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"Große Helle"
Bürger aus Diedenshausen setzen Schutzhütte instand

15 Diedenshäuser schlossen sich zusammen, um die alte Wanderschutzhütte „Große Helle“ wieder aufzubauen. Dafür war der Förderantrag für den Heimat-Scheck der NRW-Landesregierung hilfreich.
  • 15 Diedenshäuser schlossen sich zusammen, um die alte Wanderschutzhütte „Große Helle“ wieder aufzubauen. Dafür war der Förderantrag für den Heimat-Scheck der NRW-Landesregierung hilfreich.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

howe/sz Diedenshausen. „Eine gute Mischung aus vielen Fachleuten“, wie Dirk Homrighausen im SZ-Gespräch sagt, das ist das Rezept für eine nigelnagelneue Wanderschutzhütte in Diedenshausen. Vom Wanderparkplatz „Teiche“ aus erreicht man in etwa der Hälfte der drei Kilometer langen Rundwanderstrecke die Hütte. Die fällt natürlich schon von Weitem ins Auge. Das frische Douglasie-Holz strahlt förmlich aus dem Wald. Die alte Wanderhütte hatte ihre Jahre auf dem Buckel. 40 an der Zahl. Von zwei Diedenshäusern wurde sie damals in Eigeninitiative erstellt. Das raue Klima nagte aber an der Substanz. Im Laufe der Jahre setzte die Witterung der Hütte so sehr zu, dass diese kaum noch genutzt werden konnte.

howe/sz Diedenshausen. „Eine gute Mischung aus vielen Fachleuten“, wie Dirk Homrighausen im SZ-Gespräch sagt, das ist das Rezept für eine nigelnagelneue Wanderschutzhütte in Diedenshausen. Vom Wanderparkplatz „Teiche“ aus erreicht man in etwa der Hälfte der drei Kilometer langen Rundwanderstrecke die Hütte. Die fällt natürlich schon von Weitem ins Auge. Das frische Douglasie-Holz strahlt förmlich aus dem Wald. Die alte Wanderhütte hatte ihre Jahre auf dem Buckel. 40 an der Zahl. Von zwei Diedenshäusern wurde sie damals in Eigeninitiative erstellt. Das raue Klima nagte aber an der Substanz. Im Laufe der Jahre setzte die Witterung der Hütte so sehr zu, dass diese kaum noch genutzt werden konnte. Eine Restaurierung oder Erneuerung war schon seit längerem beschlossene Sache, jedoch fehlten noch die notwendigen Mittel. „In 2019 hatten wir schon die Überlegung“, verrät Dirk Homrighausen. Jetzt steht sie und erstrahlt in vollem Glanz.

Diedenshäuser krempeln selbst die Ärmel hoch

Ursprünglich sollte die Instandsetzung durch Fachfirmen erfolgen, was jedoch kostenmäßig einfach nicht zu stemmen gewesen wäre. Also beantragte Dirk Homrighausen den „Heimat-Scheck“ der NRW-Landesregierung. Damit wurde den Diedenshäusern eine Tür geöffnet, womit die weitere Planung fortgeführt werden konnte. „Wir haben beschlossen, alle anstehenden Arbeiten komplett in Eigenleistung zur erfüllen.“ In Einzelfällen konnten noch auf kleinere Sachspenden zurückgegriffen werden, um dem gesteckten Kostenrahmen gerecht zu werden.

Schutzhüte Diedenshausen mit Holz der Douglasie gebaut

Nach dem Abriss der baufälligen Substanz erfolgten das Planieren der Grundfläche sowie das Erstellen der Bodenfläche mit entsprechender Verankerung. Parallel dazu wurde schon die Konstruktion des Holzaufbaus vorangetrieben, was mit dem Anfertigen der Zeichnungen sowie dem anschließenden Zimmern der Tragkonstruktion einherging. Auch wurden sämtliche rohen Holzflächen einer gründlichen Nachbearbeitung unterzogen, um eine ansprechendere Optik zu erhalten. Zum Einsatz kam eine Holzsorte, die den hiesigen Wetterbedingungen standhält und somit keine zusätzliche Pflege benötigt: die Douglasie. Auch wurde darauf geachtet, vorzugsweise regionale Lieferanten auszuwählen.
„Gerne haben sich die Helfer aus Diedenshausen zusammengeschlossen, um an diesem Vorhaben mitzuwirken.“ Und noch besser: Damit setzten die Diedenshäuser wieder ein Beispiel einer „gut funktionierenden Zusammenarbeit von vielen Helfern aus dem Ort“. Das Zurückgreifen auf die entsprechenden Fachkompetenzen, zum Ausführen der vielen verschiedenen handwerklichen Arbeiten war sehr von Vorteil. „Ein großes Lob und Dank gilt an dieser Stelle nochmals an die vielen helfenden Hände, ohne deren Engagement, dieses Projekt nicht realisierbar gewesen wäre.“ In Zukunft wird die Wanderhütte, wie in der Vergangenheit wieder viele Wanderer mit einer Rastmöglichkeit und einem weiten Blick in Richtung der hessisch, nordöstlichen Bergketten erfreuen. Die geografische Höhe liegt bei 651 Meter, der Standort ist somit unweit der höchsten Erhebung, der „Großen Helle“ (674 Meter) entfernt.

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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