Bad Berleburg verzichtet auf klassischen Weihnachtsmarkt

Stattdessen planen Vereine Verkaufsstände in der Innenstadt

Bad Berleburg. Wenige Tage vor Ostern sind die Würfel offenbar gefallen: Einen klassischen Weihnachtsmarkt in bekannter Form wird es in Bad Berleburg vorerst nicht mehr geben. Darauf verständigten sich Ortsvorsteher Hermann Kaiser und rund 30 Vertreter der Vereine aus der Odebornstadt am Freitagabend in einer nicht-öffentlichen Sitzung. Stattdessen wollen die Vereine die vier langen Samstage in Bad Berleburg mit Verkaufsständen in der Innenstadt unterstützen. Außerdem findet am Sonntag, 21. Dezember, im Bürgerhaus am Markt ein kultureller Nachmittag – als besinnliche Einstimmung auf das Weihnachtsfest – statt.

»Für uns ist das eine positive Entwicklung, auch wenn die Sache etwas anders gelagert ist als ursprünglich gedacht«, bewertete gestern Hermann Kaiser den Sachstand im Gespräch mit der Siegener Zeitung. Die Sitzung am Freitag sei bewusst ohne Presse über die Bühne gegangen, »weil wir erst einmal mit uns ins Reine kommen mussten«.

Der Ortsvorsteher spielte damit auf die Sitzung am 7. März an, als die Versammlung zum Thema Weihnachtsmarkt ohne konkrete Ergebnisse beendet wurde. Die Entscheidung sei letztlich so getroffen worden, weil die Kernstadt nicht in Konkurrenz zu den traditionellen Weihnachtsmärkten in Diedenshausen und Arfeld treten wolle. Auch die Interessen der Nachbarkommunen Erndtebrück und Bad Laasphe seien berücksichtigt worden. Der Verzicht auf den klassischen Weihnachtsmarkt bedeute jedoch nicht, dass sich die Vereine ganz aus der Vorweihnachtszeit zurückzögen. Ganz im Gegenteil: Vom ersten langen Samstag an sollen acht bis zehn Verkaufsstände entlang der Poststraße, im Innenstadtbereich also, aufgebaut werden. Die Bestückung übernehmen die Vereine dann wechselweise und wohl auf eigene Kasse. »Dazu wird es in den nächsten Tagen ein Anschreiben des Touristikvereins geben. Dann kann sich jeder äußern, ob Interesse besteht oder nicht«, so Hermann Kaiser.

Der Ortsvorsteher ist optimistisch: »In Siegen sind die Buden in der Vorweihnachtszeit ständig geöffnet. Das kann doch bei uns auch funktionieren.« Hermann Kaiser, der in Bad Berleburg auch stellvertretender Bürgermeister ist, kündigte noch für diese Woche ein Pressegespräch zu dem Thema an.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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