„Die Schöne und das Biest“

Ein Märchen nach der Vorlage von „Die Schöne und das Biest“ tanzten die Berleburger Schülerinnen der Tanz-Etage im Bürgerhaus am Sonntag in gleich zwei Aufführungen. Foto: akj
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akj Bad Berleburg. Gleich zweimal stand Berleburgs Tanz-Nachwuchs am Sonntag auf der Bühne: Die Tanz-Etage hatte zur Märchenaufführung „Die Schöne und das Biest“ ins Bürgerhaus eingeladen. 60 Schülerinnen gestalteten die Show, die Jüngste drei, die Ältesten Mitte 30. Rund ein halbes Jahr hatten die Proben in Anspruch genommen.

Erzähler Daniel Laucht verlas das Geschehen vor jedem Akt, dann gehörte die Bühne den Tänzerinnen. Philine Grellmann brillierte als schöne Aurora, die sich – gelangweilt vom täglichen Dorftreiben und von Angeber Carlos (in dieser Rolle überzeugte Natalie Stiewe) – auf einen Spaziergang in den Wald begibt und dort erst von Räubern überfallen wird und danach das versteckte Schloss des verzauberten Prinzen, eben des Biests, entdeckt. Hier vertraut sie sich dem Butler, überzeugend dargestellt von Charlotte Trendelenburg, an und macht sich mit dem Biest, tänzerisch und schauspielerisch sehr gelungen umgesetzt von Julia Dornseifer, bekannt. Carlos dringt kurz darauf in das Schloss ein und kämpft aus lauter Eifersucht mit dem Biest. Als er vertrieben wird, scheint es, als sei das Biest verloren, doch am Ende verwandelt es sich in den jungen, hübschen Prinzen, der es vorher war.

Nicht nur klassisches Ballett stand auf dem Programm, auch moderner Tanz und sogar Irish Step frischten die Darbietungen auf. Das schlichte Bühnenbild erlaubte volle Konzentration auf die tänzerischen Leistungen. Die bunten und pfiffigen Kostüme waren echte Hingucker, so waren die jüngsten Schülerinnen etwa als Besteck verkleidet. Viele Tänzerinnen standen dabei mehrmals auf der Bühne.

„Dieses Stück ist wirklich das absolute Maximum, was wir mit dieser Schüleranzahl aufführen können“, sagte Tanzlehrerin Annette Wassermann. Gemeinsam mit Nicole Hohm (Irish Step) war sie für Choreographie und Schauspiel zuständig. Auch für Kostüme und Bühnenbild sowie für die Gesamtorganisation hatte Annette Wassermann gesorgt

Bis dato hat die Berleburger Abteilung der Tanz-Etage in jedem Jahr ein Stück aufgeführt. Annette Wassermann mutmaßt allerdings, dass sich das jetzt ändern wird: „Durch die Leistungssteigerung unser Schüler werden wir eher nur alle zwei Jahre eine Aufführung bieten, so dass uns auch Zeit bleibt, neue Techniken zu erlernen und größere Fortschritte zu machen.“ Die Proben für eine solche Aufführung nähmen immer viel Zeit in Anspruch, so dass kaum Zeit bleibe, Neues einzuüben. Demzufolge darf das Berleburger Publikum in Zukunft also – wenn auch mit weniger Aufführungen – dann aber mit noch mehr Klasse rechnen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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