SZ

Bad Berleburg will Krieger- zu einem Friedensdenkmal weiterentwickeln
Denkmal bleibt originalgetreu erhalten

Denkmal am Goetheplatz: Die Statue wurde von Bildhauer Arnold Kühne entworfen und soll originalgetreu, aber nicht unkommentiert aufgestellt werden.
  • Denkmal am Goetheplatz: Die Statue wurde von Bildhauer Arnold Kühne entworfen und soll originalgetreu, aber nicht unkommentiert aufgestellt werden.
  • Foto: Archiv
  • hochgeladen von Klaus-Jürgen Menn (Redakteur)

vc Bad Berleburg. Die Baufortschritte am Bad Berleburger Goetheplatz lassen auch die Rückkehr eines Denkmals näher rücken, das in der Stadt an der Odeborn zu Kontroversen geführt hat. Der Bauausschuss der Stadt Bad Berleburg beschäftigte sich am Dienstagabend mit einem Antrag der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Hintergrund war die im Dezember 2018 beschlossene „Vitalisierung des Goetheplatzes“.
Die Grünen erinnerten in ihrer Antragsbegründung daran, dass die Beschlusslage sei, das vom Bildhauer Arnold Kühne geschaffene Kaiser und Kriegerdenkmal zu erhalten, aber zum Friedensdenkmal weiterzuentwickeln. In ihrer Antwort auf den Antrag gab die Verwaltung einen Sachstand zum Goetheplatz wieder. Die Baumaßnahmen am Goetheplatz gingen nun in die Endphase.

vc Bad Berleburg. Die Baufortschritte am Bad Berleburger Goetheplatz lassen auch die Rückkehr eines Denkmals näher rücken, das in der Stadt an der Odeborn zu Kontroversen geführt hat. Der Bauausschuss der Stadt Bad Berleburg beschäftigte sich am Dienstagabend mit einem Antrag der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Hintergrund war die im Dezember 2018 beschlossene „Vitalisierung des Goetheplatzes“.
Die Grünen erinnerten in ihrer Antragsbegründung daran, dass die Beschlusslage sei, das vom Bildhauer Arnold Kühne geschaffene Kaiser und Kriegerdenkmal zu erhalten, aber zum Friedensdenkmal weiterzuentwickeln. In ihrer Antwort auf den Antrag gab die Verwaltung einen Sachstand zum Goetheplatz wieder. Die Baumaßnahmen am Goetheplatz gingen nun in die Endphase. Es stünden nun die Umsetzungen im inneren Bereich an. Hier nannte die Stadtverwaltung die Herstellung der Brunnenanlage, die Maßnahmen der Versorgungstechnik und die geplante Bepflanzung als weitere Schritte. Auch die Auswahl „ergonomisch geformter Sitzmöbel“ fand ihren Weg in der Antwort der Verwaltung. In der Antwort aus dem Rathaus wurde vom „Aufstellen eines Friedensdenkmals“ mit Blick auf das bisherige „Kriegerdenkmal“ gesprochen.

Arbeitsgruppe schon 20129 gegründet

Die Verwaltung wies hier auf die Arbeitsgruppe hin, die bereits 2019 in einem öffentlichen Prozess gegründet worden sei. Diese beschäftige sich auch mit der Gestaltung und der inhaltlichen Präsentation des Denkmals. Das Denkmal sollte nach Aussage der Verwaltung eine Perspektivänderung erfahren. Ein Denkmal müsse aber in seiner ursprünglichen Form erhalten bleiben. Dennoch wolle man es nicht unkommentiert aufstellen. Die Kommune betonte: „Es soll eine Weiterentwicklung zum Friedensdenkmal im historischen Kontext aus heutiger Bewertung stattfinden. Diese soll adäquat und zeitgemäß umgesetzt werden“.
In ihrem Antrag hatten die Grünen auch die Forderung aufgestellt, sich eng mit dem Amt für Denkmalpflege des Landschaftsverbands Westfalen Lippe (LWL) abzustimmen.
Nun hatte der Landschaftsverband bereits geantwortet und betonte dabei, dass der Denkmalwert nur erhalten bleibe, wenn das Denkmal originalgetreu aufgebaut werde. Die einzig zulässige Veränderung sei die Anpassung an das neue Höhenniveau des Goetheplatzes. Dr. Felix Riedel von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen nannte die Entscheidung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe „nicht nachvollziehbar“. Schlussendlich akzeptierte die antragstellende Fraktion der Grünen aber die Antwort der Bad Berleburger Verwaltung. Über den Antrag wurde daher nicht abgestimmt.

Autor:

SZ Redaktion aus Siegen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

5 folgen diesem Profil
Themenwelten
Die Siegener Zeitung begrüßt den Lenz mit einem Sonder-Abo: Sparen Sie drei Monate lang mit unserem Frühlings-Abo.

SZ+ informiert schnell und gut
Mit dem Frühlings-Abo drei Monate sparen

Der Frühling hat - kalendarisch- begonnen und die Siegener Zeitung begrüßt den Lenz mit einem Sonder-Abo: Sparen Sie drei Monate lang mit unserem Frühlings-Abo. Verlässliche Informationen trotz unruhiger Corona-LageIn diesem einmal mehr besonderen Jahr sehnen sich viele Menschen noch mehr nach den ersten Frühlingsboten. Ist doch mit den steigenden Temperaturen, den kräftiger werdenden Sonnenstrahlen und dem Aufblühen der Natur im zweiten Jahr der Corona-Pandemie noch mehr Hoffnung verbunden als...

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen