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Glasfaseranschlüsse an Schulen im Berleburger Stadtgebiet
Breitband für alle Schüler

Über den vorliegenden Förderbescheid für den Glasfaseranschluss an vier Grundschulen im Berleburger Stadtgebiet freuten sich (v. l.) Breitbandkoordinator Manuel Spies, Bürgermeister Bernd Fuhrmann, Claudia Keßler als Leiterin der Grundschule Aue-Wingeshausen sowie Stefan Glusa als Geschäftsführer der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH.
  • Über den vorliegenden Förderbescheid für den Glasfaseranschluss an vier Grundschulen im Berleburger Stadtgebiet freuten sich (v. l.) Breitbandkoordinator Manuel Spies, Bürgermeister Bernd Fuhrmann, Claudia Keßler als Leiterin der Grundschule Aue-Wingeshausen sowie Stefan Glusa als Geschäftsführer der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH.
  • Foto: Björn Weyand
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

bw Aue/Wingeshausen. Dass die Digitalisierung in den Schulen vom Breitbandanschluss bis hin zu den Endgeräten dringend erforderlich ist, haben die letzten Corona-Monate bewiesen. Beim Homeschooling stießen nicht nur die Schulen an ihre Grenzen, manche Schüler blieben auch zurück, weil sie daheim nicht mit der nötigen Technik ausgerüstet waren. Die Stadt Bad Berleburg forciert den Anschluss ihrer Schulen an das Glasfasernetz und nutzt dafür jeden sich bietenden Fördertopf. Jetzt liegt der Förderbescheid für vier weitere Grundschulen vor: für die Schule am Burgfeld in der Kernstadt sowie für die Standorte Berghausen, „Im Odeborntal“ Schüllar-Wemlighausen und Aue-Wingeshausen.

bw Aue/Wingeshausen. Dass die Digitalisierung in den Schulen vom Breitbandanschluss bis hin zu den Endgeräten dringend erforderlich ist, haben die letzten Corona-Monate bewiesen. Beim Homeschooling stießen nicht nur die Schulen an ihre Grenzen, manche Schüler blieben auch zurück, weil sie daheim nicht mit der nötigen Technik ausgerüstet waren. Die Stadt Bad Berleburg forciert den Anschluss ihrer Schulen an das Glasfasernetz und nutzt dafür jeden sich bietenden Fördertopf. Jetzt liegt der Förderbescheid für vier weitere Grundschulen vor: für die Schule am Burgfeld in der Kernstadt sowie für die Standorte Berghausen, „Im Odeborntal“ Schüllar-Wemlighausen und Aue-Wingeshausen.

80-prozentige Förderung

Genau dort freuten sich am Dienstag die Beteiligten darüber, dass der Bescheid zur 80-prozentigen Förderung des Ausbaus, der insgesamt 235 000 Euro für alle vier Schulen kostet, so schnell aus Arnsberg vorlag. Tatsächlich sei der Antrag erst im Juni gestellt worden, verriet Bürgermeister Bernd Fuhrmann: „Das ist sehr schnell gewesen.“ Es sei überhaupt keine Frage, dass die Schulen dringend an die Datenautobahn angeschlossen werden müssten. Deutschland sei da leider im europäischen Vergleich nicht gerade ganz vorne dabei. Selbstverständlich müssten Kinder so früh wie möglich den Zugang zu modernen Medien erhalten und den kritischen Umgang mit selbigen erlernen, meinte Fuhrmann.

Ein gutes halbes Jahr für die Umsetzung

Der Bad Berleburger Breitbandkoordinator Manuel Spies wies darauf hin, dass die Stadt sich bislang an allen Förderverfahren beteiligt habe. Die Grundschule in Elsoff wird über einen anderen Topf angeschlossen, die drei weiterführenden Schulen und die Grundschule Dotzlar sind Teil im nächsten Förderprogramm des Bundes. Bernd Fuhrmann sprach in dem Zusammenhang von einem Förderdschungel. Der Anschluss der vier Grundschulen soll zeitnah erfolgen, wie Manuel Spies erläuterte, „darüber sind wir sehr froh“. Die Umsetzung ist auf einer Zeitschiene von einem halben Jahr vorgesehen, hinzu kommt jedoch noch die Verkabelung in den Schulen, die es zu erneuern gilt. Auch hierfür laufen die Vorbereitungen und Ausschreibungen. Die Grundschule in Aue-Wingeshausen sei insgesamt die aufwändigste der vier Breitbandausbau-Maßnahmen.

Breitband für 134 Schulen in Siegen-Wittgenstein

Bernd Fuhrmann bedankte sich bei der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH für die Zusammenarbeit in diesem Verfahren. Deren Geschäftsführer Stefan Glusa verriet, dass sich in ganz Südwestfalen 32 Kommunen an diesem Förderprogramm beteiligt haben und so insgesamt 134 Schulen angeschlossen werden – im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein sind es allein 41 Schulen. Über 8 Millionen Euro fließen aus dem NRW-Wirtschaftsministerium nach Südwestfalen. Glasfaserleitungen seien nicht limitiert, es werde deshalb genug Breitband für jeden Schüler geben, versprach Stefan Glusa.

Endgeräte sind auch wichtig

Rosige Zukunftsaussichten für Grundschulleiterin Claudia Keßler: „Wir freuen uns über den Dampf, der hier nun gemacht wird.“ Wichtig seien im nächsten Schritt allerdings auch die Endgeräte, „die benötigen wir ganz dolle“. Denn auf den bisherigen Geräten läuft das Programm „Logineo“ nicht, mit dem Lehrer und Schüler arbeiten möchten. Die Stadt arbeitet indes auch an der Lösung in Sachen Endgeräte, die in dem Fall Tablets werden. Und nicht zuletzt bastelt die Stadt gemeinsam mit dem Kreis am Paket für das nächste Förderprogramm – den sogenannten 6. Call, mit dem unterversorgte Bereiche mit Breitband versorgt werden sollen. Der Finanzbedarf allein für Bad Berleburg liegt dafür bei 20 Millionen Euro. Dass die Stadt den Eigenanteil dafür tragen werde, darüber besteht laut Bernd Fuhrmann in der Politik Konsens.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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