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Mini-Programm der Laaspher Schützen
"Alles ist besser als kein Fest"

Vorstand und Majestäten übernahmen die Kranzniederlegung am Ehrenmal.
  • Vorstand und Majestäten übernahmen die Kranzniederlegung am Ehrenmal.
  • Foto: Martin Völkel
  • hochgeladen von Martin Völkel (Redakteur)

vö Bad Laasphe. Cati Becker, die amtierende Schützenkaiserin des Laaspher Schützenvereins, sprach am Samstagnachmittag vielen Wittgensteiner Schützen aus dem Herzen: „Natürlich ist das sehr traurig heute. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Dann hoffen wir eben, dass wir 2021 wieder Schützenfest feiern dürfen. Alles ist besser als kein Fest.“
Auch die Lahnstädter hatten während der Corona-Pandemie und angesichts des Verbots von Großveranstaltungen die Reißleine gezogen und ihren Jahreshöhepunkt am zweiten Juli-Wochenende rechtzeitig absagen müssen. Alternativlos. Dennoch – das, was in diesen Tagen möglich ist, wollte der Vorstand keinesfalls hinten herunter fallen lassen. Und das war am Samstag die Kranzniederlegung am Ehrenmal „Steinchen“, mit entsprechender musikalischer Begleitung.

Bad Laasphe. Cati Becker, die amtierende Schützenkaiserin des Laaspher Schützenvereins, sprach am Samstagnachmittag vielen Wittgensteiner Schützen aus dem Herzen: „Natürlich ist das sehr traurig heute. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Dann hoffen wir eben, dass wir 2021 wieder Schützenfest feiern dürfen. Alles ist besser als kein Fest.“
Auch die Lahnstädter hatten während der Corona-Pandemie und angesichts des Verbots von Großveranstaltungen die Reißleine gezogen und ihren Jahreshöhepunkt am zweiten Juli-Wochenende rechtzeitig absagen müssen. Alternativlos. Dennoch – das, was in diesen Tagen möglich ist, wollte der Vorstand keinesfalls hinten herunter fallen lassen. Und das war am Samstag die Kranzniederlegung am Ehrenmal „Steinchen“, mit entsprechender musikalischer Begleitung. „Wir haben uns am vergangenen Wochenende kurzgeschlossen. Und wir waren uns einig, dass wir den Termin nicht einfach unter den Tisch fallen lassen wollten. Zumindest die Kranzniederlegung sollte es sein“, sagte der 1. Vorsitzende Michael Wamich im Gespräch mit der Siegener Zeitung.
Bewusst blieb die Anzahl der Teilnehmer überschaubar: Der geschäftsführende Vorstand war mit von der Partie, außerdem die amtierende Schützenkönigin Sabine Huber mit ihrem Prinzregenten Rudi Hoffmann sowie Schützenkaiser Ingo Wagener mit Kaiserin Cati Becker. Nicht zu vergessen die Fotografinnen des Vereins, die das Geschehen festhielten. Ein besonderer Dank des Vereins ging an Trompeter Frank Blöcher aus Breidenbach, der normalerweise als Musiker in der Spielmannszug-Spielgemeinschaft Bad Laasphe/Niederlaasphe aktiv ist und sich am Samstag zwei Kollegen zur Unterstützung dazu geholt hatte.
Ingo Wagener brachte das Geschehen leider sehr treffend auf den Punkt: „Für dieses Jahr war es das wohl weitgehend.“ Durch das Verbot von Großveranstaltungen bis 31. Oktober sei der Spielraum für öffentliche Veranstaltungsangebote sehr gering. Eine Option sei sicherlich noch das traditionelle Kartoffelbratfest, doch die Entscheidung sei noch nicht gefallen, ob die Veranstaltung stattfinden könne, so der Geschäftsführer des Vereins. Dennoch liege das Vereinsleben nicht brach, erklärte Jens Kamm, 1. Vorsitzender der Schießgruppe. Seit einigen Wochen laufe der Schießbetrieb wieder freitags von 17 bis 21 Uhr auf dem Schützenplatz am Hohenstein: „Die Leute waren froh, dass es wieder losgeht.“ Die Hälfte der Bahnen sei gesperrt, damit Abstandsregeln eingehalten würden. Und: Wer zum Training kommen wolle, müsse sich vorab anmelden und bekomme eine feste Zeit.
Der Laaspher Schützenverein habe in Absprache mit dem örtlichen Ordnungsamt ein Konzept erstellt, verriet Jens Kamm, dass man auch dem Schützenkreis und anderen Vereinen zur Verfügung gestellt habe. Außerdem stehe weiterhin das Angebot, dass Chöre und Spielmannszüge den Platz am Hohenstein für ihre Übungsstunden nutzen dürften: „Und zwar selbstverständlich kostenfrei. Wir können nicht noch Vereinen in die Tasche greifen, die momentan selbst keine Einnahmen verbuchen können.“

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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