„Die Caféteria des gesamten Schulzentrums“

Ortsbesichtigung in der neuen Küche des Stöppel-Zentrums: Die Mitglieder des Ausschusses für Bürgerdienste waren am Abend sichtlich beeindruckt.  Foto: vö
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Bad Berleburg. Inge Kleber (SPD), die Vorsitzende des Bad Berleburger Ausschusses für Bürgerdienste, zog gestern Abend ein zufriedenes Fazit: „Wir konnten uns überzeugen, dass die Dinge auf einem sehr guten Weg sind.“ Und Berleburgs Beigeordneter Volker Sonneborn sprach allen Beteiligten ein großes Lob aus, „wie die Theorie auf dem Papier hier in die Praxis umgesetzt wurde“.

Die Rede war von der neuen Ausgabeküche des Schulzentrums „Auf dem Stöppel“, die kurz vor ihrer Fertigstellung steht. Er gehe davon aus, dass man im Oktober an den Start gehen könne, sagte Andreas Kus vom zuständigen Fachamt der Stadt am Abend beim Besuch des Fachausschusses. Seit 26. Januar arbeite die Essensausgabe mit einem Provisorium, wobei es aber trotzdem gelungen sei, dass das Essen pünktlich ab 12.15 Uhr mit der vorgeschriebenen Temperatur von 70 Grad über die Theke gegangen sei, ergänzte Realsschulleiter Manfred Müller. Er stellte in diesem Zusammenhang „die Superleistung von Michael Dossmann“ heraus und lobte den Einsatz der beiden für die Essensausgabe eingestellten Mitarbeiterinnen.

Manfred Müller erläuterte, dass die neue Küche „nicht überausgerüstet, dafür aber solide ausgestattet ist“. Die Einrichtung erlaube es, neben dem einen gelieferten Hauptgericht auch Zusatzangebote wie Baguettes, belegte Brötchen oder Brezel zu offerieren: „Die Erfahrung hat gezeigt, dass dies mindestens im Verhältnis eins zu eins angenommen wird.“ Insgesamt lege sowohl die Schule als auch Michael Dossmann großen Wert auf eine gesunde Ernährung der Schüler, wobei aber hin und wieder nichts gegen Pommes, Pizza oder Kroketten einzuwenden sei.

Andreas Kus unterstrich den festen Willen der Stadt, dass die Mahlzeit weiterhin für rund drei Euro zu haben sein müsse. Insgesamt solle die Schule mit dem Tagesgeschäft möglichst wenig zu tun haben, der Betrieb gehe hauptsächlich in die Verantwortung des Gastronomen über, der ja letztlich das unternehmerische Risiko trage. Insgesamt müsse natürlich mit dem Angebot geworben werden, nachmittags seien immerhin 200 bis 300 Schüler am Stöppel.

Daran knüpfte Ausschuss-Mitglied Martina Schady-Singmann (Grüne) an, die festgestellt hatte, dass die Caféteria von den Hauptschülern noch zu wenig genutzt werde: „Vielleicht ist da noch ein bisschen eine kleine Hemmschwelle.“ Daran müsse gearbeitet werden. Hauptschulleiterin Doris Oster betonte noch einmal, „dass wir hier in der Caféteria des gesamten Schulzentrums stehen“. Das sei in der Wahrnehmung der Schüler offenbar anders angekommen. Dabei liege die Küche hervorragend zentral – in der Mitte von Realschule, Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule und Salzmann-Schule.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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