen

In Bad Berleburg hieß es wieder Hahn gegen Hahn – und alle gegen die brütende Hitze

db Bad Berleburg. 35 stattliche Herren ermittelten jetzt den stimmgewaltigsten unter ihnen. Im Kampf »Mann gegen Mann« und alle gegen die Hitze konnte es nur einen Sieger geben.

Alles dauerte nur eine halbe Stunde, aber währenddessen wurde jede Minute genutzt. Es war ein nervenaufreibender Kampf. Die Kontrahenten stachelten sich gegenseitig auf, keiner wollte nachgeben. Kaum versuchte der Eine etwas Boden gut zu machen und die Konkurrenz hinter sich zu lassen, zogen die Anderen wieder gleich. Erst gegen Ende des Wettstreits kristallisierte sich eine Spitzengruppe heraus. Die neutrale Jury hatte beim Mitzählen der Wortmeldungen hin und wieder ihre liebe Mühe. Das Alter der in Käfigen untergebrachten Diskussions-Teilnehmer spielte keine Rolle, einzig das knallharte Training und der unbedingte Wille zum Sieg waren entscheidend.

Viele Kurgäste beim Gockel-Spektakel

Was sich hier nach einem verbitterten Kampf anhört, war in Wirklichkeit ein Wettkrähen des Geflügelzuchtvereins Bad Berleburg, genauer gesagt seiner Hähne. Obwohl es die bisherige Schilderung anders vermuten lässt, Spannung und Dramatik suchte man bei der Veranstaltung vergebens. Was aber der guten Resonanz, laut Vorsitzendem Lutz Heinrich Winter, keinen Abbruch tat. Besonders Kurgäste seien eine Menge da gewesen. Wie oft im Moment, hinterließ die Hitze auch bei den Hähnen ihre Spuren. »Normalerweise machen die mehr«, waren sich die Mitglieder einig, die beim Kartoffelbraten ihren Teil zur Veranstaltung beitrugen. Und einer der schon seit eh und je dabei ist und jedes Mal die Bewirtung übernimmt, ist Hans Ullrich Sauer, der ganz besonderen Wert auf seine Leistung legte. Da die Hähne keine eigenen Namen besitzen, nahmen stellvertretend ihre Besitzer Platz auf dem Siegertreppchen. So hatte sich Rudolf Schimmings Tier 28 Mal in die Herzen der Besucher gekrächzt. Gefolgt von Gustav Benfers Federvieh, das auf Platz Zwei und Drei landete. Es folgte Lutz Heinrich Winter vor der achtjährigen Svenja Buldmann, Heinrich Höse und erneut Lutz Heinrich Winter.

Ein Ergebnis, das von allen ordentlich gefeiert wurde. Bleibt zu hoffen, dass der nächste Wettbewerb nicht wieder in solch brütender Hitze stattfindet, damit die Gockel geschont werden.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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