Ejot-Azubi der Beste im IHK-Bezirk
Dieter-Ulbrich-Preis für Moritz Kuhly

Moritz Kuhly wurde als bester Ejot-Azubi des Jahres 2020 mit dem Dieter-Ulbrich-Preis ausgezeichnet. Ihm gratulierten Personal-Geschäftsführerin Angelika Wetzstein und der geschäftsführende Gesellschafter Christian Kocherscheidt.
  • Moritz Kuhly wurde als bester Ejot-Azubi des Jahres 2020 mit dem Dieter-Ulbrich-Preis ausgezeichnet. Ihm gratulierten Personal-Geschäftsführerin Angelika Wetzstein und der geschäftsführende Gesellschafter Christian Kocherscheidt.
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  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sz Bad Berleburg. Den Dieter-Ulbrich-Preis verleiht Ejot, Wittgensteins größter Arbeitgeber, alle Jahre wieder an den besten Auszubildenden. Für 2020 war die Entscheidung einfach, denn der Sieger Moritz Kuhly ist zugleich bester Auszubildender im ganzen Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK). „Er gehört zu den nervigsten Azubis, die wir haben“, sagt Andreas Kurth, Leiter Ausbildung und Studium bei Ejot – „aber positiv nervig.“
Kaum ein Morgen vergehe, an dem der 21-Jährige nicht noch mehr wissen wolle. Dieser ungewöhnliche Wissensdurst gehe einher mit außergewöhnlichem Engagement. Und das spiegelt sich auch in den Leistungen wider: Im Jahr 2020 war Moritz Kuhly der beste Auszubildende bei Ejot.

Moritz Kuhly holt bei der Prüfung 98 von 100 Punkten

Seine Prüfung zum Industriemechaniker absolvierte er mit 98 von 100 Punkten. Note: Sehr gut. Mit dieser Leistung ist der junge Mann auch bester Auszubildender im IHK-Bezirk Siegen-Wittgenstein/Olpe. Allein die 98 Punkte hätten schon ausgereicht für die Auszeichnung mit dem Dieter-UlbrichPreis. Seit 2016 verleiht das Unternehmen diese mit 500 Euro dotierte Auszeichnung zum Jahresende für die beste Leistung im Ausbildungsbereich.
Ejot erinnert damit an den langjährigen Konzernbetriebsratsvorsitzenden Dieter Ulbrich, der im Jahr 2016 verstorben ist. Dieter Ulbrich hat viel für die Ejot-Gruppe getan und sich ganz besonders für die Ausbildung junger Menschen eingesetzt. Dieses Engagement wird posthum mit dem Preis gewürdigt.
Zurück zu Moritz Kuhly, dessen Leistung durch einen weiteren Aspekt höchste Anerkennung verdient: Er hat seine Ausbildung zum Industriemechaniker in Rekordzeit von knapp zwei Jahren absolviert. Die Regelzeit für die Ausbildung zum Industriemechaniker beträgt eigentlich dreieinhalb Jahre. In der Ausbildungsvariante „Dual Genial“, die Moritz Kuhly absolviert, sind zweieinhalb Jahre angesetzt, weil die Ausbildung mit dem Studiengang Maschinenbau (3,5 Jahre) kombiniert ist.

"Bewahren Sie die Leidenschaft für Ihren Beruf"

„Kompliment für diese Leistung“, gratulierte Christian Kocherscheidt, geschäftsführender Gesellschafter der Ejot-Gruppe. Neugierde und Wissensdurst erinnere an bedeutende Ejot-Ingenieure wie Hermann Großberndt, der eindrucksvoll bewiesen habe, wie viel Ingenieurskunst und Erfindergeist in einer banalen Schraube stecken könne. „Ich wünsche mir noch mehr Auszubildende, die so nervig sind wie Sie“, betonte Personal-Geschäftsführerin Angelika Wetzstein. „Bewahren Sie die Leidenschaft für ihren Beruf.“ Wie viele Geheimnisse in einer Schraube stecken, habe er erstmals im Jahr 2015 im Rahmen eines Praktikums in der Abteilung „Forschung und Entwicklung“ bei Ejot mitbekommen. Mit dem Modell „Dual Genial“ könne er jetzt Praxis und Theorie optimal verknüpfen, erläutert Moritz Kuhly.
„Dual genial“ kombiniert die Ausbildung zum Industriemechaniker (Regelzeit 2,5 Jahre) und den Bachelor of Science in Maschinenbau (Regelstudienzeit 3,5 Jahre) in einem Zeitraum von viereinhalb Jahren. Ejot habe mit dieser Variante sehr gut Erfahrungen gemacht, betont Andreas Kurth. Leider sei die Nachfrage nach diesem Modell im IHK-Bezirk Siegen-Wittgenstein so gering geblieben, dass „Dual Genial“ eingestellt worden sei.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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