Die Concordia-Sängersetzten Schlusspunkt

Mit Kirchenkonzert klang das Arfelder Jubiläumsjahr aus

Arfeld. Zu einem Konzert mit dem Schwerpunkt „Musik zu Ehren Gottes” lud jetzt der Frauen- und Männerchor Concordia Arfeld ein. Die Komponisten der Stücke reichten von Peter Brettner über Johann Sebastian Bach bis Ludwig van Beethoven, ihre Werke wurden zum Abschluss des Jubiläumsjahres – 1200 Jahre Arfeld, 125 Jahre MGV Concordia – gesungen. Die historische Kirche des Dorfes bot dafür einen würdigen Rahmen.

Hessische Mitstreiterinnen unterstützten

So war es auch nicht verwunderlich, dass sich beide Chöre eines großen Publikums erfreuen konnten. Unterstützung erhielten die Arfelder Sängerinnen von ihren hessischen Mitstreiterinnen aus Hatzfeld, mit denen sie bereits zuvor mehrmals unter ihrem gemeinsamen Leiter Kurt Wagner aufgetreten waren. Gewaltig erklang die Große Doxologie des russischen Komponisten Dimitri Bortniansky, die von Männer- und Frauenchor gemeinsam gesungen wurde.

Auch einzeln mit guter Leistung geglänzt

Aber auch einzeln für sich bewiesen beide Chöre gesangtechnische Qualitäten. Ergänzt wurde der geistige Chorgesang durch Orgelbeiträge von Bernd Julius aus Schwarzenau, der Stücke von Johann Sebastian Bach, Marc-Antoine Charpentier und Georg-Friedrich Händel spielte. Die Orgelmusik umrahmte den Hauptteil des Abends und eröffnete den abschließenden Chorblock. Somit war sie bestens geeignet, fließend zu den einzelnen Beiträgen überzuleiten und – wie es Pfarrer Horst Spillmann ausdrückte – die Herzen für die Chormusik zu öffnen.

Die Musik diente der Anbetung Gottes

Spillmann, der sich eigentlich im Ruhestand befindet, war kurzzeitig für seinen an diesem Abend erkrankten Kollegen Hans Jürgen Keller eingesprungen. In seiner Begrüßung lobte er die Idee, ein Chorkonzert mit Liedern zu Ehren Gottes zu initiieren. Das seit 2000 Jahren gebräuchliche Wort „Doxologie”, welches die Anbetung Gottes meint, war somit auch richtungsweisend für das gesamte Konzert. Allerdings wartete der Frauenchor auch mit Außergewöhnlichem auf.

„Rock My Soul” hatte Platz im Programm

Zu dem Lied „Rock My Soul” wechselte das andächtige Zuhören des Publikums zum rhythmischen Klatschen in Gospelmanier. „Es kann nur Herzen anrühren, was von Herzen kommt”, so Spillmann in seiner Andacht. Dort sprach er über böse, schöne und himmlische Lieder. An diesem Abend waren es letztere, die von Herzen gesungen die Ohren der beeindruckten Zuhörer erreichten.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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