Schnelle Hilfe im Notfall
340 Rettungspunkte in Bad Berleburg

Rettungspunkte wie dieser in der Nähe von Stünzel am oberen Sohl können im Fall der Fälle Menschenleben retten. Durch diese Punkte kann der Rettungsdienst den Standort einer verunglückten Person direkt ausfindig machen.
  • Rettungspunkte wie dieser in der Nähe von Stünzel am oberen Sohl können im Fall der Fälle Menschenleben retten. Durch diese Punkte kann der Rettungsdienst den Standort einer verunglückten Person direkt ausfindig machen.
  • Foto: Stadt
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

sz Bad Berleburg. Ein Spaziergang mit der Familie, eine Wanderung mit Freunden, die Joggingrunde – gerade jetzt in der nahenden warmen Jahreszeit eine echte Alternative für Urlaub vor der eigenen Haustür. Bekanntlich bietet die Stadt Bad Berleburg zahlreiche Ziele für die Erholung für Menschen aus der Region, aber auch für Touristen – wenn die Corona-Regeln dies zulassen. Doch manchmal kann die Idylle trügen – und es kann zu einem Notfall auf der Tour durch die Natur kommen. Oftmals ist es dann allerdings schwierig, dem Rettungsdienst den genauen Aufenthaltsort zu beschreiben – nicht nur für ortsfremde Menschen.

Im Stadtgebiet von Bad Berleburg lassen sich solche Unternehmungen nun mit einem deutlich sichereren Gefühl angehen. Denn die Stadt hat unter Beteiligung der politischen Gremien und in enger Abstimmung mit der Kreisleitstelle insgesamt 340 Rettungspunkte angelegt. Sie finden sich an entsprechend stark frequentierten Orten wieder – vornehmlich an Wanderwegen, aber beispielsweise auch an sämtlichen Spielplätzen.

"Enorme Vereinfachung" für Rettungsdienste

„Die Notrufpunkte sind im Ernstfall ein wichtiger Wegweiser für unser Rettungspersonal und können im Fall der Fälle für eine wertvolle Zeitersparnis auf dem Weg zur verletzten oder gar verunglückten Person bedeuten. Das bedeutet eine enorme Vereinfachung für unsere Arbeit“, erklärte der Leiter der Kreisleitstelle, Kay-Jörg Kawi. Weitere Notrufpunkte sollen deshalb folgen.

Derzeit denken die Verantwortlichen darüber nach, wie das Loipennetz sinnvoll in das Gesamtkonzept einzubinden wäre. Denn Touren durch die Natur finden zu jeder Jahreszeit statt – und schnelle Hilfe in der Not kann manchmal entscheidend für die Zukunft eines Menschen sein. „Mit der Einrichtung der ersten 340 Rettungspunkte haben wir eine nachhaltige Lösung geschaffen, um im Notfall schnelle Hilfe gewährleisten zu können“, betonte Jens Blecher aus der Abteilung Infrastruktur und Erholung der Stadt Bad Berleburg.

Eindeutige Ortsangabe

Auf den Rettungspunkten selbst ist die Identifikationsnummer desselben aufgedruckt – darüberstehend außerdem die Nummer des Notrufs sowie der Hinweis auf den Rettungspunkt selbst: „Dies ist ein registrierter Rettungspunkt. Im Notfall geben Sie die unten stehende Nummer an.“ Denn durch die Rettungspunkte sind Koordinaten genau festgelegt – egal ob im Wald oder auf dem Spielplatz. Straßennamen hingegen sind für den Rettungsdienst nicht immer direkt eindeutig ausfindig zu machen, weil sie sich innerhalb einer Kommune doppeln können.

Im Wald wiederum sind genaue Ortsangaben ohne die Rettungspunkte kaum möglich. „Unser Ziel ist es, allen Menschen im Notfall schnelle Hilfe zu ermöglichen“, betonte Jens Blecher. Die Beschilderung ist an das bestehende Notrufkonzept des Naturparks Sauerland Rothaargebirge angepasst, damit nicht zuletzt Wanderer ein gebietsübergreifendes einheitliches System vorfinden. Gerade für ortsfremde Personen wird die Standortbestimmung im Notfall so deutlich vereinfacht. Will heißen: Das System ist längst etabliert und bewährt. Die flächendeckende Anbringung der 340 Notrufpunkte ist daher nur der erste Schritt – und die Anbringung weiterer Punkte mehr als nur eine Idee.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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