„Dies lehnt niemand ab“

Für zahlreiche behinderte Kinder aus der Frankenberger Kegelbergschule war die Fahrt im Beiwagen wieder ein tolles Erlebnis. Im Hintergrund: Bodo Hüster, Hermann Braun und Gerhard Kerstein (v. l.).  Foto: lex
  • Für zahlreiche behinderte Kinder aus der Frankenberger Kegelbergschule war die Fahrt im Beiwagen wieder ein tolles Erlebnis. Im Hintergrund: Bodo Hüster, Hermann Braun und Gerhard Kerstein (v. l.). Foto: lex
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lex Schwarzenau. Einen unvergesslichen Tag bereiteten am Wochenende die Mitglieder des Motorradclubs „Lonesome Riders“ Elsoff zahlreichen behinderten Kindern der Kegelbergschule aus Frankenberg. Unter der Leitung von Gerhard Kerstein vom Förderverein der Schule wurde nämlich auch in diesem Jahr die beliebte „Dreiradrallye“ - eine Ausfahrt mit Motorrad-Gespannen - durchgeführt. Die Kinder nahmen dabei in den Beiwagen der 54 Gespanne Platz und hatten sichtlich ihren Spaß, auch wenn das Wetter nicht wirklich mitspielte.

„Diese Rundfahrt ist für die Kinder ein absoluter Höhepunkt, sie schwärmen das ganze Jahr davon“, freute sich Hermann Braun vom Elsoffer Motorradclub mit den begeisterten Beifahrern. Die Elsoffer begleiteten die Gespanne, hatten zuvor die rund 34 Kilometer lange Strecke ausgesucht und übernahmen auch die Einweisungen an den verschiedenen Kreuzungspunkten. Die Motorräder samt Beiwagen wurden von Fahrern aus ganz Deutschland gefahren, die schon mehrfach an der alle zwei Jahre stattfindenden Ausfahrt teilnehmen.

Die weiteste Anreise hatte dabei wohl Erhard Rabe, der extra aus Otterndorf bei Cuxhaven angereist war. Zudem hatten die Elsoffer Motorradfahrer entlang der Strecke Schilder mit Bildern aufgestellt, die in einem Heft der Kinder abgebildet waren und jeweils für einen bestimmten Buchstaben standen. Daraus mussten die Fahrer dann anschließend das gesuchte Lösungswort finden. Entstanden ist die Fahrt durch die Initiative von Gerhard Kerstein, der selbst eine behinderte Tochter hat, bei der Gründung des Fördervereins der Kegelbergschule den Vorsitz übernommen und schließlich auch die Idee zur „Dreiradrallye“ eingebracht hatte. Durch die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Motorradfahrern aus Elsoff und Reddighausen kam der Kontakt nach Wittgenstein zustande.

„Wir wurden gefragt, ob wir diese Veranstaltung durchführen könnten. Dies lehnt niemand ab“, betonte Hermann Born. Da bei den Lonesome Riders auch mehrere Mitglieder aus Schwarzenau stammen, war in der dortigen Schützenhalle auch der gemütliche Abschluss bei Kaffee und Kuchen. Ein besonderer Dank ging dabei auch an die Frauen und weiteren Helfer hinter der Theke, die alle für die gute Sache mit anpackten und im Vorfeld auch zahlreiche Kuchen gebacken hatten.

Ebenso dankten die Beteiligten auch dem Schützenverein Schwarzenau um den Vorsitzenden und Ortsvorsteher Bodo Hüster für die Bereitstellung des Schützenplatzes und der Schützenhalle.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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