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Von Bad Berleburg bis Raumland
Auch die CDU pocht jetzt auf die Radweg-Alternative

Das Thema Brückenbau Raumland und Entschärfung der Uellendahl-Kurve sei bereits seit mindestens 1984 immer wieder in der Diskussion und angeblich in der Planung, kritisiert die Berleburger CDU-Fraktion. Dass es jetzt wieder mindestens fünf Jahre dauern solle, finde keine Akzeptanz. Foto: Björn Weyand
  • Das Thema Brückenbau Raumland und Entschärfung der Uellendahl-Kurve sei bereits seit mindestens 1984 immer wieder in der Diskussion und angeblich in der Planung, kritisiert die Berleburger CDU-Fraktion. Dass es jetzt wieder mindestens fünf Jahre dauern solle, finde keine Akzeptanz. Foto: Björn Weyand
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vö Bad Berleburg. Dieses Thema ist und bleibt in der Bad Berleburger Kommunalpolitik ein großer Aufreger: Dass die Planung zur Entschärfung der Uellendahl-Kurve auf der Bundesstraße 480 zwischen Bad Berleburg und Raumland erst 2021 starten soll und der Baustart auf 2025 terminiert wurde, ist nach Auffassung der CDU-Fraktion in der Odebornstadt „absolut nicht nachvollziehbar“. Und: „Derartige Zeitschienen sind der Bevölkerung nicht zu vermitteln“, heißt es in einem Antrag der Partei, der in der Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planen, Wohnen und Umwelt am kommenden Dienstag, 12. Mai (Beginn: 18 Uhr im Bürgerhaus), beraten wird.

Bad Berleburg. Dieses Thema ist und bleibt in der Bad Berleburger Kommunalpolitik ein großer Aufreger: Dass die Planung zur Entschärfung der Uellendahl-Kurve auf der Bundesstraße 480 zwischen Bad Berleburg und Raumland erst 2021 starten soll und der Baustart auf 2025 terminiert wurde, ist nach Auffassung der CDU-Fraktion in der Odebornstadt „absolut nicht nachvollziehbar“. Und: „Derartige Zeitschienen sind der Bevölkerung nicht zu vermitteln“, heißt es in einem Antrag der Partei, der in der Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planen, Wohnen und Umwelt am kommenden Dienstag, 12. Mai (Beginn: 18 Uhr im Bürgerhaus), beraten wird.

Das Thema Brückenbau Raumland und Entschärfung der Uellendahl-Kurve sei bereits seit mindestens 1984 immer wieder in der Diskussion und angeblich in der Planung. Dass es jetzt wieder mindestens fünf Jahre dauern solle, finde keine Akzeptanz. Konkret fragt die CDU: „Was ist das für ein Verfahren, wodurch ergibt sich diese zeitliche Notwendigkeit?“ Die Abläufe müssten dringend nochmals detailliert dargestellt werden und dazu gehöre dann auch eine transparente Information der Öffentlichkeit. Das löse aber nicht das eigentliche Problem, argumentieren die Christdemokraten. Die CDU beantrage daher, zunächst die touristische Lösung abzutrennen.

Die Verwaltung werde nochmals beauftragt, einen konkreten Plan für einen Radweg – beginnend an der Grube Delle in Raumland, mit Anbindung an den Ederauen-Radweg und mit Streckenführung unterhalb des Limburgs über den dortigen Wirtschaftsweg – zu erstellen und vorzulegen. Dieser touristische Radweg sollte überdies bis zum neuen Bürgerhaus konzipiert werden. Die erforderlichen Gespräche sollten mit der Rentkammer geführt werden. Nach CDU-Meinung sollte in diesem Zusammenhang geprüft werden, ob die Möglichkeit bestehe, erforderliche Wegebaumaßnahmen in dem neuen Förderantrag „Wirtschaftswege“ mit einzubauen: „Das würde auf jeden Fall die Finanzierung wesentlich erleichtern und die Durchführung beschleunigen.“

Die CDU-Fraktion räumt ein, dass diese Option nicht alle Probleme lösen wird: „Uns ist bewusst, dass dieser touristische Fahrradweg keine alltagstaugliche Lösung für die Bürger aus Raumland darstellt und die Nutzung dieses Radweges nur für bestimmte Wohnbereiche in Frage kommt. Um den Ausbau von Fahrradwegen in Bad Berleburg zu forcieren, sehen wir die Notwendigkeit, wenigstens für den touristischen Bereich die Anbindung der Kernstadt an Raumland und den Ederauen-Radweg bald zu realisieren.“ Unabhängig davon sei die Entschärfung der Risiken auf der Bundesstraße 480 zu sehen – dies hatten jüngst auch die Grünen in mehreren Anträgen vehement gefordert. Die CDU ergänzend: „Wir erwarten angesichts der Notwendigkeit alternativer Modelle von Mobilität auch im ländlichen Raum mehr Flexibilität und die schnellere Anpassung an veränderte Gegebenheiten.“

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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