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Besondere Auszeichnung für das JAG
„Bienenfreundliche Schule“

Rund 25 Schüler des Johannes-Althusius-Gymnasiums in Bad Berleburg nahmen jetzt das Siegel „bienenfreundliche Schule“ entgegen, das von einer Rundfunkanstalt vergeben wurde. Foto: Holger Weber
  • Rund 25 Schüler des Johannes-Althusius-Gymnasiums in Bad Berleburg nahmen jetzt das Siegel „bienenfreundliche Schule“ entgegen, das von einer Rundfunkanstalt vergeben wurde. Foto: Holger Weber
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howe Bad Berleburg. Außerschulischer Lernort, Arbeitsgemeinschaft, Engagement über das normale Maß des Lernens hinaus: Das sind immer Pfunde, mit denen Schulen wuchern können. Am Mittwoch freute sich das Johannes-Althusius-Gymnasium (JAG) in Bad Berleburg über eine besondere Auszeichnung. Stolz hielten die Schüler der Klassen 6 bis 9 das Siegel „bienenfreundliche Schule“ in die Höhe. Verdientermaßen, denn seit vielen Jahren ist das JAG eigentlich auf dem Umweltsektor mit seinen Schülern unterwegs.

Seit 2003 gibt es die Arbeitsgruppe Schulhofgestaltung, die sich um ein naturnäheres, tierfreundliches Gelände kümmert.

howe Bad Berleburg. Außerschulischer Lernort, Arbeitsgemeinschaft, Engagement über das normale Maß des Lernens hinaus: Das sind immer Pfunde, mit denen Schulen wuchern können. Am Mittwoch freute sich das Johannes-Althusius-Gymnasium (JAG) in Bad Berleburg über eine besondere Auszeichnung. Stolz hielten die Schüler der Klassen 6 bis 9 das Siegel „bienenfreundliche Schule“ in die Höhe. Verdientermaßen, denn seit vielen Jahren ist das JAG eigentlich auf dem Umweltsektor mit seinen Schülern unterwegs.

Seit 2003 gibt es die Arbeitsgruppe Schulhofgestaltung, die sich um ein naturnäheres, tierfreundliches Gelände kümmert. Biologie-Lehrerin Moira Weiß verriet im SZ-Gespräch, dass es heute noch Ehemalige aus den Anfangsjahren gebe, die hin und wieder vorbeischauten und sich nach dem Stand der Dinge erkundigten oder sogar mithelfen würden. „Das ist für mein Lehrerherz natürlich schön“, so Moira Weiß. Die engagierte Lehrerin versteht es, die Schüler mitzunehmen und für die Sache zu begeistern. Zuletzt, erzählte sie, habe man versucht, mit den selbst angebauten und angepflanzten Lebensmitteln sich einen Tag lang ernähren zu können. Das sei für die Schüler eine wichtige Erfahrung. Die AG Schulhofgestaltung tat sich für die Auszeichnung „bienenfreundliche Schule“ mit der AG Jungimker zusammen. Da liegt es nahe, dass sich eine weitere engagierte Frau um die Weiterbildung der Mädchen und Jungen kümmert. Juliane Berger ist nicht nur Schülermutter, die Wingeshäuserin ist auch engagierte Ehrenamtlerin und Hobby-Imkerin.

Vor einigen Jahren stellte die Schule auf Initiative von Juliane Berger im hinteren Bereich vier Bienenstöcke auf. Seitdem werden die Völker von der AG Jungimker betreut. Die Schulgelände-AG baute ein Insektenhotel und hält es instand. Weitere Inhalte sind das Anlegen von Obst-, Gemüse- und Blumenbeeten sowie einer Kräuterspirale. Bäume pflanzten die Schüler , außerdem bauten sie Nisthilfen für Vögel. „Die Naturschutzarbeit ist am JAG inzwischen deutlicher in Richtung Insekten- und besonders Bienenschutz gegangen“, sagt Moira Weiß. Dazu wurden vermehrt bienenfreundliche Pflanzen gepflanzt und gepflegt. Außerdem thematisiert die Pädagogin die Honigbiene als Nutztier im Biologieunterricht der Klasse 6. Juliane Berger wiederum freut sich im Sommer über die Besuche der Schüler bei ihren Bienenvölkern. Regelmäßig finden Imker-Schnupperkurse im Rahmen der Projekt- und Orientierungswoche statt. Den Einsatz nahm das JAG jetzt zum Anlass, sich für ein Siegel zu bewerben – ausgeschrieben von einer Rundfunkanstalt. Der wählte das Bad Berleburger Gymnasium als eine von sieben Schulen aus und lud die Kinder zum Bienen-Aktionstag nach Bergkamen ein.

100 Schulen hatten sich immerhin dafür beworben, insofern darf das JAG auf das Siegen „bienenfreundliche Schule“ sicher besonders stolz sein. In den nächsten Monaten sollen die aktivsten Schulen sogar im Fernsehen vorgestellt werden. Schulleiter Clemens Binder bewertete die Auszeichnung des Gymnasiums sehr positiv: „Ich freue mich auf die zukünftige Arbeit und auf zukünftige Ideen.“ Moira Weiß versicherte: „Wir werden weiterarbeiten an der Bienenfreundlichkeit“ – übrigens gemeinsam mit Biologie-Kollegin Katharina Hesse-Wohlfarth, die auch zum Team gehört.

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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