Berleburger Rat begrüßt neues Personalkonzept

Bad Berleburg. Den verdienten Applaus gab es gestern Abend gleich zu Beginn der Ratssitzung im Bad Berleburger Bürgerhaus: Bürgermeister Bernd Fuhrmann gratulierte den Elsoffern um Ortsvorsteher Bernd Marburger und den Vorsitzenden des Heimatvereins, Manfred Hackler, zur Goldmedaille beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Es sei großartige Arbeit geleistet worden, die letztlich auch eine hervorragende Imagewerbung für Bad Berleburg zur Folge habe.

Zwar keinen Applaus, wohl aber Zustimmung gab es für das neue Personalentwicklungskonzept der Stadt Bad Berleburg (SZ berichtete). Einstimmig wurde das umfangreiche Papier von allen Fraktionen begrüßt. Der Bürgermeister sagte einleitend, dass das Konzept kreisweit seinesgleichen suche. Nun sei es an allen Beteiligten, die Sache weiter zu entwickeln. Beigeordneter Volker Sonneborn bilanzierte, dass es kein einfacher Weg bis zur Fertigstellung des Konzeptes gewesen sei: „Aufgrund unterschiedlicher Blickwinkel ist es nicht bei allen Beteiligten auf Begeisterung gestoßen.“ Letztlich gehe es - wie von der Politik und der Aufsichtsbehörde gefordert - um eine kontinuierliche Reduzierung der Stellenanteile.

SPD-Fraktions-Chef Bernd Weide sprach von einem „sehr umfangreichen und guten Werk“, das letztlich seitens der Sozialdemokraten immer gefordert worden sei. Klar sei natürlich auch, dass der Weg noch nicht in Gänze zu Ende gebracht worden sei. Horst-Günter Linde (UWG) signalisierte ebenfalls Zustimmung, merkte allerdings die zeitliche Abfolge kritisch an. Das Papier habe in der UWG-Fraktion nicht im Detail beraten werden können. Letztlich mache er dafür das Konzept der Plenarwochen verantwortlich, „dass dringend überdacht werden sollte“.

Eberhard Friedrich (CDU) unterstrich, dass das Konzept eindeutig den Rahmen für die Zukunft vorgebe. Daher sei ein einstimmiges Votum genau das richtige Signal. Und Michael Sittler (SPD) erinnerte daran, dass das Konzept spätestens dann auf den Tisch komme, wenn sich der Stadtrat mit dem Stellenplan für 2010 zu beschäftigen habe.

Zwei kritische Anfragen wurden zum Abschluss zu Protokoll genommen. Uwe Weinhold (CDU) wollte sich nicht damit abfinden, dass die Straßenbaubehörde im Zuge der Vollsperrung der L 553 keine Zustimmung für eine kurze Umleitungsstrecke gebe: „Nach meinen Informationen ist der Rettungshubschrauber nicht nachttauglich. Ein Herzinfarkt in Wingeshausen wartet nicht. Es muss möglich sein, eine andere Lösung herbei zu führen.“ Beigeordneter Jürgen Weber betonte noch einmal, dass die Stadt alle Optionen gezogen habe. Er gehe nicht davon aus, dass von den jetzt angekündigten Regelungen noch einmal abgewichen werde.In einer weiteren Anfrage stellte Karl-Heinz Bender (SPD) fest, dass an der Baustelle am Busbahnhof einige Dinge verbesserungswürdig seien. Insbesondere interessiere es ihn, ob an eine Notbeleuchtung gedacht sei, wenn es in den nächsten Wochen morgens zunehmend dunkler werde. Jürgen Weber antwortete, dass die Stadt um eine Notbeleuchtung bemüht sei, „versprechen kann ich das aber nicht“.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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