Von „Alt-Aue“ bis zur Edermündung
Eder-Bike-Tour lockte wieder viele Teilnehmer

Die Eder-Bike-Tour ist ein herrliches Naturerlebnis für die gesamte Familie. Entlang der Strecke zwischen Aue und Grifte gibt es viel zu sehen – so wie hier in Beddelhausen.
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  • Die Eder-Bike-Tour ist ein herrliches Naturerlebnis für die gesamte Familie. Entlang der Strecke zwischen Aue und Grifte gibt es viel zu sehen – so wie hier in Beddelhausen.
  • Foto: Martin Völkel
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Aue/Beddelhausen. Diese Veranstaltung passt in die Zeit: Die Eder-Bike-Tour lockte am Sonntag bei herrlichem Frühsommerwetter allein im Raum Wittgenstein mehrere Hundert Radfahrer und Inline-Skater auf den Eder-Radweg. Ein tolles Zeichen für nachhaltige und umweltfreundliche Freizeitgestaltung und ein Beleg dafür, was die Region in Nordrhein-Westfalen und Hessen an wunderschöner Natur zu bieten hat. Auffällig:

Die Elektro-Mobilität nimmt immer breiteren Raum ein, viele Wittgensteiner und Hessen sind bereits auf das E-Bike umgestiegen und wissen die Vorteile der elektronischen Unterstützung für sich zu nutzen.. Das überrascht nicht, denn Elektromobilität ermöglicht Hobbysportlern in der hiesigen Region, deutlich größere Distanzen zurückzulegen. Am Sonntag lag die Maximaldistanz bei 156 Kilometern – vom Landgasthof „Alt-Aue“ bis zur Edermündung in Grifte. Auffällig viele Autos mit KB-Kennzeichen waren bereits am Vormittag in Wittgenstein unterwegs, um Fahrräder samt Fahrern am Eder-Radweg abzusetzen. Nicht unter den Tisch gekehrt werden sollte an dieser Stelle allerdings, dass mehrere Teilnehmer es schade fanden, dass – anders als in früheren Jahren – auf eine Sperrung der Straße verzichtet wurde. Gerade für kleine Kinder ist die Situation an der viel befahrenen L 553 alles andere als einfach. „Einmal im Jahr sollte es möglich sein, dass der motorisierte Verkehr keine Vorfahrt hat“, sagte eine Mutter von zwei Kindern im SZ-Gespräch. Gelobt werden sollte aber das Verhalten der Autofahrer, die sich zum größten Teil sehr defensiv verhielten und Radfahrern den Vortritt ließen.

´Frühaufsteher nutzten die Gelegenheit zum Frühstück an der Schwarzenauer Mühle, wo bereits ab 8 Uhr gefrühstückt werden konnte. Dort war im übrigen ebenso eine Stempelstelle eingerichtet wie am Gasthof „Alt-Aue“, dierestlichen Stempel-Stationen befanden sich auf hessischer Seite. Teilnehmer, die an diesem herrlichen Fahrrad-Sonntag mehr als drei Stempel einsammelten, hatten im Gewinnspiel die Chance auf attraktive Preise. Beeindruckend auch, was sich mehrere Ortschaften entlang der Strecke wieder für die Radsportler einfallen ließen: In Beddelhausen meldeten der dortige Heimatverein und die Löschgruppe Schwarzenau bei bester Verpflegung an der Ederbrücke wieder Hochbetrieb, in Raumland war das Rumilingene-Haus nicht zum ersten Mal ein beliebtes Anlaufziel und in Arfeld wurden Speisen und Getränke wie gewohnt an der Einfahrt zur Arfelder Turnhalle serviert. Natürlich drehte dort im Garten auch eine Modelleisenbahn wieder ihre Runden.

Viele Teilnehmer hoben den hervorragend ausgebauten Radweg hinter der hessischen Landesgrenze in Richtung Battenberg hervor, wo beispielsweise der Tunnel bei Dodenau eine besondere Attraktion sei.

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