Berleburg in der Schneearena

Ausschuss votierte gestern einstimmig für Vereinsbeitritt

Bad Berleburg. Der vom Land NRW geforderte Verein für den Masterplan Schneearena Rothaargebirge wird am Donnerstag, 27. März, in Winterberg gegründet. Mit am Tisch sitzen dann auch die Stadt Bad Berleburg und die Vertreter der Ski-Clubs aus Girkhausen und Wunderthausen. Der Finanzausschuss sprach sich in seiner gestrigen Sitzung einstimmig dafür aus, dass die Kommune Mitglied des neuen Vereins wird.

Zuvor jedoch hatte UWG-Fraktionsvorsitzender Heinz Dietze Bedenken gegen diese Entscheidung vorgetragen. Es sei zu befürchten, »dass Bad Berleburg Maßnahmen in anderen Gebieten mitfinanzieren muss, obwohl dies unsere angespannte Haushaltslage nicht mehr zulässt«. Der UWG-Mann kritisierte, dass zwar viel Geld in Schneekanonen investiert werden solle, jedoch nicht für Langlauf-Anlagen in Wittgenstein.

Zwar keinen Schneesturm, aber doch heftigen Gegenwind erntete Heinz Dietze für seine Stellungnahme. Baudezernent Wolfgang Acker-Marx betonte, dass der finanzielle Beitrag der Stadt »verhältnismäßig klein« sei. Die Kommune habe erstmalig überhaupt die Chance, markentingmäßig gemeinsam mit dem Hochsauerlandkreis aufzutreten. Es gehe darum, »dass die ganze Region geeignet ist, sie zum Wintersportzentrum auszubauen, einschließlich Bad Berleburg«. Die Förderanträge stellten freilich die heimischen Ski-Clubs.

SPD-Fraktions-Chef Michael Sittler kritisierte den UWG-Vorstoß dahingehend, dass es zum jetzigen Zeitpunkt ein schlechtes Signal sei, der Sache nicht zuzustimmen. Die touristischen Maßnahmen mit Rothaarsteig, Waldskulpturenweg und Schneearena bewertete er als »schlüssiges Konzept«. Das Fazit Sittlers: »Besser ein starkes Anhängsel als ganz außen vor bleiben.« Girkhausens Ortsvorsteher Eberhard Lauber (CDU) appellierte an den Ausschuss, für die Vereinsgründung ein positives Signal zu senden. Es seien schließlich enorme Bemühungen notwendig gewesen, damit Bad Berleburg überhaupt mit von der Partie sei. Zudem liege die Girkhäuser Steinert bei der Analyse des Winterwetters hinter dem Kahlen Asten auf dem zweiten Platz.

Susanne Lapschies (Grüne) bewertete es als »Selbstverständlichkeit, dass wir hier zustimmen«. Ein Ergebnis, mit dem auch die Vertreter der Ski-Clubs im Zuschauerbereich gut leben konnten.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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