Umfrage startet am 12. August
Berleburger Bürger werden zum Eins-A-Areal befragt

Das frühere Eins-A-Areal an der Bad Berleburger Schulstraße ist seit Jahren ein Schandfleck, die Gebäude stehen leer. Die Bürgerschaft wünscht sich eine neue Nutzung des zentralen Grundstücks in der Stadt. Bislang sind Verwaltung und der Investor von einer gemeinsamen Lösung aber weit entfernt.  Foto: Martin Völkel
  • Das frühere Eins-A-Areal an der Bad Berleburger Schulstraße ist seit Jahren ein Schandfleck, die Gebäude stehen leer. Die Bürgerschaft wünscht sich eine neue Nutzung des zentralen Grundstücks in der Stadt. Bislang sind Verwaltung und der Investor von einer gemeinsamen Lösung aber weit entfernt. Foto: Martin Völkel
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sz Bad Berleburg. Wie soll das Eins-A-Areal an der Schulstraße in Zukunft genutzt werden? In Bad Berleburg startet am Montag, 12. August, eine Umfrage, in der Bürgerinnen und Bürger ihre Wünsche für das Gelände deutlich machen können. Die Ergebnisse werden laut Pressemitteilung aus dem Rathaus Teil eines umfassenden Konzeptes der Stadt Bad Berleburg. Wie soll das Eins-A-Gelände zukünftig aussehen? Welche Angebote wünschen sich Bürgerinnen und Bürger dort? Diese Fragen sind das Thema der Umfrage. Alle Interessierten sind eingeladen, sich zu beteiligen und ihre Ideen und Meinungen einzubringen.

Die Stadt Bad Berleburg hatte es vor einigen Wochen bereits angekündigt: Sie kooperiert mit Prof. Dr. Hanna Schramm-Klein von der Universität Siegen, die mit ihrem Team eine Umfrage zum Eins-A-Areal erstellt hat und diese in der Stadt durchführen wird. Bürgerinnen und Bürger sollen insgesamt elf Fragen beantworten, in denen es um das Gelände des ehemaligen Eins-A-Marktes und um zukünftige Nutzungsmöglichkeiten geht. Die Befragungen werden bis Freitag, 30. August, durchgeführt. Jeder, der teilnehmen möchte, erhält den Fragebogen außerdem im Bürgerbüro der Stadt Bad Berleburg.

Hintergrund ist, dass die Stadt ein umfassendes Konzept für das Eins-A-Areal erarbeiten möchte. Dieses wird zum einen auf Basis der Nachhaltigkeitsstrategie sowie des städtebaulichen Zukunftskonzepts erarbeitet. Zum anderen soll die Kooperation mit der Universität Siegen weitere Inhalte liefern. Neben der Befragung der Bürgerinnen und Bürger werden auch Studenten aus dem Department Architektur städtebauliche Konzepte und Entwürfe für das Gelände erarbeiten.

„Die große Herausforderung beim Thema Eins-A-Areal ist, dass sich die Flächen überwiegend in privatem Besitz befinden. Mit Hilfe des Konzepts erhofft sich die Stadt allerdings, eine Weiterentwicklung anstoßen zu können, die nachhaltig genutzt wird“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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