Fördergelder aus Bundeswettbewerb
Bad Berleburg macht mit beim Projekt „Smart Cities“

Digitalisierung als Teamleistung – der Verwaltungsvorstand freut sich (v. l.): Christoph Koch, Volker Sonneborn, Manuel Spies, Steffi Treude, Bernd Fuhrmann, Colette Siebert, Achim Vorbau und Regina Linde (urlaubsbedingt fehlt: Gerd Schneider). Foto: Stadt
  • Digitalisierung als Teamleistung – der Verwaltungsvorstand freut sich (v. l.): Christoph Koch, Volker Sonneborn, Manuel Spies, Steffi Treude, Bernd Fuhrmann, Colette Siebert, Achim Vorbau und Regina Linde (urlaubsbedingt fehlt: Gerd Schneider). Foto: Stadt
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sz Bad Berleburg. Die Stadt Bad Berleburg ist Teil der Modellprojekte „Smart Cities“ – eine Nachricht, die am Mittwoch im Rathaus für Begeisterung gesorgt hat. „Wir freuen uns riesig, dass die gemeinsame Bewerbung mit dem Projektkonsortium erfolgreich war“, erklärt Bürgermeister Bernd Fuhrmann, „das bestätigt den erfolgreichen Weg mit der Südwestfalen Regionale und der gemeinsamen Initiative Digitalisierung in Siegen-Wittgenstein.“

Die Stadt Bad Berleburg hatte sich als Teil einer Kooperation mit Arnsberg, Olpe, Menden und Soest für den Bundeswettbewerb „Smart Cities“ beworben. Diese Kooperation hat es nun unter die ersten 13 Modellprojekte geschafft, die vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert werden.

Insgesamt stehen in den kommenden Jahren rund 750 Mill. Euro für 50 Modellprojekte zur Verfügung. Wann und wie genau das Projekt in Bad Berleburg umgesetzt wird, soll in den kommenden Wochen und Monaten erarbeitet werden. Geplant ist laut Pressemitteilung, zukünftig digitale Möglichkeiten für das Zusammenleben und Arbeiten in der Stadt zu nutzen.

„Wir werden uns Gedanken darüber machen, wie digitale Dorfmitten aussehen können, die zum einen Treffpunkt im Dorf und zum anderen auch Tor zur Welt sein sollen“, beschreibt Colette Siebert beispielhaft. Als Leiterin der Stabsstelle Regionalentwicklung koordiniert sie das Thema „Digitalisierung“ in der Stadtverwaltung. Weitere Themen, der sich die Stadt Bad Berleburg in diesem Rahmen widmen möchte, sind digitale Bildung, der Aufbau einer modernen technischen Infrastruktur, die Unterstützung der Vereinsarbeit sowie die Fortführung der bisher schon erfolgreich gelebten Bürgerbeteiligung in der Stadt.

Bürgermeister Bernd Fuhrmann betont aber auch, dass Digitalisierung für die Stadt Bad Berleburg kein Selbstzweck ist: „Wir möchten moderne Technologien dazu nutzen, unsere Zukunft nachhaltig und menschlich zu gestalten. Unsere Enkel sollen alle technischen Möglichkeiten haben, um auch zukünftig in Bad Berleburg leben und arbeiten zu können. Gleichzeitig sollten mit den modernen Technologien Werte vermittelt werden, die schon für unsere Großeltern wertvoll waren.“

Im Zuge des Projekts wird auch die „Digitale Agenda BLB“ fertiggestellt und umgesetzt. Den ersten Schritt auf diesem Weg ist die Stadt Bad Berleburg bereits in dieser Woche gegangen: Die Digitale Agenda war Thema in der Sitzung der Steuerungsgruppe, die den Prozess „Global Nachhaltige Kommune“ begleitet, und soll in der nächsten Plenarwoche auf den Weg gebracht werden. Neben den Fraktionen sind auch Vertreter wichtiger Institutionen und der Verwaltungsvorstand Teil der Steuerungsgruppe, denn Digitalisierung wird in Bad Berleburg als gesamtstädtischer Prozess verstanden und nicht nur als E-Government. Die Digitale Agenda hat die Verwaltung in den vergangenen Monaten gemeinsam mit dem Forschungskolleg Siegen erarbeitet. Die Stadt und das Forschungskolleg hatten hierfür eine Kooperationsvereinbarung getroffen.

„Digitalisierung ist für uns eine Team-Leistung“, so Bernd Fuhrmann, „die Bewerbung für das Projekt ‚Smart Cities‘ war eine gemeinsame Entscheidung und wir werden alle zusammen an der Umsetzung arbeiten müssen. Die Förderzusage durch das Innenministerium gibt uns aber starken Rückenwind in Richtung Digitalisierung und Nachhaltigkeit.“

Die gemeinsame Bewerbung mit Arnsberg, Olpe, Menden und Soest („5 für Südwestfalen“) bietet unter anderem die Vorteile, dass Wissen und Erfahrung ausgetauscht werden und Synergien für die Regionale 2025 genutzt werden können. Nach der erfolgreichen Bewerbung gliedert sich die Förderung in zwei Phasen. In der ersten Phase entwickeln die Kommunen eine auf sie zugeschnittene Strategie. An diesem Prozess sollen ausdrücklich die Bürger beteiligt werden. Diese Phase dauert maximal zwei Jahre. In den darauffolgenden (maximal) fünf Jahren sollen diese Strategien umgesetzt werden.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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