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Bad Berleburg
Brandschutzbedarfsplan beschlossen

Der Brandschutzbedarfsplan für Bad Berleburg wurde jetzt durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen.
  • Der Brandschutzbedarfsplan für Bad Berleburg wurde jetzt durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen.
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tika Bad Berleburg. Eine wahre Fleißarbeit der Verwaltung war die Neufassung des Brandschutzbedarfsplans – 132 Seiten umfasst das Werk und zeigt Ist- und Soll-Zustände auf, weist auf Risiken und Potenziale hin und definiert Ziele für die Zeit bis 2025. Obgleich die Stadtverordnetenversammlung den Plan am Montagabend im Bürgerhaus am Markt in Bad Berleburg verabschiedete, ist die Arbeit noch nicht abgeschlossen, wie Christoph Koch erläuterte. „Wir müssen bei der Risikoanalyse nacharbeiten“, erläuterte der Dezernent der Abteilung Planen, Bauen, Wohnen der Stadt Bad Berleburg. Dazu sei es nach gesetzlichen Vorgaben nötig, das Stadtgebiet in rund 330 Planquadrate zu unterteilen und zu analysieren, um Schutzziele künftig erreichen zu können.

tika Bad Berleburg. Eine wahre Fleißarbeit der Verwaltung war die Neufassung des Brandschutzbedarfsplans – 132 Seiten umfasst das Werk und zeigt Ist- und Soll-Zustände auf, weist auf Risiken und Potenziale hin und definiert Ziele für die Zeit bis 2025. Obgleich die Stadtverordnetenversammlung den Plan am Montagabend im Bürgerhaus am Markt in Bad Berleburg verabschiedete, ist die Arbeit noch nicht abgeschlossen, wie Christoph Koch erläuterte. „Wir müssen bei der Risikoanalyse nacharbeiten“, erläuterte der Dezernent der Abteilung Planen, Bauen, Wohnen der Stadt Bad Berleburg. Dazu sei es nach gesetzlichen Vorgaben nötig, das Stadtgebiet in rund 330 Planquadrate zu unterteilen und zu analysieren, um Schutzziele künftig erreichen zu können. „Danach müssen wir entsprechende Maßnahmen erarbeiten.“

Baumaßnahmen an Gerätehäusern der Freiwilligen Feuerwehr Bad Berleburg

Derzeit liegt unter anderem noch kein vollständiges Löschwasserversorgungskonzept vor – fraglich war aus Sicht von SPD-Mitglied Michael Sittler daher, wann dieses vorliegen soll und welche Auswirkungen es hat. Geplant ist, dass das Konzept in einem halben Jahr vorliegt, „natürlich kann es dann auch auf die Analyse Auswirkungen haben“, erläuterte Christoph Koch. Entscheidend aus Sicht der Stadt Bad Berleburg war zunächst vor allem, grundsätzlich eine genehmigte Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans vorzulegen. Denn das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat einen „Sonderaufruf Feuerwehrhäuser in Dörfern 2021“ aufgelegt. Die Stadt Bad Berleburg beabsichtigt für geplante Baumaßnahmen entsprechende Förderanträge zu stellen, benötigt dazu aber einen entsprechend gültigen Brandschutzbedarfsplan – die Weichen sind gestellt.

"Auswirkungen auf die Löschgruppen"

Nicht zuletzt mit Bezug auf Richstein wollte Michael Sittler – selbst Ortsvorsteher – wissen, ob und inwiefern mögliche Auswirkungen beraten werden und ob die einzelnen Löschgruppen mit dem Konzeptentwurf konfrontiert worden seien. Richstein etwa soll ein auf die Staffelbesatzung angepasstes Fahrzeug erhalten – künftig passen dann „nur“ noch sechs statt neun Einsatzkräfte in das Fahrzeug, das im Jahr 2022 zur Verfügung stehen soll. „Das ist doch ein Motivationshemmnis“, monierte Michael Sittler. Der Ortsvorsteher forderte die Verwaltung zudem auf, über die Schutzziele nachzudenken. „Das hat Auswirkungen auf die Löschgruppen, die Stadt und die Bürger“, konstatierte Michael Sittler. Die Schutzziele umfassen die Kriterien „Hilfssfrist“, „Funktionsstärke“ und „Erreichungsgrad“ und sind im Plan mit jeweils 80 Prozent festgelegt. „Künftig sollten wir das anders angehen – das Konzept wird uns schneller wieder auf dem Tisch liegen, als uns lieb ist.“
Dass das Konzept nach der Risikoanalyse noch einmal ein Thema ist, verhehlte Bernd Fuhrmann nicht. „Besser wäre es aber gewesen, die Aspekte im Fachausschuss vorzutragen – dort waren die Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort. Unsere Aufgabe ist es aber natürlich, über Schutzziele zu diskutieren. Innerhalb der Löschgruppen wurde das Konzept diskutiert“, erklärte der Bad Berleburger Bürgermeister. Die definierten 80 Prozent seien jedoch der gesetzliche Mindestwert, betonte Christoph Koch. Aber: „Wenn die Risikoanalyse vorliegt, ist das Konzept natürlich weiterhin dynamisch.“
Derweil bezeichnete der scheidende CDU-Fraktionsvorsitzende Eberhard Friedrich das Konzept als „gut erarbeitet“. Susanne Bald von den Grünen hat „in direkten Gesprächen den Eindruck gewonnen“, dass die Verantwortlichen „außerordentlich gut arbeiten“ würden – daher habe sie Vertrauen gewonnen.

Autor:

Timo Karl (Redakteur) aus Erndtebrück

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