60 Berghäuser Bürger begleiteten Bürgermeister

Bürgermeister Bernd Fuhrmann wurde gestern in Berghausen von Ortsvorsteherin Charlotte Linde-Reber und 60 Bürgern empfangen. Foto: Holger Weber
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howe  Eine der größten Ortschaften in Bad Berleburg empfing gestern Bürgermeister Bernd Fuhrmann und dessen Verwaltungs-Mannschaft in der Ortsmitte von Berghausen. Und da staunte der Verwaltungschef nicht schlecht, als allein die Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr mit zahlreichen Aktiven und der kompletten Jugenfeuerwehr beim Brunnen aufschlug. Außerdem nahmen etliche Bürger an dem schon traditionellen Fuhrmann’schen Dorfrundgang teil. Der soll dazu dienen, Herausforderungen der Ortschaft aufzuzeigen, Ideen für Projekte zu entwickeln, sich auszutauschen oder einfach mal den Finger in die Wunde zu legen. Zunächst aber ging es mit einer positiven Botschaft los.

Der Dorfladen: „Das ist toll, was hier entstanden ist, nämlich ein sozialer Treffpunkt“, formulierte Christian l’Hiver als Abteilungsleiter „Bürger- und Seniorenservice“ der Stadt. Am gestrigen Vormittag hatte die Verwaltung einige Dienstleistungen in dem vom Sozialwerk St. Georg betriebenen Laden angeboten. Mit dem Bürgerbüro sei man vor Ort gewesen, habe gelbe Säcke verteilt oder Reisepässe-Anträge entgegengenommen.

Drei starke Unternehmen: Wirtschaftsförderer Manuel Spies berichtete von drei Unternehmensbesuchen bei Schöps und Wahl, Bikar und Obermeier. „Das ist ein Pfund, das die Berghäuser hier haben.“ Bernd Fuhrmann stellte heraus, dass die Betriebe in dritter Generation bestünden. In vielen Unternehmen ergebe sich eine Nachfolgeproblematik, hier funktioniere das. „Das hat was mit der Verbundenheit der Region zu tun“.

Kreisverkehr: Während dieser Besuche kam die Sprache auch auf die Verkehrssituation an der Kreuzung. „Das macht keinen Spaß, da herauszufahren“, formulierte Bernd Fuhrmann. Und Wolfgang Grund, Abteilungsleiter „Infrastruktur und Erholung“, präsentierte eine Lösung: „Geplant ist ein Kreisverkehr wie der Rothaarkreisel am Rewe-Markt.“ Dieses Jahr erfolge die Planung, im kommenden Jahr solle mit dem Bau begonnen werden.

Ausbau der L553: Das Land NRW ist hierfür zuständig, die Stadt kümmert sich um die Gehwege. Dass die Fahrbahn in einem „desolaten Zustand“ sei, wusste auch Wolfgang Grund. Um hier eine Lösung zu finden, sei eine Abstimmung der Stadt wegen der Gehwege nötig. Ein Bürger hatte zuvor die Gefährlichkeit der Ortsdurchfahrt besonders für Rad fahrende Kinder moniert. Und weil aktuell die Diskussion um die KAG-Beiträge in aller Munde ist, erläuterte Wolfgang Grund, dass sich dieAnlieger an so einer Maßnahme beteiligen müssten. „Das steht aber noch in der Schwebe und das warten wir erst einmal ab.“

Bahnübergang Lehmbachstraße: Sichtbare Löcher direkt an der Schiene – „das ist einer der noch zu machen ist“, so Wolfgang Grund. 15 Bahnübergänge habe Bad Berleburg, Berghausen besitze allein fünf. Auch hier soll eine Lösung herbei, in Form einer technischen Sicherung mit Schrankenanlage. Hier wäre dann die Bahn am Zug.

Sportplatz Sportfreunde Edertal: Ein Halt auf Höhe des Sportplatzes unter der hohen Fuhr förderte viel Erfreuliches zutage. Ortsvorsteherin Charlotte Linde-Reber war es wichtig, die Aktiven aus Berghausen und Raumland für ihre „große Eigenleistung“ zu loben. „Das war eine dorfübergreifende Sache mit Raumland zusammen.“

Überquerung der Hauptstraße: Das spürten die vielen Teilnehmer des Dorfrundgangs am eigenen Leibe. Denn hätten Bernd Fuhrmann und Klaus Langenberg die Leute nicht oben und unten abgesichert, wäre die Überquerung schwierig gewesen. Der Zebrastreifen, fand Thomas Knebel, sei an der falschen Stelle eingerichtet. Er müsse Richtung Schule gezogen werden. Die Kinder würden nämlich nicht den Bogen laufen, sondern die Straße direkt überqueren. Wolfgang Grund wusste eine Lösung, die im Bau der Bushaltestellen in 2020 liegt. „Dann kümmern wir uns auch direkt um einen Fußgängerüberweg.“

Laufbahn: Die Laufbahn der Grundschule ist völlig abgängig. Die Stadt will versuchen, Fördermittel aus dem Programm „Gute Schule“ loszueisen, wie Manuel Spies verriet. Bauliche Umsetzung wäre dann im Jahr 2020. „Man sieht ja, dass die Anlage der Schule total marode und löchrig ist.“

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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