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Heiligabend nicht allein in Raumland
„Das hat eben etwas von echter Weihnacht“

Ingo Hackler übernahm die musikalische Begleitung bei „Heiligabend nicht allein“ in Raumland. Foto: fhe
  • Ingo Hackler übernahm die musikalische Begleitung bei „Heiligabend nicht allein“ in Raumland. Foto: fhe
  • hochgeladen von Björn Weyand (Redakteur)

fhe Raumland. Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern – das ist seit zwölf Jahren der Gedanke hinter „Heiligabend nicht allein“. Die Evangelische Kirchengemeinde Raumland lädt jedes Jahr am 24. Dezember in ihr Gemeindehaus ein, um Menschen, die den Weihnachtsabend sonst allein verbringen würden, Gesellschaft und Besinnlichkeit zu schenken. Damals von Initiatorin Luise Dickel ins Leben gerufen, ist es den Organisatoren auch weiterhin ein Anliegen, die Aktion am Leben zu erhalten – und das geschieht in Raumland wie selbstverständlich. Neben Pfarrer Dr. Dirk Spornhauer, Adelheid Böhl und Ingo Hackler ergänzt seit diesem Jahr auch Krankenhaus-Seelsorgerin Claudia de Wilde das Team. Darüber hinaus sind mit dem angebotenen Abholdienst weitere ehrenamtliche Helfer im Einsatz.

fhe Raumland. Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern – das ist seit zwölf Jahren der Gedanke hinter „Heiligabend nicht allein“. Die Evangelische Kirchengemeinde Raumland lädt jedes Jahr am 24. Dezember in ihr Gemeindehaus ein, um Menschen, die den Weihnachtsabend sonst allein verbringen würden, Gesellschaft und Besinnlichkeit zu schenken. Damals von Initiatorin Luise Dickel ins Leben gerufen, ist es den Organisatoren auch weiterhin ein Anliegen, die Aktion am Leben zu erhalten – und das geschieht in Raumland wie selbstverständlich. Neben Pfarrer Dr. Dirk Spornhauer, Adelheid Böhl und Ingo Hackler ergänzt seit diesem Jahr auch Krankenhaus-Seelsorgerin Claudia de Wilde das Team. Darüber hinaus sind mit dem angebotenen Abholdienst weitere ehrenamtliche Helfer im Einsatz. Ungebrochen ist auf der einen Seite das Engagement der Organisatoren – und auf der anderen Seite die Dankbarkeit und Freude jener Menschen, die das Angebot der Kirchengemeinde dankend annehmen.

15 Anmeldungen aus ganz Wittgenstein waren bereits im Vorfeld eingegangen – für spontane Gäste steht das Gemeindehaus aber ebenfalls offen. Allein am Weihnachtsabend sind die Besucher aus den verschiedensten Gründen: Sei es, weil die Familie erst an den folgenden Weihnachtstagen zu Besuch kommt, für einen kurzen Besuch zu weit weg wohnt, kein Kontakt mehr zu den Angehörigen besteht oder diese bereits verstorben sind. Fest steht für die Organisatoren aber eines: In Raumland ist jeder willkommen. Viele der Gäste kommen bereits seit einigen Jahren zu „Heiligabend nicht allein“, andere wiederum finden den Weg zum ersten Mal in das Gemeindehaus. Eingeladen waren die Gäste bereits zum Gottesdienst am Nachmittag in der Raumländer Kirche – von da aus waren es dann nur ein paar Schritte bis in den festlich geschmückten Gemeindehaus-Raum, auf dessen liebevoll dekorierten Tischen bereits Kaffee, Plätzchen und Christstollen warteten.

Auch das Angebot zum gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern wird von den Gästen gerne angenommen. Besonders weihnachtlich wurde das Singen in der Gemeinschaft durch die Gitarren-Begleitung von Ingo Hackler. Mit vorgelesenen Geschichten und Erzählungen war zusätzlich für interessante Gesprächsthemen an den Tischen gesorgt. Eine große Freude bereitete später am Abend dann das eigens von Pfarrer Dirk Spornhauer zubereitete Festessen – für den Raumländer Pfarrer ging es nach dem Gottesdienst wortwörtlich direkt von der Kirche in die Küche. Nach einer Rindfleischsuppe zur Vorspeise hatte er sich wieder ein wahres Festtagsmenü für seine Gäste ausgedacht. In Raumland zählt jeder Einzelne, dem mit der Aktion ein besinnlicher Abend in Gesellschaft statt in Einsamkeit ermöglicht werden konnte. Denn, so brachte Pfarrer Dirk Spornhauer den Gedanken von „Heiligabend nicht allein“ auf den Punkt: „Das hat eben was von echter Weihnacht“.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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