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Nordknoten im Winter ohne Ampel
B480: Dank Vollsperrung viel geschafft

Mit einem ganz neuen Verfahren wurde am Wochenende die finale obere Deckschicht auf der Bundesstraße 480 zwischen Bad Berleburg und Wemlighausen aufgetragen.
  • Mit einem ganz neuen Verfahren wurde am Wochenende die finale obere Deckschicht auf der Bundesstraße 480 zwischen Bad Berleburg und Wemlighausen aufgetragen.
  • Foto: Martin Völkel
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

vö Bad Berleburg. Die direkt betroffenen Anwohner und Unternehmen mussten zwar auf die Zähne beißen, aber unter dem Strich war die Vollsperrung zu verschmerzen: Am Wochenende wurde mit einem speziellen Verfahren – Straßen NRW hatte im Vorfeld beim Pressetermin ein Pilotprojekt angekündigt – die finale obere Deckschicht auf der Bundesstraße 480 zwischen Bad Berleburg und Wemlighausen aufgetragen. Macht unter dem Strich drei Tage statt acht Wochen Vollsperrung. Insgesamt dauerte die Baustelle zwei Wochen länger, allerdings konnte dafür mit einer Ampelregelung gearbeitet werden. Damit läuft die Maßnahme, die einen Streckenabschnitt von 1,15 Kilometer betrifft, auf ihren Abschluss zu.

Bad Berleburg. Die direkt betroffenen Anwohner und Unternehmen mussten zwar auf die Zähne beißen, aber unter dem Strich war die Vollsperrung zu verschmerzen: Am Wochenende wurde mit einem speziellen Verfahren – Straßen NRW hatte im Vorfeld beim Pressetermin ein Pilotprojekt angekündigt – die finale obere Deckschicht auf der Bundesstraße 480 zwischen Bad Berleburg und Wemlighausen aufgetragen. Macht unter dem Strich drei Tage statt acht Wochen Vollsperrung. Insgesamt dauerte die Baustelle zwei Wochen länger, allerdings konnte dafür mit einer Ampelregelung gearbeitet werden. Damit läuft die Maßnahme, die einen Streckenabschnitt von 1,15 Kilometer betrifft, auf ihren Abschluss zu. Soll heißen: Aus aktuell drei Baustellen, die den Verkehrsfluss in der Odebornstadt in erheblicher Art und Weise beeinträchtigen, könnten in Kürze zwei werden.

Große Schäden bei Sanierung der Odebornbrücke

Aber auch bei den zwei verbliebenen gibt es Licht am Ende des Tunnels – um sprachlich in der Baubranche zu bleiben: Das Regionale-Projekt zur Vitalisierung des Goetheplatzes liegt mittlerweile vor dem Zeitplan. Die Verkehrswege sind weitgehend fertiggestellt, aktuell laufen die Pflasterarbeiten vor den Häusern. Schwierig wird es indes am Nordknoten – das hatten Anlieger bereits befürchtet. Weil bei der Sanierung der Odebornbrücke noch größere Schäden aufgetreten sind als zunächst angenommen, verzögern sich die Arbeiten. Um das Projekt dennoch zu forcieren, beschafft der Landesbetrieb Straßen derzeit ein spezielles Zelt, um witterungsunabhängiger zu sein.

Provisorium verhindert Ampel

Immerhin: „Sollten wir dieses Jahr am Nordknoten nicht mehr fertig werden, machen wir die Baustelle rechtzeitig winterfest. Ein Provisorium ermöglicht dann, die Baustelle ohne Ampel zu durchfahren. Wir haben die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben, dass wir es noch dieses Jahr schaffen“, erklärte Karl-Josef Fischer, Pressesprecher von Straßen NRW, in der Vorwoche beim Pressetermin. Wünschenswert wäre das, denn dass der durch Corona ohnehin angeschlagene Einzelhandel aufgrund der Baustelle Umsatzeinbußen quittieren muss, steht außer Frage.

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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