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Um- und Anbauarbeiten am alten und neuen Kino
Das „Capitol“ nimmt Fahrt auf

Eine Baustelle, die in der Bad Berleburger Stadtmitte natürlich großes Interesse auf sich zieht: Seit dieser Woche wird das „Capitol“ im Herrengarten komplett entkernt.
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  • Eine Baustelle, die in der Bad Berleburger Stadtmitte natürlich großes Interesse auf sich zieht: Seit dieser Woche wird das „Capitol“ im Herrengarten komplett entkernt.
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  • hochgeladen von Klaus-Jürgen Menn (Redakteur)

vö Bad Berleburg.  Es ist eines der spannendsten Projekte in Bad Berleburg derzeit: der Um- und Anbau des „Capitol“-Kinos im Herrengarten. Das liegt zum einen daran, dass sich die Baustelle in zentraler Lage – direkt am Gymnasium – befindet, hat aber zum anderen auch damit zu tun, dass viele Berleburger mit diesem Ort tolle Erinnerungen verbinden. Und, nicht zu vergessen: Die Menschen wollen für den Kino-Genuss einfach nicht in die Weltgeschichte fahren.

Ganz so weit, dass morgen oder übermorgen die ersten Filme im Herrengarten zu sehen sind, ist das Vorhaben noch nicht. Die Eröffnung soll im Jahr 2022 gefeiert werden. Aber die Arbeiten haben bereits ordentlich Fahrt aufgenommen. Seit dieser Woche wird das Kino entkernt, die Firma Womelsdorf hat entsprechendes Gerät aufgefahren.

Bad Berleburg.  Es ist eines der spannendsten Projekte in Bad Berleburg derzeit: der Um- und Anbau des „Capitol“-Kinos im Herrengarten. Das liegt zum einen daran, dass sich die Baustelle in zentraler Lage – direkt am Gymnasium – befindet, hat aber zum anderen auch damit zu tun, dass viele Berleburger mit diesem Ort tolle Erinnerungen verbinden. Und, nicht zu vergessen: Die Menschen wollen für den Kino-Genuss einfach nicht in die Weltgeschichte fahren.

Ganz so weit, dass morgen oder übermorgen die ersten Filme im Herrengarten zu sehen sind, ist das Vorhaben noch nicht. Die Eröffnung soll im Jahr 2022 gefeiert werden. Aber die Arbeiten haben bereits ordentlich Fahrt aufgenommen. Seit dieser Woche wird das Kino entkernt, die Firma Womelsdorf hat entsprechendes Gerät aufgefahren. Firmen-Chef Christian Womelsdorf: „Dieses Projekt wird ein riesiger Gewinn für Bad Berleburg. Wenn hier alles fertig ist, entsteht ein neuer Anlaufpunkt.“ Er sei froh, so der Bauunternehmer, dass das Vorhaben mit Unternehmen aus der Region bewegt werde.
Carolin Lünser, die Projektleiterin, sagte auf Anfrage, dass es in wenigen Tagen noch einen offiziellen Baustart geben solle. Natürlich liefen vorbereitende Maßnahmen, „aber der Baubeginn folgt noch“. Es mache einfach riesigen Spaß, ein Teil dieses wunderschönen Projektes zu sein: „Alle, die damit zu tun haben, machen das mit großer Begeisterung.“

Multifunktionale Veranstaltungsorte

Eine Euphorie, die sich längst auf die Bevölkerung übertragen hat. Erhalten werden sollen die drei „Captitol“-Säle nicht nur als klassisches Kino, sondern auch als multifunktionale Veranstaltungsorte. Saal 1 wird mit einer Bühne ausgestattet, die Theater oder Kabarett Raum bietet. Der gastronomische Bereich soll in einem lichtdurchfluteten Bau auf dem Vorplatz Raum finden. Die Arbeiten dafür sollen schon in Kürze starten.

Den Aspekt der Nachhaltigkeit lassen die Investoren nicht außen vor: „Wir gehen stark in Richtung autarke Energieversorgung. Dafür ist ein Konzept notwendig“, verriet Christian Kocherscheidt, als die Planungen bekannt wurden. Damit sich die unterschiedlichen Nutzungen nicht sprichwörtlich im Wege stehen, kommt dem Thema Schallschutz große Bedeutung zu. Natürlich soll das Kino das zentrale Element bleiben. „Wir wollen nicht nur ein Kino schaffen, sondern einen Erlebnisraum für Veranstaltungen“, betonte auch Carolin Lünser vor Monaten.

 "Kino gehört zur Identität dieser Kleinstadt"

„Das Kino kenne ich schon, seitdem ich ein kleines Kind war“, verriet Christian Kocherscheidt seinerzeit beim Pressetermin. Daraus sei auch der Antrieb entstanden: „Ejot ist ein wesentlicher Arbeitgeber in der Region. Das Kino gehört zur Identität dieser Kleinstadt – so eine Kulturstätte muss einfach erhalten werden. Wir sehen, dass sich dieser Ort auf die Menschen und unsere Mitarbeiter positiv auswirkt. Deswegen haben wir gar nicht gezögert, in dieses Projekt zu investieren, um damit der Stadt einen wichtigen Veranstaltungsort zurückzugeben.“

Das ist das Selbstverständnis der mittelständischen Unternehmen, die für diese Region so prägend sind. „Es liegt an uns, dass die Leute gerne kommen. Zudem stärken wir damit den Tourismus“, prognostizierte Christian Kocherscheidt. Das „Capitol“ war nie ein normales Kino – sondern eine wahrhafte Institution, ein Ort zum Gernehaben. Es kann wahrlich nicht überraschen, dass die berühmten lila Kinosessel, die vor Monaten zugunsten des Jugendfördervereins abgegeben wurden, weg gingen wie die berühmten warmen Brötchen.

Eine Baustelle, die in der Bad Berleburger Stadtmitte natürlich großes Interesse auf sich zieht: Seit dieser Woche wird das „Capitol“ im Herrengarten komplett entkernt.
 Die Firma Womelsdorf hat schweres Gerät aufgefahren.
Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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