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Freundeskreis trifft sich wieder
Diakonische Arbeit stets unterstützt

Barbara Kümmel, Heike Pöppel, Gisela Janetscheck, Ulrike Kloft, Claudia Latzel-Binder, Nataliya Praedel-Hel, Anja Irle, Claudia Braun unterstützen den Freundeskreis Diakonische Arbeit mit ihrer Vorstandsarbeit.
  • Barbara Kümmel, Heike Pöppel, Gisela Janetscheck, Ulrike Kloft, Claudia Latzel-Binder, Nataliya Praedel-Hel, Anja Irle, Claudia Braun unterstützen den Freundeskreis Diakonische Arbeit mit ihrer Vorstandsarbeit.
  • Foto: Kirchenkreis
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

vc Schüllar/Wemlighausen. Den Freundeskreis diakonische Arbeit gibt es nun seit über 26 Jahren. Eine Zeit, in der sich der Verein um den Ambulanten Hospizdienst, den Palliativpflegedienst und die diakonische Gemeindemitarbeit verdient gemacht hat. Der Verein unterstützte Jahr für Jahr Projekte der drei genannten Institutionen und ermöglichte dort einige Vorhaben. Zuletzt konnte der Verein anderthalb Jahre nicht tagen, was der Pandemie geschuldet war. Vorsitzende ist Ulrike Kloft, die nun wieder zur Jahresbilanz einladen konnte. Was ist aus der Arbeit des Freundeskreises über all die Jahre geworden?
Für Palliativdienst fehlt das PersonalEine Veränderung im Umfeld des Freundeskreises brachte die Jahreshauptversammlung zutage.

vc Schüllar/Wemlighausen. Den Freundeskreis diakonische Arbeit gibt es nun seit über 26 Jahren. Eine Zeit, in der sich der Verein um den Ambulanten Hospizdienst, den Palliativpflegedienst und die diakonische Gemeindemitarbeit verdient gemacht hat. Der Verein unterstützte Jahr für Jahr Projekte der drei genannten Institutionen und ermöglichte dort einige Vorhaben. Zuletzt konnte der Verein anderthalb Jahre nicht tagen, was der Pandemie geschuldet war. Vorsitzende ist Ulrike Kloft, die nun wieder zur Jahresbilanz einladen konnte. Was ist aus der Arbeit des Freundeskreises über all die Jahre geworden?

Für Palliativdienst fehlt das Personal

Eine Veränderung im Umfeld des Freundeskreises brachte die Jahreshauptversammlung zutage. Ein wichtiges Feld für die Unterstützung war seit 2008 für den Förderverein die Arbeit des Palliativdienstes. Wie Birgit Niehaus-Malytczuk, Geschäftsführerin der Diakonie Wittgenstein, berichtete, kann die Arbeit des Dienstes nicht fortgesetzt werden. Dazu fehle das Personal. Die allgemeine ambulante Pflege des Diakonischen Werkes Wittgenstein übernehme jedoch weiterhin die Grund- und Behandlungspflege. Wie Karin Schneider berichtete, konnte nach 80 Erstkontakten bei 75 Menschen die Begleitung abgeschlossen werden. Die Betreuung der Menschen oblag Karin Schneider, Lisa Bohne-Rompel, Tanja Onken und Heike Abdel Karim.

Herzblut und Zukunftsvision

Nach anderthalb Jahren endlich zusammen tagen und miteinander sprechen – darüber freute sich am Dienstagabend die Vorsitzende Ulrike Kloft ganz besonders. Dazu passte auch der ausgewählte Tagungsort. „Wie schön, dass wir heute Abend hier als Gäste in der Odebornskirche sitzen. Diese Kirche soll zu einer Überlebenskirche für Menschen in besonderen Lebenssituationen, insbesondere nach dem Verlust eines lieben Menschen, werden.“
Die Vorsitzende wendete sich auch an die Gründungsmitglieder. „Sie haben sich mit viel Herzblut und ihrer Zukunftsvision auf den Weg gemacht, einen Förderverein zur Unterstützung diakonischer Arbeitsfelder des Diakonischen Werkes zu gründen. Mit viel Engagement und Einsatz und oft in aller Stille wurde dieser Verein durch zweieinhalb Jahrzehnte von manchem Gefährten unterstützt, begleitet und getragen“, betonte Ulrike Kloft, die die langjährige Unterstützung des Freundeskreises für die Palliativarbeit, den Ambulanten Hospizdienst und die diakonische Gemeindearbeit nochmals in Erinnerung rief.

Kontinuität im Vorstand

Einen weiteren Wermutstropfen gab es dann doch. „Diesen 25-jährigen Geburtstag wollten wir gemeinsam feiern und zum anderen auch dazu nutzen, den Förderverein öffentlich stärker in den Blickpunkt zu rücken. Alle Planungen hierzu wurden durch die Corona-Pandemie zunichte gemacht“, berichtete Ulrike Kloft.
Kontinuität ist weiterhin wichtig: Die Vorsitzende Ulrike Kloft wurde, wie die
2. stellv. Vorsitzende Claudia Latzel-Binder, wiedergewählt. Neu im Amt ist Anja Irle, die von der Versammlung einstimmig zur Schriftführerin gewählt wurde. Kassenwartin Barbara Kümmel konnte sich über eine Wiederwahl freuen. In den Reihen der Beisitzer wurde Klaus Braun bestätigt.
Neu gewählt wurden Nataliya Praedel-Hel aus Bad Berleburg, Gisela Janetscheck aus Hesselbach und Claudia Braun aus Erndtebrück.

Diesen 25-jährigen Geburtstag
wollten wir gemeinsam feiern.
Ulrike Kloft
Vorsitzende des
Freundeskreises Diakonische Arbeit

Die Arbeitsbereiche diakonische Gemeindearbeit und die diakonische Hospizarbeit standen im vergangenen Jahr vor Herausforderungen in der Pandemie, haben sich laut vorliegender Berichte aber darauf eingestellt. Bei der diakonischen Gemeindearbeit sei es zu einer Zunahme um 1379 Besuchs- und vor allem Telefonkontakten gekommen. Die Gemeindemitarbeiterinnen hätten aufgrund der gravierenden Kontaktbeschränkungen im ersten Pandemie-Jahr den Kontakt zu ihren Klienten intensiviert, um Vereinsamung und sonstige Defizite aufzufangen.
Auch der Ambulante Hospizdienst war und ist aktiv. Im Jahr 2020 konnten insgesamt 49 Betroffene und ihre Angehörigen durch die ehrenamtliche Hospizhelfer und -helferinnen begleitet werden. Es erfolgten trotz der Corona-Pandemie insgesamt 98 Erstkontakte durch die hauptamtlichen Koordinatorinnen Tanja Baldus und Marion Bock.

Autor:

Christian Völkel

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