»De Millionenquelle« sprudelt in Dotzlar

Heinerländer Amateurbühne plant acht Aufführungen / Die Premiere findet morgen statt

sz Dotzlar. Vor den Toren der kleinen Gemeinde Schnakebach spielt das Theaterstück »De Millionequelle«, das die Heinerländer Amateurbühne ihrem Publikum im Rahmen von acht Aufführungen in der Kulturhalle »Wittgenstein« in Dotzlar präsentiert. Die Laienschauspieler sprechen auf der Bühne selbstverständlich »Dutzelarer Platt« und es gibt wieder viel zu lachen. Premiere feiert das Stück morgen, 27. Oktober.

Zum Inhalt: Landwirt Ewald fürchtet aus zweierlei Gründen um die Zukunft seines Hofes. Zum einen liegt das Anwesen mit all seinen Grundstücken im Naturschutzgebiet und kann deshalb nicht mehr bewirtschaftet werden. Zum anderen zeigt »Stammhalter« Stefan sehr zum Verdruss seines Vaters keinerlei Interesse am weiblichen Geschlecht und damit an der Suche nach der künftigen Bäuerin. Sämtliche Werbungsversuche von Franziska, der aufdringlichen, aber gutmütigen Tochter des Nachbarbauern, lassen ihn von einer Bindung eher zurückschrecken. Auch die neugierige und schwatzhafte Briefträgerin Barbara, die für allerhand verwirrenden Dorftratsch sorgt, fördert nicht gerade sein Interesse an einer Beziehung.

Ein völlig anderes Interesse am Weiler Hof zeigt jedoch der ehrgeizige Bürgermeister Siegfried Schiewer. Sein Stellvertreter und Busenfreund Robert Rumpel hat nämlich einen genialen Plan. Der selbst ernannte Wünschelrutengänger ist aufgrund eigener Grabungen überzeugt, dass direkt unter dem Naturschutzgebiet eine gewaltige Thermalquelle sprudelt, die der Gemeinde als Thermal- und Kurstadt ungeahnte Einnahmequellen sichern könnte. Sein primäres Interesse liegt natürlich darin, als Bauunternehmer mit zahlreichen fetten Bauaufträgen der Gemeinde rechnen zu können. Bürgermeister Schwierer ist von Rumpels Plan hin und weg und beschließt: Der Weiler Hof samt Naturschutzgebiet muss für das ehrgeizige Projekt Thermal-, Kur- und Bäderlandschaft weichen. Doch er hat sich zu früh gefreut und die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Und auch Lisa Lämmlein, die engagierte Vorsitzende des örtlichen Naturschutzvereins, hat ein Wörtchen mitzureden.

Ob Landwirt Ewald am Ende seinen Hof retten kann oder die Stadtobersten ihren Traum einer Thermalquelle verwirklichen können - das erfahren die Zuschauer bei einer der Aufführungen der Heinerländer Amateurbühne, die zu folgenden Terminen stattfinden: morgen, 27. Oktober, 20 Uhr, Samstag, 28. Oktober, 20 Uhr, Sonntag, 29. Oktober, 17 Uhr, Donnerstag, 2. November, 20 Uhr, Freitag, 3. November, 20 Uhr, Samstag, 4. November, 15 und 20 Uhr, Sonntag, 5. November, 17 Uhr. Karten gibt es bei Heidi Jansohn, Tel. (02751) 5995, und an der Abendkasse

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