Dotzlar traf mit »No Limit« beim Bärentanz ins Schwarze

Besucher feierten in der Kulturhalle bis in den frühen Morgen

akj Dotzlar. Der Bärentanz in Dotzlar am zweiten Weihnachtsfeiertag gehört traditionell zu den beliebtesten Ereignissen im Wittgensteiner Veranstaltungskalender. In diesem Jahr überraschte die Burschenschaft der Berleburger Ortschaft mit neuer Band: »No Limit« heizten den Besuchern vorgestern Abend in der Kulturhalle gewaltig ein. So dauerte es nicht lange, bis die Stimmung auf dem Höhepunkt war, die Gäste tanzten ausgelassen zu Hits wie »Let me entertain you« oder »Walking on sunshine«.

Sängerin Sonja König, Carsten Kaufmann (Keyboard, Gesang, Saxophon), Schlagzeuger Timo Birlenbach, Bassist und Sänger Thorsten Herguth und Jens Knoblich (Gitarre/Gesang) überzeugten mit einem breit gefächerten Repertoire, von bekannten Schlagern bis hin zu aktuellsten Hits spielten sie ein abwechslungsreiches Programm. Die Mitglieder der Band kommen aus dem hessischen Battenberg sowie aus Bad Berleburg. Für Licht- und Tontechnik sorgte die Mannschaft von »Wittlight« und trug damit enorm zur gelungenen Stimmung bei.

Gespannt warteten routinierte Besucher auf die Bären, die um genau 22 Uhr mit den jungen Mädchen aus der Burschenschaft erstmals die Tanzfläche stürmten. Gäste, die zum ersten Mal in Dotzlar waren, staunten nicht schlecht, als sie die verkleideten jungen Männer erblickten. Richtig heiß wurde es dann um Mitternacht, als die Bären, Affen, Hexen und andere gruselige Gestalten auch das Publikum aufmischten und den ein oder anderen Gast auf die Tanzfläche holten. Für das Wohl der Gäste sorgte der Kultur- und Heimatverein Dotzlar, hungrige und durstige Gäste waren hier bestens versorgt.

Etwas schwierig verlief jedoch die zuvor angekündigte Neuerung mit der Garderobe. Lange Wartezeiten entstanden, was wiederum die Mitglieder der Burschenschaft bedauerten: »Daraus haben wir gelernt und werden es in Zukunft mit Sicherheit besser machen«, entschuldigten sich die Vorstandsmitglieder der Dotzlarer Burschenschaft bei ihren Gästen. Nach einer anstrengenden Nacht machten sich die jungen Männer aus dem Dorf nach einer kleinen Stärkung dann früh morgens auf den Weg nach Meckhausen, um dort das traditionelle Bärentreiben zu beginnen. Im Schnee hatten sie einen langen Weg vor sich, bis dem Bär am Abend symbolisch der Garaus gemacht werden sollte.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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