Einer der größten Aufträge seit Firmengründung
Agrodur investiert in die Zukunft

„Einer der größten Aufträge seit Firmengründung“: Ludwig Föllmer, Thomas Bieber, Olaf Dörnen, Georg Grosalski und Meik Böhl (v. l.) freuten sich über das neue Schmuckstück, das für die Montagehalle vorgesehen ist. Foto: Sarah Benscheidt
  • „Einer der größten Aufträge seit Firmengründung“: Ludwig Föllmer, Thomas Bieber, Olaf Dörnen, Georg Grosalski und Meik Böhl (v. l.) freuten sich über das neue Schmuckstück, das für die Montagehalle vorgesehen ist. Foto: Sarah Benscheidt
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sabe Schwarzenau. Ein Stückchen nach links, ein Stückchen nach rechts: Das war gekonnte Millimeterarbeit auf dem Vorhof der Firma Agrodur Grosalski GmbH & Co. KG in Schwarzenau. „Der Kranfahrer muss wirklich ein ruhiges Händchen haben“, schmunzelte Olaf Dörnen, Technischer Leiter und Mitglied der Geschäftsleitung. Ja, man war gut aufgelegt – die Vorfreude stand auch Geschäftsführer Georg Grosalski ins Gesicht geschrieben: „Wir haben für das Projekt vor über vier Jahren die Weichen gestellt, das ist also schon ein spannender Tag.“ Das war er allemal: Die Firma, die am hiesigen Standort rund 300 Mitarbeiter beschäftigt, bekam Zuwachs, und zwar 500 Tonnen schweren Zuwachs.

2,5 Mill. Euro investiert

In diesem Fall hat das Unternehmen, das nicht auf eine Absatzsparte beschränkt ist, sondern an drei Standorten für elektronische und medizinische Anwendungsgebiete sowie in der Automobilbranche aufgestellt ist, in letzteres Markt-Segment investiert. Und zwar mit rund 2,5 Mill. Euro. „Das ist damit die größte Maschine, die wir hier haben und einer der größten Aufträge seit Firmengründung, erklärte Thomas Bieber, Leiter des Kompetenzzentrums für Elektro-Fluid. Momentan sei man verstärkt im Bereich der E-Mobilität tätig und produziere dahingehend unter anderem Dämpfungssysteme, so der Projektleiter. Die neue Maschinerie sei auf eben diese („genaue und energieeffiziente“) Produktion der Luftfederelemente ausgelegt und bediene dabei unabhängig von der Antriebsart jedwede Automobile-Plattform. Oder – um es mit den Worten von Geschäftsführer Georg Grosalski zu sagen: „Wir machen uns nicht abhängig von einer bestimmten Wirtschaftslage.“

Nachhaltigkeitsgedanke im Fokus

Das heißt nicht nur Mobilität und Flexibilität, sondern auch Innovation und Motivation, denn: „Wir können uns in gewisser Weise unseren Fokus aussuchen, womit wir eben in Zukunft gerne erfolgreich sein möchten“, sagte Georg Grosalski weiter. Und das passiere stets unter den Rahmenbedingungen des Mitarbeiter-Know-Hows, von Leistung und eben neuester Technologie. Dabei stünden auch stets gesellschaftliche Themen und Werte, wie in diesem Fall der Nachhaltigkeitsgedanke, durch Investitionen in die Elektromobilität, im Gewicht. Ein beweglicher und dennoch stringenter wie zukunftssicherer roter Faden im Mikrokosmos des Unternehmens also, der auch den wirtschaftlichen Makrokosmos bedingt: Agrodur bedient einen weltweiten Kundenstamm. Ein roter Faden zieht sich derweil auch durch den Investitionswillen – oder wie es Thomas Bieber formulierte – durch „die nachhaltige, zukunftsweisende und weitsichtige Art“, für welche er gleichzeitig dem Management dankte.

Investition in Mitarbeiter und Technologie

Denn: „Wir wollen nicht nur in die neueste Technologie, für neueste Technologie investieren, sondern auch in unsere Mitarbeiter und die Jugend“, fand Olaf Dörnen. Erst kürzlich wurde die Firma von der Agentur für Arbeit mit dem Zertifikat für vorbildliche Ausbildung ausgezeichnet.
Dem stimmte auch Meik Böhl, Vertriebsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung, zu: „Das Gesamtpaket muss stimmen, dann sind wir im Sog, und haben eine Grundlage für gute Geschäfte.“ Technischen Vorsprung gepaart mit intrinsischer Motivation durch eben solche Investitionen in zukunftsweisende Technologien, das empfand auch Thomas Bieber als die genau richtige Mixtur und belegte das sogleich: „Bei der Projektplanung und -umsetzung waren die Mitarbeiter alle zu 100 Prozent dabei.“

Autor:

Sarah Benscheidt (Volontärin) aus Bad Berleburg

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